Alles über Zahnimplantate: Kosten und Voraussetzungen

Es gibt sicherlich viele Fragen, die man geklärt haben möchte, wenn man einen oder gar mehrere Zähne verliert und diese ersetzen lassen möchte, sollte, müsste. Wir bieten Ihnen eine umfassende Einführung, damit möglichst keine der häufig gestellten Fragen offen bleiben.

In erster Linie aber um zu zeigen, dass es sich um ein altbewährtes, sicheres Routineverfahren handelt, welches einem ermöglicht, ohne Kompromisse und unangenehme Einschränkungen mit einer Lebensqualität durch den Alltag zu gehen, die keineswegs ein unerreichbarer Wunschtraum ist.

Zahnverlust ist heutzutage bei weitem nicht so tragisch, wie es ausschaut. Die Zahnmedizin kennt die perfekte, völlig schmerzfreie Lösung, mit der fehlende Zähne effektiv ersetzt werden können. Riskiert man dabei das Urteil "lebenslang", hat man in diesem Zusammenhang nur positive Aussichten.

Der Beweis dafür sind mehr als 500.000 Patienten, die sich jährlich auf der ganzen Welt für Zahnimplantationen entscheiden. Und ob sie mit dem Ergebnis zufrieden sind? Die Erfolgsrate von über 97% ist äußerst beachtlich.

Was ist ein Zahnimplantat?



Zahnimplantate ersetzen die verlorenen Zähne - aber wie funktioniert das? Der Zahnarzt setzt den Implantatkörper genau in die Zahnlücke, die nach dem Zahnverlust vorhanden bleibt, und auf dieses, in den Kieferknochen eingeschraubtes Implantat, das die verlorene Zahnwurzel ersetzt, wird der stabile, ästhetische und funktionstüchtige Zahnersatz angefertigt.

Die Zahnimplantologie ist integraler Bestandteil der Zahnmedizin und das Setzen von Zahnimplantaten gilt heutzutage als Routineeingriff, und zugleich als beste Methode, Zahnlücken zu beheben.

Zahnimplantate sind bestens geeignet bei einem Einzelzahnverlust, aber selbst ein ausgeprägter Zahnverlust bis hin zur vollkommenen Zahnlosigkeit können dank der Zahnimplantologie der Vergangenheit angehören.

Der fertige Zahnersatz sorgt für einen signifikanten Zuwachs an Lebensqualität: man braucht sich nicht länger für sein Lächeln zu schämen, Hemmungen vor dem Kauen zu haben, sondern kann endlich wieder unbeschwert das Essen genießen, Freude an Unterhaltungen und am Alltag haben, und selbst wieder unbefangen lachen.
Ich habe vor 10 Jahren ein Implantat bei der Zahnklinik Gelencser in Heviz bekommen.

Vor, während und nach dem Einsetzten des Implantats bin ich hervorragend behandelt worden und habe mich gut aufgehoben gefühlt. Ich weiß noch, mein Implantat wurde gegen Mittag eingesetzt. Mir wurde noch in der Klinik ein Eisbeutel mitgegeben. Ich habe den Nachmittag über gekühlt und bin abends essen gegangen(!). Jemand, der mich nicht kannte, hat vom Zahnimplantat Einsetzen am selben Tag nichts bemerkt: Keine dicke Backe, keine Blutergüsse.

Ein paar Tage lang wurde das Implantat noch mit Laser nachbehandelt. Das Beste war: Als ich nach einer Woche wieder zur Arbeit ging, traf ich meinen Abteilungsleiter. Dieser hatte die ganze Gesichtshälfte und den Hals blau. Ich fragte ihn, was denn passiert sei: Er hatte sich am selben Tag wie ich ein Implantat einsetzen lassen, allerdings in München. Er konnte gar nicht fassen, dass man bei mir nichts sah.

Das Implantat habe ich jetzt 10 Jahre, und ich habe niemals ein Problem damit gehabt.

Vielen Dank für alles! Ich habe Sie schon oft gelobt und weiterempfohlen.

- Barbara Sch.


Zahnimplantate haben den Riesenvorteil, dass sie selbst Knochenschwund vorbeugen, indem sie die Kaukräfte unmittelbar auf den Kieferknochen weiterleiten.

