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Was ist ein Zahnimplantat?

Letzte Änderung: 04. April 2022

Wenn in Ihrem Kiefer eine Zahnlücke blitzt, dann ist das Zahnimplantat eine Möglichkeit, dieses Lücke praktikabel und ästhetisch zu schließen. Darüber hinaus kann ein Zahnimplantat aber auch die Basis für eine Voll- und Teilprothese darstellen. So können beispielsweise Teleskopprothese oder auch Zahnbrücken, die mehrere Zahnlücken füllen sollen, auf Zahnimplantaten aufgesetzt und damit im Kiefer fest verankert werden.

Der Aufbau eines Zahnimplantats: Aus diesen Bausteinen besteht ein Zahnimplantat



Ein Zahnimplantat setzt sich aus vier Teilen zusammen:

  • Implantatkörper: das eigentliche, im Kiefer verankerte Implantat
  • Implantataufbau oder Implantatpfosten
  • Fixierschraube
  • Zahnkrone (bzw. der eigentliche Zahnersatz)


Die Basis eines Zahnimplantats bildet der Implantatkörper



Der Implantatkörper bildet die Basis des Zahnimplantats. Eigentlich ist er das Implantat, denn nur das sitzt im Kieferknochen. Ist der Implantatkörper fest mit dem Kieferknochen verwachsen, dann bietet Ihnen das Zahnimplantat einen ähnlich sicheren und festen Biss, wie ein natürlicher Zahn.

Der Implantataufbau (Abutment) verbindet den Implantatkörper mit der Zahnkrone



Der Implantataufbau ist sozusagen das Gerüst für den späteren sichtbaren Teil des Implantats, der künstlichen Zahnkrone. Im Implantataufbau wird dann die Fixierungsschraube eingeschraubt, auf der wiederum später die künstliche Zahnkrone befestigt wird.

Als das einzig sichtbare Teil des Implantats muss die Krone hohen ästhetischen Ansprüchen genügen



Die künstliche Zahnkrone, also der oberste Teil des viergliedrigen Zahnimplantats, ist der einzige Bereich des Implantats, der später von außen sichtbar ist.

Sie benötigen ein Zahnimplantat?



Wann kommt ein Zahnimplantat zum Einsatz?



Für ein Zahnimplantat gibt es viele Einsatzmöglichkeiten, unter anderem:

  • bei Einzelzahnverlust, um eine einzelne Zahnlücke zu schließen
  • bei vollkommener Zahnlosigkeit, alternativ zu einer Vollprothese
  • zur Fixierung einer Teleskop- oder Stegprothese in einem ansonsten zahnlosen Kiefer
  • zur Befestigung einer ein- oder mehrgliedrigen Brücke, auch einer Freiendbrücke im Kiefer


Bei einem zahnlosen Kiefer als Alternative zur Totalprothese



Besonders beim zahnlosen Kiefer kann mit einer Vollprothese oft kein ausreichend guter Halt erreicht werden, da der Saugeffekt, beispielsweise bei einem sich zurückbildenden Kieferknochen, nicht gewährleistet werden kann. Die Prothese sitzt dann nicht mehr fest.
Damit das nicht passiert, kann Ihr Kiefer alternativ auch mit einer

  • Stegprothese,
  • Teleskopprothese oder mit einer
  • Vollbrücke

versorgt werden, die jeweils auf zwei, vier, sechs oder acht Zahnimplantaten befestigt wird. Je nachdem wieviel Platz im Kiefer vorhanden ist und wie gut die vorhandene Knochensubstanz noch ist.

Eine optimale Lösungsmöglichkeit für all diejenigen, die nicht mehr über ein ausreichendes Knochenangebot für die Stabilisierung einer Vollbrücke auf acht Implantaten verfügen, bietet die spezielle All-On-4- oder All-On-6-Methode eine weitere Möglichkeit zur Verankerung der Brücke im Kiefer. Hier werden weniger Implantate in einem bestimmten Winkel in den Kieferknochen gesetzt, um eine bessere Stabilität zu erreichen.

