Teleskopprothese: Zahnersatz als stabile, herausnehmbare Dauerlösung mit Krankenkassenzuschuss

Montag, 16. November 2015 | Druckversion

Bei den Teleskopprothesen handelt es sich um stabil verankerte, aber herausnehmbare Teil- oder Deckprothesen mit unsichtbarer Befestigung und mit einem ausgezeichneten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Da dieser Zahnersatz auf den noch vorhandenen Restzähnen befestigt wird, kann die Konstruktion bei späterem Zahnverlust entsprechend geändert werden. Unter Umständen gelten Teleskopprothesen selbst bei nur noch zwei Eigenzähnen als eine rentable Lösung. Sogar die Krankenkassen scheinen dieser Meinung zu sein, weil Teleskopversorgungen fast bei jeder Kasse bezuschusst werden.

Inhalt

Teleskopierender Zahnersatz könnte volksetymologisch sehr wohl mit dem Teleskop in Verbindung gebracht werden: Die Kosten hierfür muss man im deutschsprachigen Raum wirklich oft in astronomischen Höhen, zwischen den Sternen suchen. Das hat aber eigentlich nichts mit einer der beliebtesten Zahnersatzlösungen zu tun.

Teleskopprothese - Primärkronen auf den eigenen Zähnen, Sekundärkronen in der Deckprothese.
Teleskopprothese - Primärkronen auf den eigenen Zähnen, Sekundärkronen in der Deckprothese.

Was hat dann ein Teleskop im Mund zu suchen? Wenn man als Kind ein cooles Fahrrad hatte, das hatte ein Teleskop vorne. Diese Federgabel hatte die Funktion, die Erschütterungen, verursacht von den Fahrbahnunebenheiten vom Fahrer fernzuhalten.

Diese Federgabeln sind eigentlich ineinander gesteckte Rohre: Standrohr und Gleitrohr schieben sich ineinander und sorgen dadurch zur Verbesserung des Bodenkontakts.

Vor der zweiten Kindheit haben wir dann größere Probleme als nur ein cooles Fahrrad zu haben. Im steigenden Alter müssen Zahnlücken und Zahnmangel behoben werden, nicht nur, um wieder schön zu sein, sondern vielmehr aus gesundheitlichen Gründen.

Lässt man nämlich fehlende Zähne nicht ersetzen, läuft man Gefahr, dass das sich äußerst negativ auf das Selbstwertgefühl, auf die zwischenmenschlichen Beziehungen privat und beruflich und nicht zuletzt auch auf die Verdauung, Lautbildung und die Kieferknochen auswirkt. Durch die fehlenden Zähne fehlt die Kaubelastung, die bei den Lücken auf den Kieferknochen nicht weitergeleitet wird.

Die veränderte Druckverteilung kann auf lange Sicht das Kaugelenk beeinträchtigen, Zahnfleisch- und Knochenschwund sind aber gewiss vorprogrammiert.

Mit einem individuellen Zahnersatz tut man also nicht nur für die Optik etwas. Vor gar nicht so langer Zeit spielte die Ästhetik auch keine besonders große Rolle beim Zahnarzt, alles drehte sich um die Wiederherstellung der Kaufunktion.

Durch die rasante Entwicklung der Technik und durch die Verwendung von neu entwickelten, widerstandsfähigen Dentalmaterialien ist man heute im Stande, Zahnersatz anzufertigen, der selbst für geübte Augen schwer von den Eigenzähnen zu unterscheiden ist.

Ist man seinem Zahnarzt aus welchem Grund auch immer lange Jahre aus dem Weg gegangen, sodass der Zustand der Zähne und das damit verbundene Scham- oder Angstgefühl einen hindern, Rat und Lösung im Zahnarztstuhl zu suchen, ist es an der Zeit, schleunigst umzudenken.

Um Patienten auch die letzte Angst, nämlich die finanziellen Befürchtungen zu nehmen, bieten viele Zahnarztpraxen die Erstuntersuchung mit Beratungsgespräch gratis an ↗. Das ist die beste Gelegenheit zu erfahren, was noch zu retten ist, welche Lösungen dazu geeignet sind und was das alles kosten würde.

Der Heil- und Kostenplan kann dann bei der zuständigen Krankenkasse eingereicht werden, damit man klare Beträge hat. Krankenkassen beteiligen sich am Zahnersatz, auch wenn man ihn im Ausland anfertigen lässt.