Das ist der Grund dafür, dass Zahnärzte nicht oft genug betonen können, wie wichtig es ist, schnellstmöglich für den Ersatz verlorener Zähne zu sorgen, da wenn man dies hianuszögert oder gar nicht erst in die Wege leitet, muss man womöglich mit schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen rechnen.

Eine dieser unerfreulichen Folgen ist, dass eben die durch den Zahnverlust nicht mehr vorhandene Kaubelastung zur Rückbildung des zahnlosen Kieferknochens führt. Dieser destruktive Vorgang ist jedoch auf einzigartiger Weise durch das Einsetzen von Zahnimplantaten aufzuhalten.

Wir haben für Sie die wichtigsten Informationen und die Antworten auf die häufig gestellten Fragen zusammengefasst. Das sind die 14 wichtigsten Dinge, die man als Patient über die Zahnimplantate wissen muss:

1. Was kosten Zahnimplantate?



Die Preise der Zahnimplantate können von Land zu Land und selbst von Klinik zu Klinik stark variieren.

Die allgemeine Tendenz zeigt jedoch, dass die Preise in Westeuropa selbst über das Zweifache der ungarischen Preise hinausgehen, woraus sich ergibt, dass Patienten aus dem deutschen Sprachraum im Vergleich zu den heimischen Kosten 50-70% an einer ungarischen Zahnklinik sparen können.

Um konkrete Preisbeispiele zu nehmen:
Zahnimplantat Hersteller SGS: ab 500 EUR
Zahnimplantat Hersteller Camlog: ab 850 EUR
Zahnimplantat Hersteller Straumann: ab 1000 EUR
Zahnimplantat Hersteller Nobel Biocare: ab 1000 EUR
Zahnimplantat Hersteller MDI Mini: ab 500 EUR
Zahnimplantat Aufbausystem: ab 150 EUR

Metallkeramikkrone inkl. Implantat: ab 900 EUR
Zirkon-Krone inkl. Implantat: ab 990 EUR

Metallkeramikbrücke (3-gliedrig), inkl. 2 Implantate: ab 2000 EUR
Zirkonbrücke (3-gliedrig), inkl. 2 Implantate: ab 2290 EUR

Stegprothese auf 4 Implantaten, inkl. Implantate (festsitzende, aber herausnehmbare Lösung): ab 4500 EUR je Kiefer

Einen exakten Heil- und Kostenplan erstellen wir Ihnen gerne und gratis anhand einer aktuellen Röntgenaufnahme oder als Gegenangebot zum Kostenplan von Ihrem Zahnarzt.

Die Kosten für eine Zahnimplantation werden von folgenden Faktoren mitbeeinflusst:
  • Markenprodukt des Implantatherstellers
  • Besondere Charakteristika des Produkts (speziell oder herkömmlich; bei Nobel-Produkten z.B. ist CC teurer als Tapered)
  • OP-Kosten
  • Zusätzliche Kosten (ev. Knochenaufbau)
  • Material des Implantats

Obwohl außer Titanimplantate auch andere Zahnimplantate mit Biomaterialanteil existieren, wie Zirkoniumimplantate etwa, an der Zahnklinik Gelencsér werden ausschließlich wissenschaftlich dokumentierte Reintitan-Markenproduktsysteme von renommierten Herstellern verwendet.

Um sich im Kostendschungel die Orientierung behalten zu können, werden die Preise an der Gelencsér Dental so angegeben, dass der Implantierungspreis bereits Material,- OP- und zusätzliche Kosten beinhaltet.

An unserer Zahnklinik stehen sowohl Zahnimplantate aus der Premium-Kategorie (Nobel ↗, Straumann ↗), als auch im Preis-Leistungsverhältnis günstigere Spitzenprodukte (SGS ↗, Camlog ↗) sofort zur Verfügung.

Weiters werden auch sog. Miniimplantate (MDI ↗) angeboten, die selbst bei älteren Patienten mit schwachem Knochenangebot die ideale Lösung für die entsprechende Befestigung der Prothese bieten.

2. Wie werden Zahnimplantate eingesetzt?



Dem Einsetzen des Zahnimplantats geht eine sorgfältige Planung und Untersuchung voraus, um die entsprechende Stelle für die künstliche Zahnwurzel genauestens feststellen zu können.

