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Parodontologie

Letzte Änderung: 23. September 2022

Die Parodontitis, häufig auch Parodontose genannt, ist neben Karies die häufigste Ursache für Zahnverlust bei Erwachsenen.

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Zusammenfassung:

Parodontitis, die Entzündung des Zahnhalteapparats, ist bei Erwachsenen die zweithäufigste Ursache für Zahnverlust. Eine Parodontitis-Behandlung umfasst meist 3 bis 4 Zahnarzt-Termine: Nach eingehender Untersuchung des Mundraums und Vermessung der Zahnfleischtaschen werden zunächst Beläge an Zähnen und in Zahnzwischenräumen beseitigt. Anschließend werden sämtliche Ablagerungen und Bakterien in den Zahnfleischtaschen gründlich entfernt. Damit es nicht erneut zur Entzündung kommt, ist eine konsequente Mundhygiene und regelmäßige Nachsorge unverzichtbar.

Je nach Ursache und Stadium der Parodontitis können auch

  • eine Wurzelkanalbehandlung,
  • bestimmte Verfahren zur Regeneration von Zahnfleisch und Knochensubstanz oder
  • eine Operation erforderlich sein.

Die Kosten für Prophylaxe-Maßnahmen und eine konventionelle Parodontitis-Behandlung werden in Deutschland und Österreich von der Krankenkasse übernommen. Moderne Therapien sind hingegen selbst zu bezahlen. Patienten aus der Schweiz müssen ohnehin alle Parodontal-Behandlungen aus eigener Tasche bestreiten.

Verdacht auf Parodontitis?



Dank der modernen Parodontologie – wie sie selbstverständlich auch in der Gelencsér Dental Zahnklinik praktiziert wird – kann eine Parodontitis schmerzfrei und selbst im fortgeschrittenen Stadium effektiv therapiert werden.

Welche Anzeichen auf eine Parodontitis hinweisen, wie die Entzündung des Zahnhalteapparates verläuft und welche Personen besonders anfällig für Parodontitis sind, lesen Sie in unserem Magazin-Beitrag “Parodontitis: Was Sie über die Zahnfleischentzündung wissen sollten”.

So kann Parodontitis behandelt werden



Welches Verfahren bei einer Parodontitis-Behandlung sinnvoll ist, macht der Zahnarzt von der Erkrankungsform und dem Stadium der Entzündung abhängig. In den meisten Fällen eröffnet die Reinigung der Zahnoberflächen und Zahnfleischtaschen – ggfs. in Verbindung mit einer Antibiotika-Therapie – gute Heilungschancen.

Bei einer apikalen Parodontitis wird eine Wurzelbehandlung notwendig, im fortgeschrittenen Parodontitis-Stadium können verschiedene regenerative Verfahren zur Anwendung kommen.

Tiefenreinigung der Zahnoberflächen und Zahnfleischtaschen



Vor der Aufnahme der Parodontitis-Behandlung gilt es, die Mundhygiene zu verbessern. Zur Beseitigung gefährlicher Bakterienherde werden zunächst alle Beläge von den sichtbaren Zahnoberflächen entfernt. Der Patient erhält Empfehlungen zur korrekten Zahnputztechnik und Mundhygiene. Falls gewünscht, kann zusätzlich eine professionelle Zahnreinigung vorgenommen werden.

Ideal zur Entfernung hartnäckiger Ablagerungen in tiefen Zahnfleischtaschen ist eine Ultraschall-Zahnsteinentfernung. Dabei werden die Beläge mittels eines Air-Scaler-Depurator schonend und zugleich gründlich entfernt sowie die Bildung neuer Keime verringert.

Um Schmerzen bei der Parodontitis-Behandlung zu vermeiden, erfolgt der nächste Schritt unter örtlicher Betäubung. Bei der Reinigung der Zahnfleischtaschen werden weiche und harte Zahnbeläge mithilfe spezieller Sonden unter dem gelockerten Zahnfleischrand entfernt.

Besonders tiefe Zahnfleischtaschen müssen unter Umständen chirurgisch geöffnet werden. Zur Förderung der Wundheilung werden entzündungshemmende medizinische Mundwasser oder Zahncremes verordnet.