Die meisten Patienten entscheiden sich eben bei größeren zahnmedizinischen Arbeiten für eine Auslandsbehandlung ↗, um alle Vorzüge eines Zahnurlaubs auszukosten. In dem Sinne richten sich die meisten Anfragen nach Implantatbehandlungen.

Als Alternative zu den herkömmlichen Klammer- und Vollprothesen, die nicht nur unästhetisch sind sondern auch jeglichen Tragekomfort entbehren, bieten sich ästhetische, langlebige Lösungen mit hoher Funktionalität, die sich nicht wie Fremdkörper anfühlen.

Wenn noch erhaltungswürdige einzelne Zähne vorhanden sind, sind sog. Teleskopprothesen die optimale Lösung, um die Lücken zu schließen. Herausnehmbarer Zahnersatz kann nicht nur mit Klammern an den eigenen Zähnen befestigt werden. Ähnlich wie bei der Fahrradgeschichte, werden bei dieser Versorgung Innen- und Außenteleskope eingesetzt, die den Zahnersatz bombenfest verankern.

Es handelt sich dabei um einen festsitzenden, aber herausnehmbaren Zahnersatz. Das Prinzip der ineinandergeschobenen Röhren wurde zu einem stabilen zahnmedizinischen Verankerungssystem umgearbeitet: Der Clou dabei ist die Doppelkrone. Innen- und Außenteleskope sind hier als Primär- und Sekundärkronen vorzustellen.

Definition



Unter einer Teleskopprothese versteht man also eine Teil- oder Deckprothese, die an Teleskopkronen befestigt wird. Dieser kombinierte Zahnersatz besteht aus einem festsitzenden Teil (überkronte intakte Zähne) und einem herausnehmbaren Teil (Prothese).



Die einfache Versorgung eines teilbezahnten Kiefers mit Klammerprothesen aus Kunststoff galt früher als Standard, heute wird diese Lösung eher als Provisorium verwendet. Für den Ersatz fehlender Zähne gehört heute die am Restgebiss verankerte Teleskopprothese zum Standardverfahren, wenn mehr als vier Zähne pro Kiefer fehlen. Anspruch auf Festzuschuss besteht, wenn sich die Teleskopkronen auf den Eckzähnen befinden.

Was sind Doppelkronen?



Vorhandene Zähne dienen für den Zahnersatz als Pfeilerzähne. Die intakten Zähne werden beschliffen, damit der Zahnstumpf mit der sog. Primärkrone versehen werden kann, welche fest draufzementiert wird. Die passgenaue Sekundärkrone wird starr in den Zahnersatz eingearbeitet.


Diese Kronenart ist das optimale Verbindungselement zwischen Restgebiss und herausnehmbarem Zahnersatz. Beim Einsetzen der Prothese schieben sich diese parallelwändigen Kronen teleskopartig stabil ineinander, und sorgen durch Haftreibung für soliden Halt.

Mit Doppelkronen werden also tatsächlich zwei Zahnkronen ↗ für denselben Zahn gemeint. Aufwändig in der Anfertigung, also nicht die preiswerteste Alternative, jedoch die gehobene Mittelklasse für einen hohen Tragekomfort und eine einwandfreie Ästhetik.

Welche Vorteile bietet eine Teleskopprothese?



Selbst wenn nur noch wenige Zähne vorhanden sind, und selbst wenn die Zahngesundheit zu wünschen übrig lässt, muss man sich nicht verstecken. Die Versorgung mit einer Teleskopprothese hat sehr überzeugende Vorteile:

  • Ästhetik ohne sichtbare Befestigungselemente wie bei den Klammerprothesen. Die Klammerversorgung ist zwar kostengünstiger, da die eigenen Zähne nicht präpariert werden müssen, so dass sich die zwei Kronen pro Zahn auch erübrigen, dafür sind aber die Klammern sichtbar, und haben durchaus negative Auswirkungen auf die betroffenen Zähne. Durch die Anwendung von Doppelkronen in der Teleskopprothese, die wie die Trinkbecher des Wasserspenders ineinander stecken, kann eine natürliche Optik erreicht werden. Dadurch ist die Prothese nicht als Zahnersatz erkennbar.