Zahnimplantate können nur in den Kieferknochen eingesetzt werden, deshalb ist vor der Erstellung des individuellen Therapieplans eine physische Untersuchung, ergänzt durch eine hochmoderne, dreidimensionale Computertomographen-Aufnahme erforderlich.

Zum einen wird der Patient bei der physischen Untersuchung nach seinem Gesundheitszustand und der persönlichen Krankheitsgeschichte befragt, zum anderen untersucht der Zahnarzt die gesamte Mundhöhle.

Auf der anschließenden CT-Aufnahme kann anhand genauster Messungen festgestellt werden, ob der Patient über das für eine Implantation erforderliche Knochenvolumen verfügt.

Der 3D-CT, oder auch als digitaler Volumentomograph bekannt, ist im Prinzip ein professionelles, bildgebendes Diagnostikverfahren, welches dreidimensionale, aufs Zehntelmillimeter genaue Aufnahmen ermöglicht.

Diese Aufnahmen lassen sich in jede Richtung drehen, sodass die gesamte Mundhöhle aus sämtlichen Perspektiven noch vor dem eigentlichen Eingriff genauestens untersucht werden kann.

Erweisen sich die Kieferknochen als hoch und breit genug, hat der Zahnarzt die Gewissheit, dass das Zahnimplantat eingesetzt werden kann.

Der Therapieplan kann in Kenntnis aller erforderlichen Gegebenheiten individuell erstellt und mit dem Patienten durchgesprochen werden, wobei man auch auf die eventuellen Fragen eingehen und diese klären kann.

Das Einsetzen des Zahnimplantats erfolgt in steriler Umgebung, unter völliger Betäubung und zählt zu den täglichen Routineeingriffen, in denen die Fachärzte der Zahnklinik Gelencsér ↗ über langjährige Erfahrungen verfügen.

Nach dem Einsetzen des Implantats heilt dieses noch 3-6 Monate lang geschützt unter dem Zahnfleisch ein, bevor es dann letztendlich belastbar ist.

Während dieser Heilungszeit verwächst die Implantatoberfläche mit dem Knochengewebe, so dass eine derart feste Verbindung entsteht, die nicht einmal bei den eigenen Zähnen der Fall ist.

3. Wie schmerzhaft ist das Einsetzen des Zahnimplantats?



Vor dem Eingriff erhält der Patient eine Spritze zur Schmerzlinderung, um die Stelle vollkommen zu betäuben.

Die Zahnklinik Gelencsér Dental hat sich für schmerzfreie Behandlungen verpflichtet, die im 21. Jahrhundert als grundlegende Patientenerwartung gilt.

An unserer Zahnklinik werden ausschließlich geprüfte Lokalanästhetika verwendet, selbst die Injektionstechnik erfolgt schmerzfrei, da der Schmerz an der Einstichstelle durch Oberflächenanästhetika ausgeschaltet wird.



Während des Eingriffs ist das Schmerzempfinden völlig ausgeschaltet, so dass man höchstens an den darauf folgenden Tagen mit Schmerztabletten ausgerüstet sein sollte.

Der unangenehme Spannungsschmerz ist nur vorübergehend, die selbstauflösenden Fäden sind auch in einigen Wochen verschwunden, man kann schmerz- und medikamentenfrei der zweiten Behandlungsphase entgegenfiebern, wo der endgültige Zahnersatz fertig gestellt wird.

4. Gibt es ein Maximum an Zahnverlust, der mit Zahnimplantaten ersetzt werden kann?



Zahnimplantate sind nicht nur eine sichere und effektive Methode zum Ersetzen fehlender Zähne, sondern zugleich die ultimative Universallösung: sie können einzelne Zahnkronen tragen oder Zahnbrücken, aber selbst eine Prothese (Steg- oder Teleskopversorgung).

Man hat sich unter das schraubenförmige Zahnimplantat eine künstliche Zahnwurzel vorzustellen, welche an Stelle des verlorenen Zahnes in den Kieferknochen eingesetzt wird. Dies ist so zu sagen das Fundament – darauf wird der prothetische Aufbauteil, der sichtbare Zahnersatz befestigt.

Bei Zahnkronen und Zahnbrücken verwenden die Zahnärzte für jedes Zahnimplantat ein Verbindungselement, welches wie der abgeschliffene Zahnstumpf beim Originalzahn, den Implantatkörper mit dem neuen sichtbaren Zahnersatz verbindet.