Darüber hinaus gilt ein fortgeschrittener Knochenabbau im Kiefer nicht unbedingt als Ausschlusskriterium für Zahnprothesen, die auf Implantaten fixiert werden. Mit einer entsprechenden Knochenaufbau-Behandlung ist auch in diesem Fall eine Versorgung mit Zahnimplantaten möglich. Zudem kann durch das Setzen von Implantaten einem Rückgang der Knochensubstanz vorgebeugt werden.

Außerdem empfiehlt sich vor allem im Unterkiefer eine Versorgung mit Implantaten anstelle einer Vollprothese oder alternativ auch mit einer auf Implantaten befestigen Zahnprothese, denn im Unterkiefer ist anatomisch bedingt eine Saugwirkung noch schwieriger zu erreichen als im Oberkiefer.

Zur Versorgung bei einer Freiendsituation



Ihre Zahnreihe ist verkürzt, sprich Ihnen fehlen im Ober- oder Unterkiefer zum Beispiel alle Backenzähne? Dann kann die Freiendversorgung mit einer Freiendbrücke, die an einem zuvor gesetzten Implantat befestigt wird, eine adäquate, stabile und vor allem auch ästhetische Versorgungsmöglichkeit darstellen.

Beim Fehlen eines Zahnes oder mehrerer Zähne in einer Reihe



Ihnen fehlt ein Zahn oder sogar mehrere Zähne in einer Zahnreihe, d. h. Sie haben eine sogenannte Schaltlücke? Dann kann diese durch einzelne Implantate verschlossen werden. Eine etwas preisgünstigere Variante ist die, dass nur ein Implantat gesetzt wird und auf dem Implantat dann eine mehrgliedrige Brücke fixiert wird, die die komplette Schaltlücke schließt (überbrückt).

Zum Ersatz einzelner Zähne im Ober- oder Unterkiefer



Der klassische Einsatz eines Implantats ist nach wie vor der Verschluss einer einzelnen Zahnlücke im Ober- oder Unterkiefer. Was im Rahmen der kassenärztlichen Regelversorgung normalerweise mit einer Brücke verschlossen wird, kann auch mit einem Zahnimplantat versorgt werden. Das ist zwar die teurere Alternative, da das Implantat keine kassenärztliche Leistung darstellt. Dennoch weist das Implantat einige Vorteile gegenüber einer Brücke auf:

  • Optimaler Halt: Durch die Verankerung im Kieferknochen bietet Ihnen das Zahnimplantat im Vergleich zur Brücke einen stabileren Sitz sowie eine längere Haltbarkeit.
  • Bessere Verträglichkeit: Das für ein Implantat verwendete Material (Titan, Keramik) besitzt eine höhere Biokompatibilität, d. h. löst seltener Allergien aus als das für eine Brücke in der Regel verwendete Material (Nicht-Edelmetall).
  • Zahnsubstanzschonend: Bei einem Zahnimplantat muss, anders als bei der Brücke, die Zahnsubstanz des danebenliegenden Zahnes nicht beschliffen werden, um die Verankerungskrone darauf zu befestigen.

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In diesen Fällen ist vor dem Einsetzen des Implantats ein Aufbau der Knochensubstanz notwendig



Sollte Ihr Zahnarzt bei einer ersten Kontrolluntersuchung feststellen, dass in Ihrem Kiefer nicht genügend Knochensubstanz für das Setzen eines Implantats vorhanden ist, dann ist vorab eine Knochenaufbau-Behandlung notwendig. In welchen Fällen außerdem noch ein Knochenaufbau angeraten ist, lesen Sie in unserem Artikel: “Wann ist Knochenaufbau für ein Zahnimplantat notwendig?”.

Gibt es ein Maximum an Zahnverlust, der mit Zahnimplantaten ersetzt werden kann?



Nein, im Grunde nicht. Zahnimplantate gelten vielmehr als ultimative Universallösung, da sie nicht nur beim Verlust von einem oder zwei Zähnen eingesetzt werden, sondern selbst bei völliger Zahnlosigkeit bestens geeignet sind. Dabei bieten sie eine einzigartige Stabilität sowie eine zuverlässige Langzeitlösung.

Welche Arten von Zahnimplantaten gibt es?