  • Der Tragekomfort gehört auch zu den Anforderungen an den Zahnersatz. Die Gaumenplatte ↗ im Oberkiefer fällt bei Teleskopprothesen im Gegensatz zu einer Vollprothese ganz grazil aus oder kann sogar ganz ausgelassen werden. Gaumenplatten und Bügel sind konstruktionsbedingt erforderlich bei herkömmlichen Prothesen, um für einen besseren Halt zu sorgen. Diese sind jedoch mit vielen Unannehmlichkeiten verbunden: Einschränkungen beim Essen, beeinträchtigtes Empfinden von Geschmack, Hitze, Kälte und Schärfe, permanentes Fremdkörpergefühl, Würgereiz, eventuell starker Mundgeruch, der dadurch entsteht, dass sich Speisereste und Bakterien dadrunter einlagern. Durch die Haftreibung der Doppelkronen kommen Teleskopversorgungen bei günstigem Zahnstand auch ohne Gaumenplatte aus.

  • Im Gegensatz zu der Klammerlösung, die in einigen Fällen mit weiterem Zahnverlust droht, ist die Teleskopprothese ohne Probleme erweiterbar. Die wenigen vorhandenen Zähne sind zwar nicht dem Druck der Klammer ausgesetzt, aber den überkronten vitalen Pfeilerzähnen drohen auch andere Gefahren. Aus einer Langzeitstudie der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik der Universität München (vgl. https://repositorium.uni-muenster.de/document/miami/be359214-55a1-4394-ac6d-97c64fd15041/diss_muhs_stefanie.pdf) geht hervor, dass es diverse Risikofaktoren gibt, die zum Verlust von Teleskopzähnen führen. In einem jährlichen Recall-System wurden in einem Beobachtungszeitraum von elf Jahren über hundert Teilprothesen mit insgesamt 364, mit Teleskopkronen versehenen Zähne untersucht. Laut Studie konnten als Hauptgrund für die Extraktionen dieser Pfeilerzähne Karies, Frakturen, Abszessbildung und Knochenabbau festgestellt werden. Was die Häufigkeit der Reparaturmaßnahmen angeht, ergaben sich in den dokumentierten Fällen genannter wissenschaftlicher Untersuchung die meisten Prothesenerneuerungen aus den natürlichen Veränderungen des Gewebes. Beim altersbedingten Bisshöhenverlust muss die Prothese immer wieder unterfüttert werden, damit keine unangenehmen Druckstellen entstehen und die Prothese nicht wackelt. Die Erweiterung um ein Halteelement steht bei den Reparaturmaßnahmen nur auf Platz 4.

  • Damit kommen wir zur nächsten wichtigen Anforderung, die Patienten an den Zahnersatz stellen, nämlich zur Wirtschaftlichkeit. Teleskopprothesen sind nicht gerade die günstigste Alternative, wenn man aber das Preis-Leistungs-Verhältnis betrachtet, ergibt sich aus der langen Tragedauer doch noch ein hoher wirtschaftlicher Effekt. Einerseits sind die Anfertigungskosten relativ hoch, da pro Zahn gleich zwei Kronen notwendig sind, und in den meisten Fällen eine parodontologische Vorbehandlung ↗ der Pfeilerzähne erforderlich ist, andererseits lässt sich die Teilprothese beim Zahnverlust schnell und problemlos im Zahntechniklabor erweitern. Selbst mit zwei übrig gebliebenen Teleskopzähnen kann der Zahnersatz effektiver verankert werden als mit einer Klammerversorgung, und sitzt stabiler als eine herkömmliche Totalprothese.

  • In oben genannter aufschlussreicher Studie wurde auch die Lebensdauer der 130 eingesetzten Teleskopprothesen untersucht, die ebenfalls ein wichtiges Kriterium ist. Die Zahlen sind sehr überzeugend, denn nur 9 Prothesen mussten in der Untersuchungsperiode so stark verändert werden, dass sie eigentlich nicht mehr als Teleskopprothese existierten. Die Publikation berichtet über 18 Teleskopprothesen, die unverändert blieben, wobei der Rest, etwa 85% modifiziert werden musste. Ein Drittel der Prothesen erwiesen sich nach einer Tragedauer von 5 bis 15 Jahren als intakt. Unter den Änderungsmaßnahmen stand die Unterfütterung an erster Stelle, bereits in den ersten Jahren nach der Integrierung, gefolgt von Bruchreparaturen der Kunststoffteile. In den ersten 10 Jahren müssten 10% der Prothesen um ein Halteelement erweitert werden. Zum Pfeilerzahnverlust kommt es durch verschiedene biologische Komplikationen, wie Karies, die zum Teil auf das Patientenverhalten zurückzuführen sind. Wie lange eine Teleskopprothese hält, kann man selbst positiv beeinflussen. Bei sorgfältiger Pflege können Teleskopprothesen durchaus bis zu 15-20 Jahre halten.