Gerade deshalb gelten Zahnimplantate als ultimative Universallösung, denn diese können nicht nur beim Verlust von einem oder zwei Zähnen eingesetzt werden, sondern sind bestens geeignet, selbst bei völliger Zahnlosigkeit, und zwar mit einer einzigartigen Stabilität als Langzeitlösung.


Selbst wenn alle Zähne fehlen, kommt eine Vollbrücke in Frage, getragen von 8 Zahnimplantaten, aber es existiert bereits auch eine auf wissenschaftliche Langzeitforschungen basierende Alternative, die sog. All-On-4 bzw. All-On-6 Methode.

Bei der All-On-4 Lösung ↗ handelt es sich um 4 Zahnimplantate, die auf spezielle Art und Weise und in einem speziellen Winkel in den Kieferknochen eingesetzt werden. Dies benötigt ebenfalls einen speziellen (multi-unit) Aufbauteil, welcher für entsprechende Winkelkorrektion für den herkömmlichen Zahnersatz sorgt.

Die einschlägigen Studien berichten zwar über herausragende Ergebnisse, doch in Wirklichkeit bietet All-On-4 bzw. All-On-6 nur für diejenigen eine Ideallösung, die nicht mehr über ein ausreichendes Knochenangebot verfügen für die Stabilisierung einer Vollbrücke auf 8 Implantaten.

Die vom portugiesischen Paulo Malo erarbeitete und durch Nobel weiterentwickelte Methode bietet höchstens für die Versorgung im Oberkiefer eine in Frage kommende Alternative, denn in diesem Bereich können wegen der Form der Gesichtshöhle oft nicht genügende Zahnimplantate eingesetzt werden.

Und sollte jemand über noch weniger Knochenangebot verfügen, bietet sich die auf 4 Zahnimplantate im Frontzahnbereich fixierte Prothese, die weder beim Sprechen noch beim Essen wackelt.

Zahnprothese mit Steg
Zahnprothese mit Steg

Diese sog. Stegprothese ↗ verdankt ihre ungeheure Beliebtheit ihrer Effektivität: Die stabile Verankerung einer Vollprothese kann durch einen Steg gewährleistet werden, welcher als verblockte Einheit die einzelnen Implantate miteinander verbindet, und als einzig sicherste Technik dafür gilt, dass sich die Prothese selbst unter Belastung nicht bewegt.

Das Ergebnis ist der langersehnte Traum vieler Patienten, wieder über beide Ohren strahlen, ungehemmt kauen und eine verbesserte Lebensqualität genießen zu können.

5. Was sind die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zahnimplantation?



Die erfolgreiche Implantatbehandlung hat einige allgemeine Voraussetzungen:
  • Ausreichendes Knochenangebot im Kiefer (breit und hoch genug) und gute Knochenqualität
  • Bereitschaft zur einwandfreien Mundhygiene
  • Guter Allgemeinzustand

Bei zwei von denen kann nachgeholfen werden: Auf Knochenersatz ist in den meisten Fällen Verlass, und die Mundhygiene hängt allein vom Patienten ab.

Es gibt jedoch auch Kontraindikationen, Risikofaktoren, die den Erfolg einer Implantatbehandlung beeinträchtigen:
  • Bestimmte Krankheiten (Blutbildungsstörungen, Blutgerinnungsstörungen, schlecht eingestellter Diabethes, Krebserkrankungen)
  • Schwere Biss-Störungen
  • Suchtkrankheiten (Drogenabhängigkeit, starker Alkohol- und Nikotinkonsum)
  • Alter (nicht unter 18 Jahren)
  • Unzureichende Mundhygiene und ungenügendes Knochenangebot im Kiefer


6. Sofortimplantation und Mini-Implantate



Sofortimplantation wird das Verfahren genannt, bei dem das Zahnimplantat in gleicher Sitzung mit der Zahnentfernung (oder allerhöchstens 1-2 Tage später, also „verspätet”) eingebracht wird. Dies erfordert jedoch entsprechende anatomische Aspekte, einen guten Allgemeinzustand, und ausgezeichnete Knochenqualität.

