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Die Zahnmedizin der Zukunft: digitale Richtung, mehr Sicherheit

Mittwoch, 11. März 2015 | Druckversion

Vor ein paar Jahren haben wir es nur geahnt, aber heute sind wir uns darin schon sicher, dass die Zukunft der digitalen Zahnmedizin gehört. Die durch die digitale Technik ermöglichten Neuerungen haben die Zahnmedizin auf eine solche Weise geändert – und solche Lösungen sind mit deren Hilfe erreichbar geworden -, von denen wir bislang nicht einmal zu träumen wagten. Die größere Sicherheit, die noch größere Effizienz und die noch optimalere Funktion sind die Ziele der modernen Zahnmedizin geworden.

Wenn wir versuchen, uns die modernen Instrumente vorzustellen, dann sollen wir nicht nur an den dreidimensionalen Computertomograf denken, da die Entwicklung und der Fortschritt viel spektakulärer im Alltag der Zahnmedizin erschienen ist: es gibt die sogenannte Dental Glass Brille, die verschiedenen laserunterstützten Lösungen oder gar die CAD/CAM-Technologie. Alle von ihnen wurden erfunden, damit die Arbeit leicht und zügig durchgeführt werden kann, und damit der Patient mit noch weniger Risiken zu rechnen hat als jetzt.

Die Entwicklung ist zudem viel schneller und spektakulärer, als wir es erwartet haben, und die digitalen Trends werden sich in der Zukunft noch viel mehr ankurbeln. Bereits heute können wir über vollkommen digitale Labors sprechen, die in der nächsten Zukunft noch präziser und genauer sein werden.

Die neuesten digitalen Trends: Scanner und Softwares



Die Abdrucknahme ist einer der wichtigsten Punkte bei der Anfertigung von Zahnersätzen, weil hier sogar ein kleiner Fehler dazu genügt, dass der Patient keine solche Krone, Brücke oder Zahnreihe bekommt, wie er sich das gewünscht hat. Zudem ist die Behebung eines solchen Fehlers eine äußerst schwierige Aufgabe, deshalb hat man schon seit langer Zeit nach jener Lösung gesucht, welche die herkömmliche Technik in Sachen Abdrucknahme ablösen kann.

Eine Computersoftware übernimmt die Planungsarbeiten, wobei keine Proben gegossen werden müssen, wodurch sich die Möglichkeiten eines Fehlers minimieren.
Eine Computersoftware übernimmt die Planungsarbeiten, wobei keine Proben gegossen werden müssen, wodurch sich die Möglichkeiten eines Fehlers minimieren.

Mithilfe der digitalen Scannertechnologie können letztendlich auch die Zahnärzte die für sie entsprechende Lösung bekommen, womit sie sich in einer größeren Sicherheit fühlen können. Die im Vergleich zur herkömmlichen viel schnellere und genauere Methode wird bald fast in allen Laboratorien zu finden sein, und auch die unmittelbare Kontakthaltung mit den Zahnarztpraxen wird erreichbar.

Die noch deutlichere Kommunikation und die noch reibungslosere Arbeit werden ergeben, dass es weniger Garantiearbeiten und mehr zufriedenere Gäste geben wird. Eine Computersoftware übernimmt die Planungsarbeiten, wobei keine Proben gegossen werden müssen, wodurch sich die Möglichkeiten eines Fehlers minimieren. Sowohl der Patient als auch die Zahnklinik erzielen damit einen Gewinn.

Mindestens genauso wichtig ist die digitale Modellanfertigung, womit die Arbeit nicht nur präziser, sondern auch billiger und effektiver sein kann. Mithilfe der digitalen Abdrücke formt die CAD-Software jenen Zahnersatz aus, der von den CAM-Maschinen verwirklicht wird, und der sich im Gegensatz zur herkömmlichen Methode beinahe mikrogenau auf seinen Platz fügt.

Die CAD-Software ermöglicht zudem in einfacheren Fällen auch das, dass die Labors Kronen und Brücken ohne Anfertigung von Modellen anfertigen, weil das Programm über das dazu nötige Wissen verfügt. Denken wir nur daran, in welchem Maße das die Sachbearbeitung beschleunigt, wenn ein ausländischer Patient noch weniger Zeit von seinem Zuhause und seiner Arbeit zu verbringen hat als bis jetzt.

Vor Jahren hätten viele noch skeptisch auf diese Tatsache reagiert, aber mit den digitalen Kronen wurde die Zahnmedizin noch mehr personengeschneiderter.

Dreidimensionales Drucken in der Zahnmedizin



Das dreidimensionale Drucken wird auch in der Zahnmedizin immer populärer, weil auch die Fachleute die einzigartige Möglichkeit erkannt haben, die von dieser Technologie geboten wird. Zu dieser Methode, die sowohl in der Implantologie als auch in der Zahnregulierung benutzt werden kann, bedurfte man eines noch entwickelteren Hintergrunds, den wir beim alltäglichen Gebrauch sehen konnten.

Mithilfe des besonders genauen und präzisen Instruments konnten die menschlichen Fehler ausgeschlossen werden, deshalb hängt der Erfolg nicht mehr vom Handgeschick des Zahnarztes, sondern von der Perfektion des Computers ab. Das Endergebnis wird dadurch abmessbar und sichert eine garantierte Qualität, und dadurch treten auch die eventuellen Risiken viel seltener auf.

Mithilfe dieser Kenntnisse sind die modernen Zahnkliniken in der Lage, die Implantation mit einer dreidimensionalen Software zu planen und zu entwerfen, so kommt die künstliche Wurzel exakt auf die Stelle im Kiefer, wohin sie auch gehört. Mit den verschiedenen, im Voraus geplanten und die Stelle des Bohrens mithilfe von Löchern steuernden Schablonen lassen sich die Implantate leicht und mit großer Sicherheit einsetzen, und die digital geplanten Zahnersätze können mit einem dreidimensionalen Drucker relativ einfach und schnell anfertigt werden.

Genauso ist es bei der Zahnregulierung, wo die Technologie bei der Anfertigung von unsichtbaren Geräten assistiert. Bei den transparenten Schienen ist nicht einmal der kleinste Fehler zulässig, daher hat man das digitale System zu benutzen: der digitalisierte Abdruck wird von den Fachleuten mithilfe eines Programms analysiert, und anschließend wird der Prozess der Zahnregulierung geplant.

Das System ist in der Lage, die Veränderungen des Gebisses des Patienten vorauszusehen, deshalb kann es die unsichtbaren Geräte anfertigen, die alle 2-3 Wochen ausgetauscht werden müssen. Stellen wir uns vor, was für ein Gefühl es ist, mit der Zahnregulierung so zu beginnen, dass der Zahnarzt genau weiß, wie lange der Prozess dauert, wie viele Geräte er inzwischen auszutauschen hat, und zudem bekommen wir das Gerät auch zu Händen.

Mithilfe des dreidimensionalen Druckers können auch Prothesen angefertigt werden, und die Anzahl der von der Technologie gebotenen Möglichkeiten ist beinahe unendlich.

Dental Glass & Co.



Die sogenannte Dental Glass, die dem Zahnarzt – ähnlich wie das Produkt von Google – bei der Durchführung des gegebenen Arbeitsablaufs behilflich wäre, ist für die Patienten vielleicht greifbarer und spektakulärer.

Die Brille projiziert verschiedene Informationen ins Blickfeld des Zahnarztes und der Fachmann hat auch von weit entfernt Zugang zur Anamnese des Patienten, zu den speziellen Plänen und zu den Röntgenaufnahmen. Zur Applikation gehört zudem auch eine eingebaute Kamera, welche die gegebene Behandlung in einem großen Format festhält, mit deren Hilfe wir auch Fotoaufnahmen machen können.

Über das zur Zeit nur in den Vereinigten Staaten erreichbare Produkt weiß man noch nicht, wann es auf dem europäischen Markt erscheint, aber die Technologie wird von allgemeinen Ärzten und auch von Zahnärzten mit großer Hingabe getestet.

Im Gegensatz zur Dental Glass, welche die Zukunft formt, gehören die verschiedenen zahnmedizinischen Laser bereits zur Gegenwart, und sie können mit großer Effizienz und Sicherheit in der Zahnmedizin verwendet werden. Mithilfe des Lasers können nicht nur die Entzündungen der Wurzeln und des Zahnfleisches, sondern auch Karies behandelt werden, außerdem ist der Laser auch auf dem Gebiet der Kieferchirurgie vielseitig einzusetzen.


Die Zahnmedizin der Zukunft: digitale Richtung, mehr Sicherheit
Die Zahnmedizin der Zukunft Vor ein paar Jahren haben wir es nur geahnt, aber heute sind wir uns darin schon sicher, dass die Zukunft der digitalen Zahnmedizin gehört. Die durch die digitale Technik ermöglichten Neuerungen haben die Zahnmedizin auf eine solche Weise geändert – und solche Lösungen sind mit deren Hilfe erreichbar geworden -, von denen wir bislang nicht einmal zu träumen wagten. Die größere Sicherheit, die noch größere Effizienz und die noch optimalere Funktion sind die Ziele der modernen Zahnmedizin geworden.
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Letzte Änderung: 25. Januar 2017
Dr. med. dent. Kálmán Gelencsér
Dr. med. dent. Kálmán Gelencsér
Autor: Dr. med. dent. Kálmán Gelencsér, Inhaber der Gelencsér Dental GmbH Zahnmedizinisches und Zahntechnisches Labor in Hévíz, leitender Fachzahnarzt. Schwerpunkte: Prothetik, Ästhetischer Zahnersatz, Implantationszahnersatz, Vollkiefer-Rekonstruktion, Implantation, fester, herausnehmbarer sowie kombinierter Zahnersatz, Gnathologie, Behandlung von Zahnfleischerkrankungen. Folgen Sie ihm auf folgenden Social Media Oberflächen: Facebook, Youtube oder kontaktieren Sie ihn per E-Mail: drgelencser@zahnarzt-ungarn-heviz.de
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