  • Dies hat mit dem nächsten Vorteil viel zu tun: die leichte Abnehmbarkeit zur einfachen Reinigung ist ebenfalls sehr wichtig beim Zahnersatz. Die häusliche Mund- und Prothesenhygiene beeinflusst nämlich die Lebensdauer der Prothese. Herausnehmbarer Zahnersatz braucht genauso gründliche und regelmäßige Pflege als wären es die eigenen Zähne. Künstliche Zähne können zwar nicht erkranken, aber Zahnbelag setzt sich auf jeder Oberfläche ab und bietet Lebensraum für zahlreiche Bakterien. Plaque ist nicht nur die Hauptursache von Karies, sondern auch von Zahnfleischerkrankungen, die dann zu Parodontitis, Zahnfleischschwund und zur Lockerung der Zähne führt.


Die Nachteile der Teleskopprothesen



Bei so vielen Vorteilen stellt sich berechtigterweise die Frage, welche Nachteile es gibt. Kombinierter Zahnersatz besteht aus einem fest im Mund verankerten und einem herausnehmbaren Teil, die gewisse Kosten voraussetzen.

  • Hohe Anfertigungskosten ergeben sich gerade aus dem einen Vorteil, nämlich der Doppelkronen-Technik, denn je Pfeilerzahn müssen gleich zwei Zahnkronen gefertigt werden. Das ist mit einem relativ hohen Eigenanteil verbunden.

  • Restzähne müssen für die Primärkronen stark abgeschliffen werden, unter Umständen sind auch Wurzelfüllungen und parodontologische Vorbehandlungen erforderlich. Doppelkronen brauchen mehr Platz und nach dem Beschleifen sind die Zahnstümpfe einem höheren Absterbensrisiko ausgesetzt als die einfachen Kronen. Bei schlechter Mundhygiene ↗ und mangelhafter Prothesenpflege droht der Verlust der überkronten Pfeilerzähne.

  • Die Anfertigung ist nicht nur kosten-, sondern auch zeitaufwändig. Bis zur Einsetzung der Prothese sind mehrere Abdrücke und mehrere Sitzungen notwendig.

  • Eventuell muss man auch mit konstruktionsbedingten ästhetischen Einschränkungen rechnen. Auch dies resultiert aus dem erhöhten Platzbedarf der Doppelkronen. Ästhetik wird auch leicht eingebüßt und durch Schamgefühl ersetzt, wenn man bei der Prothesen- und Zahnpflege nur noch die Metallhülsen im Mund sieht.

  • Das Verblendmaterial Kunststoff weist eine geringere Farbstabilität als Keramik auf, und muss auch dicker aufgetragen werden. Im Frontbereich kann gerade dies eventuell zu ästhetischen Problemen führen, da die Doppelkronen einen größeren Platzbedarf haben, und die Sekundärkronen aus Kunststoff sind. Kunststoffmaterialien wie Komposit haben eben den Nachteil, sich schneller abzunutzen und verstärkt zur Plaquebildung zu neigen. In ihrer Ästhetik sind Kompositverblendungen nicht so makellos wie Keramik, aber gerade bei Außenteleskopen sind sie hervorragend, da die unschlagbare Elastizität viel positiver auf Spannungen reagiert. Zahnänliche Optik wird dadurch erreicht, dass die einzelnen Schichten je Farbnuance aufgetragen werden. Komposit ist eigentlich ein mit Keramikgranulat verstärktes Kunststoff.


Behandlungsablauf - Mit welchem Zeitaufwand muss man bei einer Teleskopprothese rechnen?



Mit einer Teleskoppothese investiert man in die Zukunft. Wenn eine festsitzende Versorgung nicht mehr denkbar ist, aber noch einige Zähne vorhanden sind, muss man zuerst zwar etwas Zeit und Geld investieren, was sich aber absolut in Form von mehr Lebensqualität rentiert.