In diesem Fall kommt es nicht nur auf Knochenhöhe und -breite an, vielmehr an die Qualität der Knochensubstanz. Man beachte, dass nach der Zahnentfernung anstelle der Zahnwurzel nur noch ein Loch im Kieferknochen klafft, und bei einer eventuellen Zyste ↗ auch noch eine Entzündung genau da ist, wo das Zahnimplantat eingebracht wird.

Sofortbelastbare Zahnimplantate
Sofortbelastbare Zahnimplantate

Erweist sich der Knochen an der Eingriffstelle als nicht stabil genug für eine Sofortimplantation, hat der Patient in seinem eigenen Interesse 2-4 Monate zu warten, bis sich der Kieferknochen vollständig regeneriert hat.

Noch riskanter ist die sog. Sofortbelastung ↗ (immediate load implant). Bei dieser Methode erhält man nach der Sofortimplantion sogar den fertigen Zahnersatz.

Die Fachärzte an der Zahnklinik Gelencsér setzen sich für sichere, risikofreie Lösungen ein, und nehmen Sofortimplantationen nur in seltenen Fällen vor, unter der strikten Voraussetzung, dass Knochenangebot, Knochenbreite, Knochenhöhe und Knochenqualität in jeder Hinsicht entsprechend sind.

Von der Sofortbelastungsmethode raten wir aber generell ab, wegen des erhöhten Risikos auf Implantatverlust.

7. Welche Risiken hat die Zahnimplantierung?



Basierend auf mehrere Jahrzehnte Forscherarbeit und auf den Erfahrungswerten mehrerer Millionen Patienten lässt sich behaupten, dass die Zahnimplantierung zweifellos eine sichere, risikofreie Behandlungsmethode darstellt.

Zum bleibenden Erfolg sind jedoch der entsprechend gute Allgemeinzustand des Patienten und seine Bereitschaft zu einer zufriedenstellenden Mund- und Implantatpflege erforderlich.

Die statistische Erfolgsquote der Zahnimplantierungen liegt bei 97%, und da die verwendeten Implantate aus Reintitan bestehen, hat man als Patient keine allergischen Reaktionen zu befürchten. Titan ↗ geht keinerlei chemische Reaktionen mit den Körperflüssigkeiten ein, und beeinflusst auch das Immunsystem nicht, so dass verlorene Zähne völlig risikofrei durch diese bioverträglichen, gewebefreundlichen Zahnimplantate ersetzt werden können.

8. Kann die Implantatbehandlung unter Narkose stattfinden?



Ja, durchaus.

Leider gibt es auch heute noch viele Patienten, die eine unbezwingbare Angst vor Zahnbehandlungen ↗ haben. Zum Glück können aber diese Angstpatienten ihre Implantatbehandlung einfach durchschlafen.

Nach einer Zustandserfassung durch ausgebildete Anästhesisten wird festgetellt, ob alle Voraussetzungen für die Narkose erfüllt sind.

Bei Zahnbehandlungen wird die sog. Wachnarkose bevorzugt. Dieses moderne Verfahren versetzt den Patienten in den Zustand des Dämmerschlafs. Im Gegensatz zur intubierten Vollnarkose wird das zentrale Nervensystem medikamentös gedämpft, so weit, dass der Patienten zwar noch bei Bewusstsein ist, aber in einem Zustand, völlig frei von Schmerzempfinden, Angst und Stress.

Die operative Anästhesie wird ausschließlich von Anästhesisten eingeleitet, aufrecht erhalten, und am Ende des Eingriffs aufgehoben.

9. Wann ist Knochenersatz oder Sinuslift erforderlich?



Ohne ausreichendes Knochenvolumen kann die Zahnimplantation nicht vorgenommen werden – dies steht immer an erster Stelle bei den Grundvoraussetzungen für die Implantatbehandlung.

Die moderne Zahnmedizin hat aber auch für dieses Problem eine adäquate, sichere Lösung gefunden.

Durch gezielten Knochenaufbau ↗ kann der erforderliche Zuwachs an Knochenmenge erreicht werden, um die Zahnimplantation zu ermöglichen.