Diese Vorteile bringt die Behandlung mit der Vector™-Methode



Zunehmender Beliebtheit erfreut sich die fortschrittliche VectorTM-Methode. Dabei werden die Ablagerungen nicht mit einem manuellen Kratzer, sondern mit schonender Ultraschalltechnik beseitigt. Gegenüber der konventionellen Zahnsteinentfernung bietet das Verfahren nennenswerte Vorteile:

  • Der minimale chirurgische Eingriff ist sicher und effektiv
  • Entfernt wird nur der Plaque: Die Zähne werden nicht angegriffen, Entzündungen des umliegenden Gewebes werden vermieden
  • Selbst schwierige Stellen sind leicht zugänglich
  • Die antibakterielle Wirkung wird direkt in den Zahnfleischtaschen erzielt
  • Die Zellwände der Bakterien werden ohne Wärmebildung zerstört und Zellreste ausgespült

Weiterführende Informationen zu dieser effektiven Behandlungsoption finden Sie im Beitrag “Parodontaltherapie mit Vector™-Methode”.

Sie möchten eine Parodontaltherapie mit Vector™-Methode?



Medikamentöse Behandlung mit Antibiotika



War die Reinigung der Zahnoberflächen und Zahnfleischtaschen nicht erfolgreich, wird eine zusätzliche Antibiotika-Therapie notwendig. Das Mittel kann in Tablettenform eingenommen oder als Gel oder Salbe direkt in die Zahnfleischtaschen verabreicht werden.

Eine wirksame Ergänzung der medikamentösen Therapie gegen Parodontitis stellt das Emdogain®-Gel dar. Hauptwirkstoff ist Amelogenin, ein Protein, das unser Körper in der Zahnentwicklungsphase selbst herstellt. Im Erwachsenenalter stabilisiert die Behandlung mit Emdogain® den Zahnhalteapparat und unterstützt die Heilung des Zahnbettes. Mehr über die regenerative Therapie erfahren Sie unter “Emdogain® in der Parodontologie”.

Lasertherapie: Welche Vorteile bietet die neue Technologie bei der Parodontitis-Behandlung?



Eine schonende Abtötung von krankheitserregenden Keimen kann durch den Einsatz eines Dental-Lasers erzielt werden. Ein entscheidender Vorteil der Behandlungsmethode ist, dass keine unangenehmen Nebenwirkungen auftreten und eine eventuelle
Narbenbildung ausbleibt. Entzündliche Prozesse im Mundraum klingen zudem schneller ab. Die Behandlung ist absolut schmerzfrei, wodurch keine örtliche Betäubung nötig ist.

Neben der Laserbehandlung gegen Parodontose eignet sich die moderne Technologie auch ideal zur Behandlung des Wurzelkanals.

Bei einer apikalen Parodontitis ist eine Wurzelkanalbehandlung nötig



Liegt eine Entzündung des Zahnmarks (Pulpitis) vor, wird eine Behandlung des Wurzelkanals (WKB) durchgeführt. Dabei wird das entzündete Gewebe entfernt und der Wurzelkanal anschließend mithilfe einer Füllung verschlossen.

Wurzelbehandlung: Schmerzfreies Verfahren zur Erhaltung der Zähne

Bei tiefen Zahnfleischtaschen kann eine Rekonstruktion des Zahnfleischs sinnvoll sein



Liegen bei tiefen Zahnfleischtaschen Zahnhälse und Wurzeln frei, lassen sich diese nur schwer reinigen und sind anfällig für erneute Entzündungen und die Bildung von Karies. Zudem werden die Stellen von Patienten als unästhetisch empfunden.

Mit verschiedenen Operationsmethoden, zum Beispiel durch die Transplantation von Bindegewebe aus dem Gaumen, kann ein Ersatz für die zurückgebildeten Zahnfleischsäume rekonstruiert werden.

Regenerative Verfahren bei Verlust von Bindegewebe und Knochensubstanz



Hat eine langanhaltende Parodontitis schon viel Bindegewebe und Knochensubstanz zerstört, kommt es zu einer Lockerung der Zähne. Mittels verschiedener Methoden kann der Zahnhalteapparat wieder aufgebaut werden, um den Zähnen stabilen Halt zu geben.