Man muss mit folgenden Behandlungsschritten und einem Zeitraum von 10-14 Arbeitstagen rechnen:

1. Beim Zahnarzt wird zuerst überprüft, ob die überkronungsbedürftigen Restzähne parodontal zufriedenstellend sind. Defekte Kronen und Karies sind keine Kontraindikationen, aber der entzündungsfreie parodontale Zustand ist Voraussetzung.

2. Vor der eigentlichen Behandlung wird ein Abdruck genommen ↗, der zur Herstellung der Zahnkronen und zur Anfertigung eines Provisoriums dient.

3. Die erhaltungswürdigen Zähne, die die Teleskope aufnehmen, werden meistens noch parodontologisch vorbehandelt, eine PZR ist auch sinnvoll, wenn man die besten Voraussetzungen für lange Freude an den verbliebenen Zähnen sichern möchte. In örtlicher Betäubung werden die Zähne dann zum Teil stark beschliffen. Darauf folgt eine erneute Abdruck- und Bissnahme, und das Provisorium wird eingesetzt.

4. Im zahntechnischen Labor werden die Primärkronen und ein sog. individueller Abdrucklöffel angefertigt.

5. Nach Einprobe der Primärkronen erfolgt ein erneuter Abdruck mit dem individuellen Löffel.


6. Die Zahntechniker fertigen die Sekundärkronen und die Teilprothese mit den Ersatzzähnen an, jedoch erst aus Wachs.

7. Ästhetikprobe: Der Zahnarzt macht eine weitere Einprobe, bei der Zahnfarbe, Zahnstellung und Biss überprüft und ev. korrigiert werden.

8. Im Labor wird die herausnehmbare Teilprothese aus lichthärtendem Gradia angefertigt.


9. Der Zahnarzt setzt die fertige Prothese ein, und in einigen anschließenden Kontrollsitzungen werden etwaige Druckstellen entfernt und das Entfernen der Prothese für die tägliche Pflege erklärt und geübt.

Mehr dazu unter: http://www.zahngesundheit-online.com/Zahnersatz-Prothetik-/Teleskopprothese/

Wie viele Sitzungen das wohl sind? Wenn Sie unseren Heil- und Kostenplan anfordern, sehen Sie unten auf der Seite immer angegeben, wie viele Arbeitstage die geplante Behandlung in Anspruch nehmen würde.

In Anbetracht oben angeführter Behandlungsschritte, die bei der Anfertigung einer solch aufwändigen Prothese nötig sind, wundert man sich vielleicht weniger, warum das mindestens 10 Arbeitstage erfordert. Bei manchen Zahnärtzen jedoch viel mehr.

Ein hauseigenes Meister-Dentallabor ↗, welches eine enge und reibungslose Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Zahnarzt und Zahntechniker ermöglicht, bedeutet eine erhebliche Beschleunigung.

Denn die Zielsetzung ist nicht weniger als die Wiederherstellung der Zahnkontakte für das richtige Kauen, die Wiederherstellung der sauberen Aussprache, und nicht zuletzt die Wiederherstellung der Ästhetik.

Wenn man das alles abwägt, leuchtet es ein, dass die präzise Arbeit, die dahinter steckt, nicht nur äußerst komplex, sondern auch zeitintensiv ist. Daher kann man schon durchaus mindestens eine lange oder womöglich auch zwei kürzere Sitzungen am Tag beim Zahnarzt einplanen.

Dies lässt sich aber hervorragend mit einem Urlaub verbinden, wo man einen angenehmen Ausgleich zu den ganzen Strapatzen hat, und dabei auch noch sparen kann.

Was kostet eine Teleskopprothese?



Teleskopprothesen sind sicherlich nicht die Sparalternative unter den Zahnersatzmöglichkeiten. Es handelt sich um einen äußerst hochwertigen, komfortablen, erweiterbaren, ästhetischen und langlebigen Zahnersatz, der je Kiefer schnell mal mehrere Tausend Euro kostet.

Es ist auf jeden Fall gescheit, sich mehrere Angebote einzuholen, da diese stark abweichend sein können und womöglich einen mittelschweren Schock verursachen.

Sowie es keine Pauschalpreise für Zahnersatz gibt, gibt es genauso wenig Pauschalzuschüsse für Zahnersatz. Die Kosten variieren je nach Anzahl der nötigen Kronen, die wie erwähnt in doppelter Ausführung erforderlich sind.