Es gibt verschiedene Knochenaufbauverfahren:
  • Knochenblock Umpflanzung (Eigenknochen, der in einem anderen Bereich des Kiefers entnommen wird)
  • Knochenersatzmaterial (synthetischen oder natürlichen Ursprungs, knochenbildende Eigenzellen und Blutgefäße wachsen ein und bilden lebendigen Knochen)
  • Sinuslift – Anhebung des Kieferhöhlenbodens (im Oberkiefer-Seitenzahnbereich wird die Kieferhöhle mit Knochenersatzmaterial aufgefüllt)

Aus obigem folgt, dass die Implantierung im Ober- und Unterkiefer gewisse Unterschiede aufweist.

Im Unterkiefer können wenigere Implantate ausreichen, die in der Lage sind, einen stabilen Halt für eine Vollbrücke zu bieten – im Gegensatz zu den üblichen 8 Implantaten im Oberkiefer reichen hier unter Umständen auch 6 aus.

Der andere grundlegende Unterschied ergibt sich eben aus der Eigenart der Kieferhöhle. Werden nämlich Mahlzähne im Oberkiefer entfernt, neigt der Sinusboden dazu, sich zu senken: der Knochen wird allmählich dünner und die Kieferhöhle breitet sich in Richtung Frontzähne aus.

Wenn dadurch der Seitenbereich, wo sich einst die Mahlzähne befanden, für die Zahnimplantierung nicht genutzt werden kann, kann auch keine Vollbrücke mehr als Lösung in Frage kommen.

Um dieses Problem aus dem Weg zu räumen, wurde das Verfahren des Sinuslifts erarbeitet, bei dem als erstes die Schleimhaut der Gesichtshöhle angehoben und dann der entstandene Hohlraum mit Knochenersatzmaterial aufgefüllt wird.

Die eingebrachten Stoffe werden in der Heilungszeit durch Eigenknochen ersetzt, so dass das Knochenvolumen die gewünschten Parameter erreicht und die Implantierung vorgenommen werden kann.

10. Wie lange hält ein Zahnimplantat?



Die Lebensdauer eines Zahnimplantats bezieht sich nicht auf das Material, sondern darauf, wie lange es im Kieferknochen bleibt.

Langzeitstudien belegen, dass bei konsequenter Nachsorge und sorgfältiger Mundhygiene Zahnimplantate im Prinzip eine unbeschränkte Lebensdauer haben.

Das beste Beispiel dafür ist der allererste Zahnimplantatpatient, der schwedische Gösta Larsson, der unter angeborenen Kieferdeformitäten und chronischer Zahnlosigkeit litt.

Die 1965 eingesetzten Titanimplantate erwiesen ihren Dienst über 40 Jahre lang, bis zu seinem Ableben.

Individuelle Zahnimplantatsysteme: Größen- und Typenvielfalt jahrzehnte lang im Einsatz
Individuelle Zahnimplantatsysteme: Größen- und Typenvielfalt jahrzehnte lang im Einsatz

Selbst nach zehn Jahren liegt die Erfolgsquote über 95%, bei Risikopatienten wie starke Raucher etwa, ist das Verlustrisiko jedoch erheblich größer.

Wir an der Gelencsér Dental Zahnklinik sind davon überzeugt, dass die Lebensdauer eines richtig eingebrachten Zahnimplantats in vieler Hinsicht stark von den Patienten abhängig ist. Wir verraten Ihnen auch gern, was dabei unbedingt zu beachten ist:
  • Sorgfältige Mundhygiene
  • Regelmäßige Kontrolltermine wahrnehmen
  • Verzicht auf Zigaretten
  • Verzicht auf schädliche Genussmittel (Alkohol- und Drogenkonsum)

Nichts von all dem ist unmöglich, oder?

11. Warum lohnt es sich für Zahnimplantatbehandlungen nach Ungarn zu reisen?



Die Patienten der Zahnklinik Gelencsér Dental geben vorwiegend folgende drei Gründe an:
  • freundlichere Preise
  • gewohnte westeuropäische Qualität
  • hoher Urlaubsfaktor

Deutsche Preise belaufen sich oft auf mehr als das Doppelte von den ungarischen Preisen, so können Patienten, die sich in Ungarn behandeln lassen (nach denselben EU-Qualitätsstandards wie in Deutschland übrigens), bis zu 50-70% sparen.

Je umfangreicher die Therapie ist, umso höher fällt der Zuschuss der Krankenkasse aus, was die Differenzschere noch weiter öffnet.