  • Die Gesteuerte Geweberegeneration, auch Membrantechnik oder Guided Tissue Regeneration (GTR) genannt, regt die Neubildung von Bindegewebsfasern und Kieferknochen an, um den Heilungsprozess des Zahnhalteapparates zu unterstützen.
  • Die Regeneration des Parodontiums durch Wachstumsmittel zielt auf den schnellen Aufbau des Knochengewebes in Kieferknochen und insbesondere im Zahnfach ab. Spezielle Wirkstoffe fördern die Regeneration des angegriffenen Zahnhalteapparats.

Sie haben Fragen zur Behandlung?



Wann ist eine ergänzende Operation zur Parodontitisbehandlung notwendig?



Ist die Krankheit weit fortgeschritten, können die Zahnfleischtaschen besonders tief und eine Behandlung mit Zahnreinigung und Taschenreinigung allein nicht ausreichend sein.
In diesen Fällen muss die Parodontitis-Behandlung chirurgisch erfolgen, um die tief liegenden Entzündungsherde zu erreichen.

Bei diesem Eingriff können auch Knochentaschen, die sich bei stark fortgeschrittener Parodontitis bilden, gereinigt und mit speziellen Knochenersatzmaterialien wieder aufgefüllt werden.

Was Sie zum Ablauf der Parodontose-Behandlung wissen sollten



Nach einer gründlichen Untersuchung und dem Vermessen der Zahnfleischtaschen erfolgt die eigentliche Parodontitis-Behandlung in drei bis vier Sitzungen.

  • Im ersten Schritt werden Zähne und Zahnzwischenräume gründlich gereinigt.
  • Der zweite Termin gilt der Reinigung der Zahnfleischtaschen, was je nach deren Tiefe etwa anderthalb bis zwei Stunden in Anspruch nimmt.
  • Gegebenenfalls schließt sich in einer weiteren Sitzung noch die Behandlung des Zahnfleischschwunds an.
  • Im finalen Kontrolltermin überprüft der Zahnarzt die Heilung von Zahnfleisch und Zahnbett.


Eine gründliche Zahnreinigung ist der erste Behandlungsschritt



Im ersten Therapieschritt werden die Zähne sorgfältig gereinigt. Dies geschieht in Form einer so genannten professionellen Zahnreinigung, die vor der Parodontitistherapie mehrmals durchgeführt werden muss.

Das Ziel der wiederholten Prophylaxe sind hygienisch einwandfreie Verhältnisse. Sie bewirkt eine spürbare Verbesserung der Mundsituation.

Die Entzündung bekämpfen: So geht der Zahnarzt vor



Die Parodontitis selbst wird mit einer Reinigung der Zahnfleischtaschen bekämpft. Dabei werden alle Beläge innerhalb der Taschen entfernt.
Hierzu können verschiedene Instrumente zum Einsatz kommen:

  • Spezielle Handinstrumente (Küretten)
  • Ultraschallgeräte
  • Lasertherapie

Welches der oben beschriebenen Verfahren angewendet wird, entscheidet der Zahnarzt in Absprache mit dem Patienten und anhand des klinischen Zustands im Mundraum.

Zur Unterstützung der Zahnfleischtaschenreinigung dient eine so genannte Full-mouth-Desinfektion mit medizinischen Mundspüllösungen und -gelen. Eine Soft-Laser-Behandlung bewirkt eine zusätzliche Taschensterilisation und eine Stoffwechselaktivierung.

Nach der abgeschlossenen Reinigung der Zahnfleischtaschen folgt eine Heilungszeit, in der sich die Taschen idealerweise zurückbilden und sich das Zahnfleisch wieder straff an den Zahn anlegt. Dann wurden die Parodontitis und damit der Knochenrückgang erfolgreich aufgehalten.

Falls nötig: Behandlung des Zahnfleischrückgangs



Ist das Zahnfleisch bereits weit zurückgegangen, umschließt es die Zähne auch nach der Prophylaxe nicht mehr ausreichend. Die empfindlichen Zahnhälse können dann frei liegen und bieten eine Angriffsfläche für Bakterien.