Jeder Kiefer ist anders. Demnach sind auch die Anforderungen an ein Implantat sehr unterschiedlich. Um diesem Umstand Rechnung tragen zu können, gibt es verschiedene Implantat-Arten, zwischen denen Ihr Kieferchirurg wählen kann – je nachdem welche Voraussetzungen in Ihrem Kiefer gegeben sind.

Mit Schnell-Implantaten kann eine Zahnlücke in nur einer Behandlung versorgt werden



Schnell-Implantate eignen sich hauptsächlich für Patienten, bei denen ausreichend Knochensubstanz vorhanden ist. Ist dies der Fall, dann kann Ihr Zahnarzt direkt nach der Entfernung der natürlichen Zahnwurzel den neuen, künstlichen Implantatkörper – noch in derselben Sitzung – einsetzen. Voraussetzung hierfür ist neben einer hohen Knochendichte eine sehr präzise Vorarbeit (digitale Vermessung des Kieferknochens) und Planung durch den behandelnden Zahnarzt.

Schmal-Implantate kommen im Frontzahnbereich zum Einsatz



Die durchmesserreduzierten Schmal-Implantate sind auf ein geringes Platzangebot ausgerichtet. Daher kommen sie vor allem

  • im Frontzahnbereich aufgrund der dort häufig vorliegenden geringen Kieferknochentiefe sowie
  • bei kleinen (schmalen) Zahnlücken im Oberkiefer zum Einsatz.

Darüber hinaus werden Schmal-Implantate auch bevorzugt bei komplizierten Zahnersatz-Behandlungen mit horizontalem Knochenrückgang angewendet.

Vielseitig einsetzbar: Mini-Zahnimplantate



Mini-Zahnimplantate sind – im Gegensatz zu den gängigen vierteiligen Implantaten – in der Regel

  • einteilig aufgebaut und
  • sehr filigran.

Sie werden sowohl als Interimslösung als auch für schmale Zahnlücken eingesetzt und funktionieren auch bei einem geringen Knochenangebot.

Gut geeignet bei schwierigen anatomischen Voraussetzungen: ultrakurze Zahnimplantate



Ultrakurze Implantate sind sehr kurze, aber dafür auch etwas breitere (größerer Durchmesser) Implantate. Sie werden vorwiegend im Seitenzahnbereich und hauptsächlich dann ausgewählt, wenn die anatomischen Verhältnisse im Kiefer schwierig sind und nur noch wenig Knochenmasse vorhanden ist. Der etwas größere Durchmesser sorgt dabei für eine gleichmäßigere Lastenverteilung und somit langfristig auch für mehr Stabilität.

Interimsimplantate zur provisorischen Sofortversorgung



Interimsimplantate werden ausschließlich vorübergehend zur provisorischen Versorgung einer Zahnlücke eingesetzt. Die sehr dünnen Implantate weichen später dem eigentlichen Implantatkörper, der dauerhaft im Knochen verbleibt.

Kipp-Implantate sind auch bei wenig Knochensubstanz möglich – ohne vorherigen Knochenaufbau



Bei Kipp-Implantaten handelt es sich um abgeschrägte Implantate mit einem geringen Durchmesser – in der Regel Schraubenimplantate. Ihr Haupteinsatzgebiet sind Kiefer mit sehr geringer Knochensubstanz, bei denen ein Knochenaufbau nicht mehr möglich ist.

Die Alternative zu herkömmlichen Zahnimplantaten: Zygoma-Implantate



Diese speziellen Implantate sind im Vergleich zu den anderen Arten sehr lang (ca. fünf Zentimeter). Sie werden nicht im Kieferknochen, sondern im Jochbein verankert. Das Jochbein besitzt eine äußerst hohe Knochendichte und ist damit prädestiniert für das Einsetzen von Implantaten. Die Entscheidung für Zygoma-Implantate wird dann getroffen, wenn sowohl das Setzen eines Implantats im Kieferknochen als auch ein Aufbau der Knochensubstanz medizinisch nicht mehr möglich sind.



Die unterschiedlichen Zahnimplantat-Formen



Neben unterschiedlichen Arten sind Implantate auch in drei verschiedenen Formen erhältlich:

  • zylindrisch,
  • konisch oder
  • schraubenförmig.