Hinzu kommen eventuell weitere notwendige Behandlungen (Parodontitis, Wurzelbehandlung, PZR, Extraktionen), das Vorhandensein eines akkurat geführten Bonusheftes ist aber auf jeden Fall von Vorteil.

Der jährliche Zahnarztbesuch zahlt sich am Ende tatsächlich aus: der Zuschuss steigt nach bereits fünf Jahren um 10-20%. Mit einem Zahnzusatzversicherung können die anfallenden Kosten weiter reduziert werden.

Mehrere Tausend Euro Eigenanteil pro Kiefer sind schon heftig, aber das Lebensgefühl mit dem fertigen Zahnersatz ist unbezahlbar.

Brücke und Prothese Preisbeispiele (Orientierungspreise)
Metallkeramik-Vollbrücke (12-gliedrig) Oberkiefer / Unterkiefer: ab 2450 EUR je Kiefer

Zirkon-Vollbrücke (12-gliedrig) Oberkiefer / Unterkiefer: ab 3690 EUR je Kiefer

Totalprothese: ab 500 EUR je Kiefer

Teleskopprothese mit 4 Teleskopkronen (inkl. Totalprothese mit Metalplatte): ab 2000 EUR je Kiefer

Einen exakten Heil- und Kostenplan erstellen wir Ihnen gerne und gratis anhand einer aktuellen Röntgenaufnahme oder als Gegenangebot zum Kostenplan von Ihrem Zahnarzt.

Was übernimmt die Krankenkasse?



Dies ist sicherlich der springende Punkt bei der ganzen Angelegenheit. Reichen Sie den Kostenplan einfach bei Ihrer Krankenkasse ein, damit Sie klare Beträge sehen.

Die Krankenkassen arbeiten mit befundsbezogenen Zuschussbeträgen, welche die Regelversorgung abdecken. Diese Festzuschussregelung hat den Vorteil, dass man auch dann Anspruch auf Zuschuss hat, wenn man sich für eine aufwändigere Behandlung entscheidet.

Der Festzuschuss beträgt ca. 50% der durchschnittlichen zahnärztlichen und zahntechnischen Kosten für eine Regelversorgung. Manche Krankenkassen kommen sozial Benachteiligten sogar mit einem doppeltem Zuschuss entgegen.

Grundsätzlich gilt, dass sich die gesetzlichen Krankenkassen an höchstens drei Teleskopkronen beteiligen.

Teleskopierende Teilprothesen gelten als Kassenleistung, wenn die Eckzähne als Pfeiler integriert sind. Es ist auf jeden Fall wichtig, die persönliche Situation mit der zuständigen Krankenkasse zu klären, die die aktuellen Informationen auch auf ihren Webseiten zugänglich machen.

Die größte Krankenkasse Deutschlands, die Techniker Krankenkasse, mit der Gelencsér Dental unter Vertrag steht, bietet ihren Versicherten unter anderem einen online Zahnersatzrechner↗ auf ihrer Webseite.

Nebenbei bemerkt bietet Gelencsér Dental den TK-Versicherten eine Direktabrechnung vor Ort. Das heißt, dass diejenigen Patienten, die bei der Techniker Krankenkasse versichert sind, am Ende der Behandlung nur ihr Eigenanteil zu leisten haben.

Bei anderen Krankenkassen muss der Gesamtbetrag bezahlt werden, und der Zuschussbetrag wird im Nachhinein von der Kasse zurückerstattet. Vor Behandlungsbeginn ist aber bei jeder Kasse der Heil- und Kostenplan zur Genehmigung einzureichen.

Wir haben Ihnen nützliche Links und Downloadmaterialien zu einigen Krankenkassen gesammelt, um eine erste Anlaufstelle zu schaffen, aber genaue Zuschussbeträge erhalten Sie erst anhand Ihres individuellen Kostenplans:


Zahn- und Prothesenpflege



Selbst falsche Zähne brauchen Pflege, geschweige denn Zahnersatz mit lebendigen, überkronten Zähnen. Herausnehmbarer Zahnersatz bedeutet vor allem, dass dieser zur täglichen Mundpflege herausgenommen werden kann und soll.

Dabei ist zu beachten, dass Teleskopprothesen nachts im Mund verbleiben sollen, damit sich die natürlichen Zähne kein bisschen verschieben können. Wenn das nämlich der Fall ist, folgt morgens der Schock: die Prothese passt nicht mehr gut.