Das Zahnfleisch kann mit einem sogenannten freien Schleimhauttransplantat wiederhergestellt werden. Hierzu wird Bindegewebe aus der Gaumen oder der Wangenschleimhaut entnommen und an den betroffenen Stellen festgeklebt oder - genäht.

Das freie Schleimhauttransplantat wächst mit dem Zahnfleisch harmonisch zusammen und übernimmt damit dessen Funktion im Zahnhalteapparat.

Konsequente Nachsorge: Unerlässlich zur Sicherung des Behandlungserfolges



Da es sich bei Parodontitis um eine chronische Erkrankung handelt, ist die Nachsorge ein wichtiger Bestandteil der Behandlung, um ein erneutes Aufflammen der Entzündung zu verhindern.

Zu den Kernelementen der Nachsorge gehören konsequente Mundhygiene seitens des Patienten und die regelmäßige Kontrolle von Zähnen, Zahnfleisch und Knochensubstanz beim Zahnarzt. Hat sich die Taschentiefe nicht ausreichend verringert, können eine erneute Tiefenreinigung und ggfs. weitere Behandlungsmaßnahmen erfolgen. Zudem empfiehlt es sich, möglichst mehrmals jährlich eine professionelle Zahnreinigung vornehmen zu lassen.

Parodontitis-Therapie und Prophylaxe: Was zahlt die Krankenkasse?



Welche Kosten rund um die Behandlung auf den Patienten zukommen, hängt von verschiedenen Faktoren wie dem Schweregrad der Parodontitis, den erforderlichen Therapiemaßnahmen und der gewählten Behandlungstechnik ab.

Zudem ergeben sich vor allem bezüglich der Kostenerstattung seitens der gesetzlichen Krankenkassen zum Teil erhebliche Unterschiede für Patienten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Die Krankenkasse bezuschusst bestimmte Untersuchungs- und Therapieverfahren



In Deutschland wird die akute Therapie bei einer diagnostizierten Parodontitis und Zahnfleischtaschen ab mindestens 4 Millimetern Tiefe von allen gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernommen. Voraussetzung ist ein schriftlicher Antrag vor Behandlungsbeginn.

Seit Juli 2021 übernimmt die Krankenkasse auch die Kosten für Früherkennung und Nachsorge:

  • halbjährliche Kontrolluntersuchung beim Zahnarzt
  • eine Zahnsteinentfernung im Jahr
  • Parodontaler Screening Index (PSI) als Untersuchung zur Früherkennung (alle zwei Jahre)

Die sogenannte Unterstützende Parodontitistherapie (UPT) können Versicherte bis zu zwei Jahre nach der Parodontitis-Behandlung in Anspruch nehmen.

Weiterhin Privatleistung bleibt die Therapie bei Zähnen, die als nicht erhaltungswürdig gelten. Das trifft unter anderem zu, wenn der Knochenabbau mehr als 75 % beträgt. Ist die Taschentiefe geringer als 4 Millimeter, müssen die entsprechenden Kosten ebenfalls selbst getragen werden. Das gilt auch, wenn sich der Patient statt der Standardbehandlung mit Handinstrumenten für die sanftere und langfristig effektivere Lasertherapie entscheidet.

In Österreich leistet die ÖGK ebenfalls bei Parodontalbehandlungen, sofern diese von einem Vertragszahnarzt durchgeführt werden. Erfolgt die Therapie bei einem Wahlzahnarzt, werden 80 % der festgelegten Vertragstarife erstattet.

Anders verhält es sich hingegen in der Schweiz. Eine Leistungspflicht der Krankenkassen besteht bei Parodontalerkrankungen lediglich dann, wenn es sich um eine in seltenen Fällen bei Kindern und Jugendlichen auftretende präpubertäre oder juvenile Parodontitis handelt. Ansonsten sind sämtliche Therapien selbst zu zahlen.

Profitieren Sie von niedrigeren Kosten einer Parodontitis Behandlung im Ausland



Für Patienten, die moderne und schonende Therapiemethoden bevorzugen, lohnt sich eine zahnmedizinische Behandlung im Ausland. In Ungarn profitieren Sie von den deutlich geringeren Lohn-, Labor- und Materialkosten.