Sparen an den Zahnbehandlungen & Erholung im Vier-Sterne-Hotel
Sparen an den Zahnbehandlungen & Erholung im Vier-Sterne-Hotel

Ein strenges Qualitätssicherungssystem, sowie stetige Entwicklungen sorgen dafür, dass Patienten aus dem deutschen Sprachraum auch in Ungarn Qualität wie zuhause erhalten.

Ein bequemes Milieu, entspannte Atmosphäre und alles, was Dental-High-Tech zu bieten hat, erwartet Sie an unserer Zahnklinik:
  • stress- und schmerzfreie Zahnbehandlungen
  • langlebiger Zahnersatz aus dem hauseigenen Dentallabor
  • Dentalwerkstoffe von renommierten westeuropäischen Herstellern

Gleichzeitig hat Hévíz mit seinen Wellness- und Wohlfühlmöglichkeiten auch einiges zu bieten. Mit seinen mehr als eine Million Gästenächten pro Jahr ist Hévíz, gleich hinter der Hauptstadt Budapest, das beliebteste Reiseziel in Ungarn. Aus Deutschland kann man sogar nach einem 2-stündigen Charterflug auf dem Hévíz-Balaton Airport landen.

Über dreihunderttausend Gäste nur aus Deutschland erfreuen sich hier jährlich an allem, was der einzigartige Thermalsee zu bieten hat – Heilkuren, Wellnessangebote, ergänzt durch professionelle und preiswerte Zahnarztleistungen.

12. Wie werden Zahnimplantationen in Ungarn von deutschen Krankenkassen bezuschusst?



Unsere Zahnklinik steht unter anderem mit der Techniker Krankenkasse ↗, der größten Krankenkasse Deutschlands unter Vertrag.

Dank der täglichen Arbeitsroutine können unsere Mitarbeiter schnellstens die Zustimmung der Kasse zum geplanten Therapieplan einholen, so dass bei positiver Antwort nach einer Konsultation zwischen Zahnarzt und Patient sofort mit der vereinbarten Behandlung begonnen werden kann.

Die langjährige, reibungslose Zusammenarbeit hat Hunderte von deutschen Patienten dazu verholfen, bei der Abrechnung nur Ihren Eigenanteil bezahlen zu müssen.

Der von der Techniker Krankenkasse festgelegte Festzuschuss wird den Patienten gar nicht erst in Rechnung gestellt, alles Organisatorische wird nämlich direkt zwischen der Kasse und unserer Zahnklinik abgewickelt.

Es ist nicht nur effektiv und schnell, sondern macht das Sparen transparent und greifbar.

An Zahnimplantatskosten beteiligen sich die deutschen Krankenkassen nicht, das heißt, nur der Zahnersatz, (Zahnkronen, Zahnbrücken, Prothesen) der auf den Implantaten befestigt wird, wird bezuschusst.

13. Welche Garantie gibt es auf Zahnimplantate?



Wir geben Ihnen die Garantiebedingungen sogar schriftlich mit – wir bieten Ihnen nicht nur auf die Zahnimplantate Garantie, sondern auch auf die prothetischen Leistungen wie folgt:
  • 5 Jahre – auf die Konstruktionsteile der Zahnimplantate
  • 3 Jahre – auf Metallkeramik- und Zirkoniumkronen ↗
  • 1 Jahr – auf Totalprothesen

Die Garantie kann jedoch nur dann geltend gemacht werden, wenn gewisse Voraussetzungen erfüllt wurden:
  • Man hat zu jährlichen Kontrolluntersuchungen zu erscheinen, entweder bei unseren Partnerärzten in Österreich, Deutschland, Südtirol oder der Schweiz, oder gratis an unserer Zahnklinik
  • Der Gesundheitszustand des Patienten und seine Mundhygiene können das Ergebnis stark beeinträchtigen, worauf der Zahnarzt selbstverständlich keinerlei Garantie gewähren kann


14. Wie pflegt man Zahnimplantate?



Man kann sich an seinen Zahnimplantaten nur dann ein Leben lang erfreuen, wenn man sie richtig pflegt, denn die sorgfältige Mundhygiene und Zahnpflege ist nicht nur für unsere echten Zähne unerlässlich.

