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Therapie von Zahn- und Kieferfehlstellungen

Zahn- und Kieferfehlstellungen werden vom Zahnarzt diagnostiziert

Fehlstellungen der Zähne und der Kiefer werden vom Zahnarzt im Laufe der Vorsorgeuntersuchung erkannt. Um den Umfang der Fehlstellungen ermitteln und bei Bedarf eine Behandlung durchführen zu können, ist eine weiterführende, kieferorthopädische Diagnose erforderlich.

Kieferorthopädische Diagnose

Mit Hilfe von den Abdrücken des Ober- und Unterkiefers wird ein Modell vom Kieferorthopäden unserer Klinik, Dr. Kámán Attila, erstellt und exakt vermessen (Modellanalyse). Außerdem erstellen wir noch digitalen Röntgenaufnahmen, mit denen wir den genauen Stand und die genaue Lage der Zähne erkennen können. Mit Hilfe der Röntgenbilder sind wir in der Lage, die Größe, die Form und die Wachstumsrichtung der Kiefer bzw. die Position der Schneidezähne zueinander zu untersuchen. Um die Diagnose zu ergänzen, erstellen wir Fotoaufnahmen von Gesicht und Zähnen.

Funktionsanalyse des Gebisses

Bevor Zahnfehlstellungen korrigiert werden, ist eine Funktionsanalyse des Gebisses vorzunehmen. Hierbei überprüfen wir das Zusammenspiel der Kiefer, Zähne und Muskulatur. Dies spielt beim Erkennen von vorhandenen Fehlbelastungen des Kausystems eine sehr wichtige Rolle.

Therapie von Zahn- und Kieferfehlstellungen

Geht es um beträchtliche Fehlstellungen der Kiefer, wie etwa im Zusammenhang mit einer Fehlbildung, sind sie operativ zu behandeln. Ein Großteil von Zahnfehlstellungen ist aber mit einer herausnehmbaren oder festsitzenden Zahnspange zu korrigieren. Die Therapie nimmt ungefähr drei bis vier Jahre in Anspruch. Eine herausnehmbare Zahnspange wird aufgrund eines Gebissmodells gefertigt und der Patient muss sie wenigstens sechzehn Stunden am Tag tragen. In gewissen vom Zahnarzt vorgeschriebenen Abständen wird die Zahnspange nachgestellt, da sich die Gebisssituation im Laufe der Zeit Veränderungen aufweist. Eine festsitzende Spange setzt sich aus Halteelementen – sogenannten Brackets – zusammen, die der Zahnarzt auf jeden einzelnen Zahn anklebt und sie untereinander mit Drähten verbindet. Je nach persönlicher Gebisssituation kann entschieden werden, ob eine herausnehmbare, eine festsitzende Zahnspange verwendet werden soll oder gar beide Varianten einzusetzen sind.

Vollständiger Ansatz der Kieferorthopädie in der Gelencsér Dental Klinik

Alle kieferorthopädischen Behandlungen werden in der Gelencsér Dental Klinik im Sinne der Vollständigkeit durchgeführt. In diesem Sinne wird die gesamte Körperentwicklung und Körperhaltung des Menschen in Betracht gezogen. Der Beginn einer kieferorthopädischen Behandlung ist daher nicht vom alter bedingt, sondern passt sich den jeweiligen erforderlichen Bedürfnissen an. Als Grundtherapie verwenden wir Geräte der ganzheitlichen Kieferorthopädie, welche die Kiefer keiner Belastung aussetzen, sondern sie nur leiten und lenken, positive Entwicklungen begünstigen und Fehlentwicklungen ausschließen. Bei diesen Apparaturen geht es um sogenannte Bionatoren, die das Mund-Rachen-Bereich dynamisieren und Fränkel-Geräte, die das Kieferwachstum fördern.

Funktionalität und Ästhetik

Sollte eine Zahnfehlstellung korrigiert werden, spielt in der Regel die Funktionalität des Kausystems bei Kindern und Jugendlichen die wichtigste Rolle. Eine kieferorthopädische Korrektur, die in der Regel aus ästhetischen Gründen vorgenommen wird, lässt sich aber auch im Erwachsenenalter durchführen. Dementsprechend sehnen sich erwachsenen Menschen nach einer möglichst diskreten Behandlung, wofür es bereits zwei moderne und effektive Möglichkeiten gibt: Aligner und die Lingualtechnik.

Aligner – durchsichtige Kunststoffschienen

Mit Hilfe von dünnen, durchsichtigen Kunststoffschienen, die in der modernen Kieferorthopädie als Aligner bezeichnet werden, lassen sich Zahnfehlstellungen dezent korrigieren. Aligner setzen sich aus kleinen, aneinandergereihten Käppchen zusammen, deren Form aufgrund der Abdrücke des Ober- und Unterkiefers durch einen Computer errechnet wird. Die Kunststoffkappen dienen dem Zweck, die einzelnen Zähne zu bedecken und sie in die erwünschte Position zu bewegen. Nach ungefähr zwei Wochen ist dann – aufgrund der veränderten Gebisssituation - eine neue Schiene einzubringen. Insgesamt nimmt die Behandlung ungefähr acht bis zehn Monate in Anspruch. Der Patient muss die Schienen andauernd (22 Stunden am Tag) tragen und kann sie nur zum Essen und zum Zähneputzen aus dem Mund nehmen. Aligner sind angenehm zu tragen und fallen unseren Mitmenschen nicht auf.

Lingualtechnik

Bei der Lingualtechnik wird ein Trick verwendet, wodurch die festsitzende Zahnspange unsichtbar wird. Hierbei werden die Haltelemente (Brackets) nicht an den äußeren, sondern an den inneren Zahnflächen befestigt, wodurch sich die Fehlstellungskorrektur noch diskreter und gezielter ist als die mit den Kunststoffkappen. Hingegen ist eine mit dieser Methode aufgesetzte Zahnspange weniger angenehm zu tragen als Aligners. In der Gelencsér Dental Klinik wird ausschließlich eine spezielle und sehr moderne Lingualtechnik verwendet, die nur von zertifizierten Kieferorthopäden durchgeführt werden kann. Mit Hilfe von individuell angepasster Goldbrackets erzielen wir einen hohen Tragekomfort, wodurch die Bewegungen sehr präzise gesteuert auf die Zähne übertragen werden können. Bei dieser festsitzenden Methode können die gefürchteten Erscheinungen bezüglich des Wurzelabbaus minimiert werden.

Gelencsér Dental Zahnklinik
Therapie von Zahn- und Kieferfehlstellungen
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Letzte Änderung: 24. Januar 2017
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