Zweimal täglich Zähneputzen sollte weiterhin zur Morgen- und Abendroutine gehören
Noch besser wäre es natürlich, den Zahnersatz nach jeder Mahlzeit unter fließendem Wasser abzuspülen. Das erste und häufigste Problem, das zugleich auch eine große Gefahr bedeutet, ist gerade das Herausnehmen der Prothese. Dabei sollte auf zweierlei geachtet werden: erstens sind einseitige Krafteinwirkungen zur Lösung der Prothese zu vermeiden, andererseits solle man diese Prozedur immer über dem Waschbecken vornehmen.

Am besten Becken mit Wasser füllen oder mit einem Handtuch auslegen, für den Fall, dass die Prothese herunterfällt. Auf diese Weise können Sie unnötige Bruchreparaturen vermeiden. Der Umgang mit einem herausnehmbaren Zahnersatz ist sicherlich anfangs ungewohnt und muss gelernt werden.

Abends sollte man jedoch die Prothese gründlicher reinigen, eventuell mit einer speziellen Prothesenbürste und auch Interdentalbürsten: von Rosa zu Weiß, im Wasserbad mit Spülmittel durchbürsten. Von Zahnpasta wird meistens abgeraten, da diese die Zahnoberfläche aufrauen können.

Da bei einer Teleskopprothese auch Eigenzähne vorhanden sind, ist auf diese besondere Rücksicht zu nehmen, wenn man sich am Zahnersatz lange Zeit erfreuen möchte.

Bakterien und Pilze siedeln sich mit Vorliebe am Kronenrand und in den Zahnzwischenräumen an, und können in erster Linie zu argem Mundgeruch, zu Parodontitis, Karies unter der Primärkrone, Schleimhautentzündungen und zum Verlust der noch vorhandenen Zähne führen.

Ihr Zahnarzt berät Sie gern über die richtige Putztechnik und Putzmittel, die entweder in der Praxis oder auch online besorgt werden können, zum Beispiel bei: https://www.curaprox.com/at-de/prothesenpflege/products

Fazit – Was spricht für die Teleskopprothese?



  • Partielle Teleskopprothesen und auch teleskopierende Deckprothesen sind selbst bei ungünstig verteilten und beschädigten Restzähnen eine ausgezeichnete Ersatzlösung.

  • Verbessert die Lebensqualität – Kauen, Schmecken, Sprechen, Lächeln: gefühlsbetonte Ereignisse, die man wieder ohne die Hand vor dem Mund in vollen Zügen genießen kann.

  • Hohe Ästhetik und ausgezeichneter Tragekomfort ergänzen sich durch Wirtschaftlichkeit, da eine regelmäßige Mund- und Prothesenhygiene lange Lebensdauer garantieren.

  • Bei eventuellem Zahnverlust erweiterbar.

  • Von den Krankenkassen auch bei ausländischen Zahnbehandlungen bezuschusst.

Fordern Sie einen kostenlosen und unverbindlichen Heil- und Kostenplan bei uns an, für den wir entweder einen Kostenplan von Ihrem Zahnarzt oder eine Röntgenaufnahme benötigen.



Springen Sie über Ihren Schatten und über Ihre Schamgefühle, denn solange Sie über nur noch zwei eigene erhaltungswürdige Zähne verfügen, kann eine Teleskopprothese die lang ersehnte Lösung für Sie bedeuten!

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Dr. med. dent. Kálmán Gelencsér
Autor: Dr. med. dent. Kálmán Gelencsér (Studium und Berufserfahrung), Inhaber der Gelencsér Dental GmbH Zahnmedizinisches und Zahntechnisches Labor in Hévíz, leitender Fachzahnarzt. Schwerpunkte: Prothetik, Ästhetischer Zahnersatz, Implantationszahnersatz, Vollkiefer-Rekonstruktion, Implantation, fester, herausnehmbarer sowie kombinierter Zahnersatz, Gnathologie, Behandlung von Zahnfleischerkrankungen. Folgen Sie ihm auf folgenden Social Media Oberflächen: Facebook, Google+, Youtube, Twitter; oder kontaktieren Sie ihn per E-Mail: drgelencser@zahnarzt-ungarn-heviz.de
Letzte Änderung: 16. September 2016
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