Zylinderimplantate erlangen Ihre Stabilität im Kiefer durch eine Pressanpassung



Zahnimplantate mit einer zylindrischen Form (Hohlzylinder) haben kein Gewinde. Sie werden in den Knochen eingeklopft. Dabei ist ein Teil des Knochens im Zylinder, der andere Teil außerhalb. Auf diese Weise erhalten Zylinderimplantate ihre Stabilität im Kieferknochen durch eine Klemmwirkung – das Implantat klemmt sozusagen zwischen dem Knochenanteil im Zylinder und dem Knochen außerhalb des Zylinders.

Schraubenimplantate werden direkt in den Kieferknochen eingesetzt



Schraubenimplantate werden, wie der Name bereits verrät, in den Knochen eingeschraubt. Das ist ein sehr schonender Eingriff. Diese Form von Implantaten wird von Zahnärzten am häufigsten verwendet.

Konische Implantate kommen bei wenig Knochensubstanz zum Einsatz



Konische Implantate haben die Form eines Kegels. Sie sind erhältlich mit oder ohne Gewinde (Stufenzylinder), wobei diejenigen mit Schraubgewinde häufiger eingesetzt werden. Sie kommen dann zum Einsatz, wenn das Knochenangebot im Kiefer eher dürftig und auch die Knochendichte gering ist.

Worin besteht der Unterschied zwischen einem einteiligen und zweiteiligen Implantatsystem?



Mit einem zweiteiligen Implantatsystem ist das am häufigsten eingesetzte, klassische Zahnimplantat gemeint:

  • Teil 1: der Implantatkörper
  • Teil 2: das Abutment (Impantataufbau)

Obwohl das eigentlich eher verwirrend ist, denn eigentlich besteht das Implantat, wie oben beschrieben, aus vier Teilen. Beim einteiligen Implantatsystem hingegen bilden Implantatkörper und Implantataufbau eine Einheit.

Bei kleinen Zahnlücken kommt das einteilige Zahnimplantat zum Einsatz



Einteilige Implantatsysteme haben in der Regel einen kleineren Durchmesser. Dadurch eignen sie sich vor allem für kleine Zahnlücken. Darüber hinaus können sie auch bei wenig Kieferknochenangebot ohne einen vorherigen, evtl. langwierigen Knochenaufbau eingesetzt werden.

Das zweiteilige Implantat zeichnet sich durch eine gute Einheilung aus



Das zweiteilige Implantatsystem kommt hauptsächlich bei normalen oder auch breiteren Kieferknochen zum Einsatz. Es hat vor allem den einen Vorteil, dass es

  • eine deutlich kürzere Einheilphase benötigt als das einteilige System,
  • zudem kann die darauf aufgesetzte Krone besser in die Zahnreihe eingepasst werden.

Allerdings birgt das zweiteilige System ein etwas höheres Infektionsrisiko, bedingt durch den Spalt, der zwischen Implantatkörper und Aufbau stehen kann.

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Diese Materialien werden für ein Zahnimplantat verwendet



Im Prinzip gibt es zwei Materialien, die aufgrund ihrer Beschaffenheit, Stabilität und Verträglichkeit hauptsächlich für die Herstellung von Implantaten verwendet werden:

  • Titan und
  • Keramik (Zirkoniumoxid)

Eine weitere Option, vor allem für die Zahnkrone, ist Kunststoff. Ob Kunststoff allerdings eine zukunftsweisende Materialkomponente darstellen kann, muss sich erst noch zeigen.

Das am häufigsten verwendete Material: Titan



Titan ist ein Material mit einer besonders hohen Festigkeit bei einer gleichzeitig sehr geringen Dichte. Das bedeutet, es ist zwar sehr stabil, dabei aber gleichzeitig auch ungewöhnlich leicht. Zudem ist das Edelmetall antiallergen und äußerst korrosionsbeständig. Dadurch eignet es sich sehr gut als Biomaterial (also für den Einsatz unter direktem Kontakt mit dem Körpergewebe des Menschen). Dank der äußerlichen Titan-Oxidschicht kann Titan fest in den natürlichen Knochen eingeschlossen werden (Osseointegration). Daher wird es bevorzugt als Material zur Herstellung von Implantatkörper und Aufbau verwendet.

Keramikimplantate bilden die natürliche Zahnsubstanz bestmöglich nach



Das für Zahnimplantate verwendete Hochleistungskeramik (Zirkoniumoxid) wird gelegentlich auch als „keramischer Stahl“ bezeichnet. Es ist ebenfalls sehr korrosionsbeständig und bruchstabil. Da es metallfrei ist, kann es zudem insbesondere für Allergiker und Rheumatiker vorteilhaft sein.
Zirkoniumoxid wird sowohl für den Implantatkörper als auch für die Zahnkrone verwendet. Das bringt verschiedene Vor- und Nachteile mit sich:

Zirkoniumoxid für:
Vorteile
Nachteile
Implantatkörper
  • die zahnfarbene Anmutung des Implantatkörpers ist dort ideal, wo die Zahnfleischbedeckung eher dünn ist (insb. im Frontzahnbereich)
  • längere Einwachsdauer im Vergleich zu Titan
  • hohe Materialkosten
  • häufiger Entwicklung von entzündlichen Prozessen
  • künstliche Zahnkrone
  • aus optischen Gründen als Material für die künstliche Zahnkrone (Vollkeramik oder Verblendkorne) sehr beliebt
  • kann in Form und Farbe perfekt an die Zahnumgebung angepasst werden

  • Kunststoff als zukünftige Materialoption?



    Die Forschung und Entwicklung rund um Kunststoff als Material für die Zahnkrone eines Zahnimplantats steckt noch in den Kinderschuhen. Hinsichtlich Bruchfestigkeit, Abrieb und auch Ästhetik reicht Kunststoff an die Qualität von Keramik und Titan nicht heran. Einzig die Entwicklung von Kunststoff-Keramik-Verbindungen wie PEEK (Polyetheretherketon) lassen aufhorchen und markieren vielleicht eine Wende dorthin, dass Kunststoff in Zukunft doch eine neue Materialoption im Rahmen der Zahnimplantologie bieten kann.

    Wann wurde das Zahnimplantat eigentlich entwickelt?



    Die Geschichte der Zahnimplantate blickt auf nur wenige Jahrzehnte zurück. Künstliche Zahnwurzeln dagegen haben eine lange Geschichte.

    • An Lösungen, die den Implantaten ähneln, haben bereits die antiken Ägypter, die Etrusker und auch die Phönizier gearbeitet, selbst aus der Zeit der Mayas kennt man diesbezügliche Funde.
    • In den 1700er Jahren versuchte man noch, Zahnverluste mit Zähnen aus dem Gebiss von Verstorbenen zu beheben.
    • Im darauffolgenden Jahrhundert, Anfang der 1800er Jahre, hat man ein künstliches Material entdeckt, das für mehr Erfolg sorgte.

    Doch bis zur Mitte des vorigen Jahrhunderts fehlte es allerdings an Fachwissen und entsprechenden Technologien, um Systeme anzufertigen, die sich als dauerhaft erwiesen hätten.

    Dann allerdings ging es Schlag auf Schlag und den Durchbruch haben wir in den1980er Jahren dem schwedischen Orthopäden, Professor Per-Ingvar Branemark zu verdanken. Der Forscher, den man auch für den Vater der modernen Zahnimplantate hält, hat entdeckt, dass Titan in der Lage ist, mit dem Knochen zu verwachsen, sodass dadurch ein derart stabiler Kontakt zwischen Zahnimplantat und Knochengewebe zustande kommt, den man noch nie zuvor gekannt hat. Diese Entdeckung führte letztendlich zu der heutzutage verwendeten, auf der sog. Osseointegration basierenden Methode, die ermöglicht, verlorene Zähne auf eine einzigartige Art und Weise zu ersetzen.

    Zahnimplantate dieser Hersteller verwenden wir in unserer Zahnklinik



    Bei einer Zahnbehandlung in der Gelencsér Dental Zahnklinik stehen Ihnen Zahnimplantate

    • der Premium-Kategorie von Nobel oder Straumann sowie
    • die etwas günstigeren Spitzenprodukte der Hersteller SGS und Camlog

    zur Verfügung.

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    Welche Bedeutung hat die Oberflächenbeschaffenheit eines Zahnimplantats?



    Kurz gesagt heilt eine rauere Oberfläche leichter und schneller in den Kieferknochen ein als eine glatte. Das bedeutet, raue Oberflächen haben eine bessere Osseointegration (Knocheneinheilung). Die unregelmäßigen Vertiefungen und Zacken rauer Oberflächen bilden ein griffiges Relief für den Knochen, in das er leichter hineinwachsen kann. Diese hat schlussendlich auch Einfluss auf die Einheilung, Stabilität und Haltbarkeit des Implantats.

    Infos zur Zahnimplantat-Behandlung: Das erwartet Sie vor, während und nach dem Eingriff



    Der Behandlungsablauf für ein Zahnimplantat läuft immer nach demselben Schema ab. Beginnend mit einer intensiven Voruntersuchung, inkl. präziser Diagnostik und dreidimensionaler CT-Aufnahme Ihres Kiefers. Danach evtl. noch ein notwendiger Knochenaufbau. Dann beginnt der eigentliche Eingriff, das Setzen des Implantats, gefolgt von einer Kontrolluntersuchung am Tag nach dem Eingriff sowie einer drei bis sechsmonatigen Einheilphase.

    Weitere Details zur Zahnimplantat-Behandlung lesen Sie in unserem Beitrag “Zahnimplantat: Kosten, Behandlungsablauf, Erfahrungen”.

    Wie hoch sind die Kosten für ein Zahnimplantat?



    Je nachdem welches Material, welche Form und welche Implantat-Art für Sie in Frage kommen und ob gewisse Vorbehandlungen wie eine Parodontitisbehandlung oder ein Knochenaufbau nötig sind, gestalten sich die Kosten für ein Zahnimplantat ganz individuell. Details dazu lesen Sie in unserem Beitrag “Wie hoch sind die Kosten für ein Zahnimplantat?”.

    Wie pflege ich mein Zahnimplantat richtig?



    Im Grunde gibt es zwischen der Pflege eines natürlichen Zahns und der eines Zahnimplantats mit künstlicher Zahnkrone keine Unterschiede.

    Mögliche Alternativen zu einer Versorgung mit einem Zahnimplantat



    Manchmal ist es aus medizinischen oder anderen Gründen einfach nicht möglich, ein Zahnimplantat zu setzen. In diesem Fall bieten wir Ihnen in der Gelencsér Dental Zahnklinik noch weitere zuverlässige, ästhetische und langlebige Zahnersatz-Varianten an – von der Brücke bis zur Prothese. Welche Auswahlmöglichkeiten im Detail Sie bei einer Zahnersatz-Behandlung in unserer Zahnklinik haben, lesen Sie hier: „Welche Alternativen gibt es zum Zahnimplantat?.

    Darum lohnt es sich, für eine Zahnimplantat-Behandlung nach Ungarn zu reisen



    Eine Zahnbehandlung mit einer schönen und entspannten Reise verbinden – das ist doch mal eine attraktive Kombination. Und tatsächlich: Zahntourismus nach Ungarn gewinnt immer mehr an Beliebtheit. Die Vorteile liegen auf der Hand:

    • Zahnbehandlungen in Ungarn sind bis zu 70 Prozent günstiger als in Deutschland.
    • Die Reisen nach Ungarn werden vom Service-Team der Klinik organisiert.
    • Das attraktive Freizeitangebot rund um unsere Zahnklinik lädt zum Verweilen ein.

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    Dr. Károly Sterba
    Dr. Károly Sterba
    Autor: Dr. Károly Sterba, Fachzahnarzt für Oralchirurgie an der Gelencsér Dental Zahnklinik in Hévíz. Schwerpunkte: Mund-, Gesichts- und Kieferchirurgie, Implantologie, Knochenersatz, Zahnersatz, komplette Mundrekonstruktion. Folgen Sie ihm auf folgenden Social Media Oberflächen: Facebook, Youtube oder kontaktieren Sie ihn per E-Mail: kontakt@gelencserdental.hu

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