Während beispielsweise der Eigenanteil bei einer Parodontitis-Behandlung mit Lasertechnologie in Deutschland und Österreich rund 700 € beträgt, kann die Therapie in der Gelencsér Dental Zahnklinik in Hévíz, Ungarn, bereits ab 250 € realisiert werden. Die Kosten für eine effektive Emdogain-Behandlung zur beschleunigten Regeneration des Zahnhalteapparats bei fortgeschrittener Parodontitis liegen bei 120 € pro Zahn, während in Deutschland etwa 250 € und in der Schweiz 350 € für dieselbe Leistung zu veranschlagen sind.

Der Zuschuss der Krankenkasse wird Ihnen selbstverständlich auch in unserer anerkannten Zahnklinik gewährt. Bitte kontaktieren Sie uns, falls Sie Fragen zu den verschiedenen Behandlungstechniken und geeigneten Maßnahmen in Ihrem persönlichen Fall haben!



So kann ein Zahnarzt eine mögliche Parodontitis feststellen



Eine Parodontitis bleibt oft lange Zeit unentdeckt – vor allem dann, wenn der Patient keine regelmäßigen Kontrolluntersuchungen wahrnimmt oder erste Anzeichen der Entzündung nicht ernst nimmt.

Zur Diagnosestellung erfolgt zunächst eine Sichtuntersuchung des Zahnfleischs auf Schwellungen, Rötungen und Blutungsneigung. Außerdem werden der Zahnfleischrückgang sowie der Zahnstatus begutachtet.

Der Untersuchung auf Zahnfleischtaschen gilt besonderes Augenmerk: Mit speziellen Parodontalsonden wird an mehreren Stellen jedes Zahns geprüft, ob und wie weit man in den Spalt zwischen Zahn und Zahnfleisch eindringen kann. Die abgerundete Sonde ist mit einer Skalierung versehen, um die Taschentiefe zu messen. Die Untersuchungsergebnisse werden mithilfe des Parodontalen Screening Index als PSI-Wert festgehalten:

  • Der PSI-Code 0 bedeutet gesundes Zahnfleisch.
  • Code 1 bis 2 weisen auf eine Zahnfleischentzündung hin.
  • Code 3 steht für mittelschwere Parodontitis.
  • Bei Code 4 ist von einer schweren Parodontitis auszugehen.

Bei den PSI-Werten 3 und 4 erfolgen weitere Untersuchungen und eine darauf abgestimmte parodontale Therapie.

Mit röntgendiagnostischen Verfahren können mögliche Schäden erkannt werden



Weist der PSI-Code auf eine Parodontitis hin, lässt sich anhand von Röntgenaufnahmen erkennen, wo und wie weit sich die Knochensubstanz bereits zurückgebildet hat und eine Lockerung von Zähnen zu befürchten ist. Die Ergebnisse des Röntgen-Scans stellen eine wichtige Grundlage für die Therapieplanung dar.

In der Gelencsér Dental Zahnklinik in Hévíz kommen moderne Verfahren zum Einsatz, die sehr präzise Röntgenaufnahmen des Kiefers erzielen, gleichzeitig aber die Strahlenbelastung gegenüber herkömmlichem Röntgen um ein Wesentliches reduzieren.

Ein Keimtest im Labor kann die Ursache einer Parodontitis genau bestimmen



Spricht die Parodontitis auf die Basisbehandlung nicht im gewünschten Maße an, kann unterstützend eine Antibiotika-Therapie erfolgen. In einem Labortest können die entzündungsauslösenden Bakterien nachgewiesen werden, um die Medikation entsprechend abzustimmen. Die Bakterienproben werden dafür mit speziellen sterilen Instrumenten aus den Zahntaschen entnommen.

Damit Entzündungen im Mundraum und eine Parodontitis erst gar nicht entstehen, haben wir Ihnen im Dental-Magazin wertvolle Tipps zur Vorbeugung von fortschreitendem Zahnfleischschwund zusammengestellt.

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