Zweimal täglich Zähne putzen, das Benutzen von Zahnseide und einer interdentalen Zahnbürste, um die Zahnzwischenräume zu reinigen, ist das Mindeste, was wir machen können.

Warum das beim Zahnersatz erforderlich ist?

Viele Patienten sind der Annahme, dass die Zahnpflege nicht mehr so wichtig ist, wenn man Zahnimplantate hat - Karies, Zahnstein und Zahnfleischentzündung gefährden ja nur lebendige Zähne.

Karies am Zahnersatz kann tatsächlich nicht entstehen, aber durch Zahnstein kann sehr wohl Gingivitis entstehen, und diese Entzündung des Zahnfleisches breitet sich in Form von Parodontitis aus, und zwar auch dann, wenn man nur noch Zahnimplantate und Zahnersatz im Mund hat.

Auch Zahnimplantate erfordern Pflege
Auch Zahnimplantate erfordern Pflege

Bei unzulänglicher Mundhygiene ↗ macht der Zahnstein selbst vor dem Zahnersatz keinen Halt: er haftet auf der Prothese, auf den Zahnkronen und gelangt auch in die winzigen Nischen zwischen Zahnfleisch und Zahnersatz.

Ähnlich zur Entzündung des Zahnbetts, kann es auch zur Entzündung des Implantatbetts kommen. Den Entzündungsprozess, der mit Plaqueanlagerungen am Zahnimplantat beginnt, nennt man Periimplantitis.

Rückgang von Schleimhaut und Knochen führen letztendlich zum Implantatverlust.

An unserer Zahnklinik werden Sie nach jeder Behandlung genauestens aufgeklärt, wie Sie Ihre Mundhygiene noch gründlicher gestalten können, und wir empfehlen Ihnen auch gern geeignete Produkte.

Unser Team tut sein Bestes, damit unsere Patienten nicht nur ein schönes neues Lächeln bekommen, sondern dass sie dieses auch lange Zeit bewahren können.

Wir ergänzen gerne unsere Liste mit Ihren Anregungen! Ihre Fragen sind uns willkommen:



Daten unter bearbeitung...

ajax loader

Die Datenverarbeitung kann von der Größe der Dateien abhängend mehrere Minuten dauern. Bitte warten Sie...

* Ihr Name:
* Ihre E-Mail:
Telefon oder Handy:
Dürfen wir Sie zurückrufen?
Möchten Sie Anlagen beifügen?
(z.B. Röntgenbild, Kostenplan, Foto)
1. Anlage beifügen:
2. Anlage beifügen:
3. Anlage beifügen:
4. Anlage beifügen:
5. Anlage beifügen:
Ihre Fragen oder Terminwunsch:



* Address:


Alles über Zahnimplantate: Kosten und Voraussetzungen
Gelencsér Dental Zahnklinik
Heviz Ungarn
Zahnimplantation - ein kleiner Einstieg ins Thema rund um die Zahnimplantate. Haben Sie Fragen? Wir haben Antworten!
Bitte, bewerten Sie diesen Artikel:
Értékelés: 5 / 5 - 13 Stimme(n)
War der Artikel informativ? Empfehlen Sie ihn weiter!
Artikel ausdrucken
Seien Sie immer up-to-date in der Welt der Zahnmedizin, indem Sie jetzt unseren Newsletter abonnieren!
Haben Sie Fragen? Schreiben Sie uns!

Letzte Änderung: 28. November 2016
Unsere Zahnärzte
Alle unsere Zahnärzte sind erfahrene Spezialisten, die nach dem neuesten Stand der Dentaltechnologie und -wissenschaft behandeln und heilen.
Zahnersatzrechner
Durch einen Vergleich der Preise können Sie sich selbst davon überzeugen, dass Sie bei Zahnbehandlungen in Ungarn sogar bis zu 70% sparen können!
Metall-Keramik Krone
Zirkon Krone
Teleskop-Krone
Implantat
0
0
0
0
hu flag compare
de flag compare
at flag compare
ch flag compare
Brauchen Sie weitere Infos oder möchten Sie einen Termin für eine Zahnbehandlung?
Nutzen Sie unseren kostenlosen Rückrufservice, wir rufen Sie gerne zurück!
Wir informieren Sie kostenlos über aktuelle Themen und geben Tipps rund um die Zahngesundheit.
Gelencsér Dental Erfahrungen: