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Narkoseverfahren

Letzte Änderung: 01. Juni 2022

Unser Zahnärzte-Team setzt sich aus erfahrenen Fachzahnärzten auf allen Gebieten der modernen Zahnmedizin zusammen, die sich bei ihrer täglichen Arbeit auf modernste Bildgebungsverfahren stützen und sich stets für stress- und schmerzfreie Behandlungen einsetzen.

Wir arbeiten für eine gemütliche Atmosphäre, wo die Angst schwindet und keiner unserer Patienten Behandlungsschmerzen erleiden muss.

Es gibt Viele, die nur größere Eingriffe wie etwa Implantationen oder Knochenaufbau als angsteinflößende Vorstellung erleben, aber die Zahl derjenigen, die begründete oder auch unbegründete Ängste vor dem Zahnarztbesuch hegen, liegt viel höher. Wahrscheinlich gibt es nirgendwo anders so viele Angstpatienten wie beim Zahnarzt.

Angst lässt viele Zahnprobleme bis zum Gehtnichtmehr hinauszögern, denn die Ängste gehen ab einem gewissen Zeitpunkt auch mit wachsenden Schamgefühlen einher. Und eben in den aufgeschobenen, von Angst und Scham geplagten Fällen ist die Behandlungsnotwendigkeit am größten.

Dabei ist man jedoch in einer Art Teufelskreis gefangen – je länger man zögert, umso mehr verschlechtert sich der Zustand, was letztendlich auch mehr Behandlungskosten bei einer umfangreicheren Behandlung generiert.

Wir bieten einen gemütlichen Ausweg: einfach Augen zu und durch! Aber wortwörtlich.

Bei uns können Sie Ihre Zahnbehandlung nämlich einfach verschlafen.


Welche Narkoseverfahren gibt es beim Zahnarzt?



Mit den modernen Medikamenten von heute lassen sich selbst oralchirurgische, Implantat- oder Knochenaufbaubehandlungen eigentlich schmerzfrei durchführen.

Bei übermäßigen Angstzuständen, psychischen oder Reflexstörungen bieten aber Zahnbehandlungen in verschiedenen Anästhesieformen die optimale Möglichkeit, diese völlig entspannt durchführen zu können.

Abhängig von der Art des Zahnproblems, der Komplexität des erforderlichen Eingriffs und dem Ausmaß der Angstzustände stehen den Patienten nach einer umfangreichen Konsultation und gründlichen Untersuchungen (ergänzend zur üblichen Lokalanästhesie) zwei verschiedene Arten der Anästhesie zur Verfügung.

Diese unterscheiden sich grundsätzlich in der Narkosetiefe, also in der Tiefe des Bewusstseinsverlustes sowie bezüglich der Atmung.

Dämmerschlaf-Narkose



In der Fachsprache als Analgosedierung, umgangssprachlich auch als wache Sedierung bekannt, handelt es sich bei diesem Narkoseverfahren um einen völlig angst- und schmerzfreien Entspannungszustand, der durch die Kombination von Analgetika (Schmerzmittel) und Sedativa (Beruhigungs- und/oder Schlafmittel) hervorgerufen wird.

Durch die überwachte Verabreichung der Medikamente durch einen Venenzugang wird der Patient an die Grenze der Bewusstlosigkeit versetzt, wo das Schmerzempfinden gänzlich aussetzt.

Die Besonderheit ist, dass man dabei selbstständig atmet und auch die Umwelt gedämpft wahrnimmt, um gerade noch Kommandos vom Zahnarzt umsetzen und sich interaktiv an der Behandlung beteiligen zu können. Man befindet sich die ganze Zeit im schlafähnlichen Zustand, komplett frei von Angst, Schmerzen und Stress, und erinnert sich hinterher an nichts.

Nach einer kurzen Überwachung kann man anschließend in Begleitung einer erwachsenen Person die Klinik verlassen.

Vollnarkose



Bei dem Wort Narkose denken die meisten an dieses Narkoseverfahren, das bei vielen operativen Eingriffen unerlässlich ist.

Im Gegensatz zu dem optional wählbaren Dämmerschlaf-Narkose ist eine Vollnarkose bei vielen Operationen unumgänglich. Der gravierendste Unterschied zwischen den beiden Verfahren ist, dass bei der Vollnarkose oder Allgemeinanästhesie nicht nur das Bewusstsein und das Schmerzempfinden aussetzen, sondern auch bestimmte vegetative Funktionen gesteuert ausgeschaltet werden.

Durch überwachte intravenöse Medikamentenzuführung wird der Patient in einen künstlichen Tiefschlaf versetzt, in dem Blutdruck, Puls und viele Schutzreflexe ausbleiben. Die Medikamente bestehen in der Regel aus Schmerz- und Schlafmitteln, Mitteln zur Beeinflussung der Muskeltätigkeit und des vegetativen Nervensystems.

Während der Vollnarkose wird der Patient beatmet und seine Vitalfunktionen werden die ganze Zeit vom Narkosearzt überwacht. Nachdem er die Medikamentenzuführung aufhebt, ist eine Überwachungszeit von einigen Stunden erforderlich, bevor man in Anwesenheit einer erwachsenen Person aus der Klinik entlassen wird.

Welche Form für die komplette Schmerzausschaltung verwendet wird, und ob Sie als Patient überhaupt und inwiefern narkosefähig sind, wird in einem Narkosevorgespräch mit unserem Anästhesisten geklärt. Hier werden bestehende Vorerkrankungen und regelmäßig genommene Medikamente abgefragt, und er kann auch unter Umständen Labor- und andere Befunde verlangen.

Wem wird eine Dämmerschlaf-Behandlung empfohlen?



Bei einer Zahnbehandlung sind Angst-, Furcht- und Unruhezustände nicht nur etwas, was nur den Patienten angeht. Aufregung und übermäßige Angst vor den Schmerzen sind ein wichtiger Faktor, der das Behandlungsergebnis beeinflussen kann, da angstgesteuertes Patientenverhalten die Behandlung extrem erschwert oder gar unmöglich macht.

Erstgespräche mit Zustandserfassung und Beratung sind eine ausgezeichnete Gelegenheit, sich einen ersten Eindruck von dem behandelnden Zahnarzt zu machen, mit dem man nicht nur über die bevorstehende Zahnbehandlung sprechen, sondern ihm auch ungehemmt seine Ängste äußern kann. Oft kommen dabei auch Gesundheitsfaktoren ans Tageslicht, die sich ebenfalls negativ auf die Behandlung auswirken, wie etwa unkontrollierbarer Würge- oder Brechreiz durch gesteigerte Rachenreflexe.

Die meisten Patienten, die sich für eine Dämmerschlaf-Behandlung entscheiden, sind Angstpatienten, die nichts von dem Behandlungsgeschehen mitbekommen möchten. Für Personen mit körperlicher oder geistiger Behinderung, bzw. bei diejenigen, die aus welchem Grund auch immer unfähig sind, während der Behandlung still zu sitzen und sich kooperativ zu verhalten, ist der Dämmerschlaf oder in gewissen begründeten Fällen die Vollnarkose die einzige Möglichkeit, die erforderliche zahnmedizinische Versorgung erhalten zu können.

Bei welchen Zahnbehandlungen ist Dämmerschlaf sinnvoll?



Unversorgte Zahnprobleme, mit denen man aus übermäßiger Angst nicht zum Zahnarzt geht, arten sich mit der Zeit zu komplexeren und aufwändigeren Behandlungen aus, und selbst der Gedanke daran wird zu Panik pur.

Zahnbehandlungen im Dämmerschlaf bedeuten einen stress- und schmerzfreien Ausweg aus dem Teufelskreis der Zahnarztangst.

Praktisch kann jede Art Zahnbehandlung unter Aufsicht eines Anästhesisten durchgeführt werden: oralchirurgische Eingriffe, Extraktionen und Weisheitszahn-OP’s, Implantatbehandlungen und Knochenaufbau, Vollmundrehabilitationen, Zahnfüllungen oder beim Abschleifen der Zähne, aber in Extremfällen kam es auch schon mal dazu, dass Patienten auch von der professionellen Zahnreinigung lieber nichts mitbekommen wollten.

Wie läuft die Dämmerschlaf-Narkose ab?



Zahnbehandlungen, bei denen die Anästhesie über die übliche Lokal- und Leitungsanästhesie hinausgeht, erfordern die Anwesenheit eines Facharztes für Anästhesiologie.
Er spritzt vor Beginn der Zahnbehandlung die Betäubungsmittel in die Vene und nachdem der Dämmerschlaf eingesetzt hat, überwacht er während der ganzen Behandlung Atmung und Herz-Kreislauf-Funktionen auf seinen Monitoren.

Nach der Behandlung, von dem Sie als Patient nichts mitbekommen werden, sorgt er dafür, dass Sie langsam wieder aus dem Dämmerschlaf erwachen.

Unser Team tut stets sein Bestes, damit sich unsere Patienten in einem unterstützenden Umfeld befinden. Dank modernsten Medikamenten werden sie binnen einer Minute in jenen stress- und schmerzfreien Zustand versetzt, von dem sie sich anschließend nur an die netten Worte des Anästhesisten erinnern werden, der ihnen mitteilt, dass es vorbei ist.

Das Schönste an diesem Anästhesieverfahren ist, dass es den Körper nicht belastet und trotzdem ermöglicht, selbst lange, komplexe Zahnbehandlungen ohne jegliche Schmerzen, Stress und negative Erfahrungen durchzumachen.

Zusätzlich kann eine komplikationsfreie, schnelle Genesung durch die Mitverabreichung postoperativ wirkender Medikamente gefördert werden, die die Entstehung von Schwellungen, Ödemen und postoperative Schmerzen effektiv verhindern.

Die 3 häufigsten Fragen



Wie gefährlich ist Dämmerschlaf?



Moderne pharmazeutische Technologien und moderne Arzneimittel, die schnell wieder ausgeschieden werden, machen die Narkoseverfahren von heute problemlos anwendbar, unter Umständen sogar mehrmals im Jahr. Computergestützte Systeme zum Patienten-Monitoring sowie die langjährige spezielle Weiterbildung der Fachärzte zum Facharzt für Anästhesiologie macht es heutzutage möglich, dass Zahnbehandlungen im Dämmerschlaf zur Tagesroutine gehören können und fast ausnahmslos komplikationsfrei ablaufen – wie auch an unserer Zahnklinik. Um Risikofaktoren ausschließen zu können, müssen eventuelle Vorerkrankungen mit dem Anästhesisten im Vorfeld geklärt werden.

In einem guten Gesundheitszustand, aber selbst mit entsprechend eingestellten Bluthochdruckmedikamenten kann sich jeder risikofrei Zahnbehandlungen im Dämmerschlaf unterziehen. Bei jeglichen akuten und/oder chronischen Krankheitsbildern, die die Gesundheit beeinträchtigen, entscheidet der Anästhesist über die Narkosefähigkeit.

Wache ich während des Eingriffs auf?



Die Durchführung der verschiedenen Narkoseverfahren ist an ernsthafte, fachlich entsprechend gebildete personelle sowie apparative Voraussetzungen und institutionelle Rahmenbedingungen gebunden. Unsere Zahnklinik ist mit den neuesten und modernsten Narkose- und Überwachungsgeräten ausgestattet, die von einem ausgebildeten Anästhesisten mit langjähriger internationaler Facherfahrung bedient werden.

Er ist dafür zuständig, Sie als Patienten während Ihrer Operation möglichst sicher und schonend zu begleiten, Ihre Vitalfunktionen zu überwachen, die Anästhesie einzuleiten, aufrecht zu erhalten und diese am Ende Ihrer Zahnbehandlung aufzuheben. Durch seine permanente Anwesenheit und das Monitoring Ihrer Werte kann gewährleistet werden, dass Sie sich die ganze Zeit in der notwendigen Narkosetiefe befinden, damit Sie während des Eingriffs die Kommandos vom Zahnarzt kooperativ ausführen können – bis sie geweckt werden und sich an nichts erinnern.

Wie werde ich mich nach dem Aufwachen fühlen?



Auch wenn es unwahrscheinlich klingt, aber dank modernen Schmerzmitteln, die für die Lokal- und Leitungsanästhesie benutzt werden, kann heute jede Art Zahnbehandlung völlig schmerzfrei durchgeführt werden.
Ein klarer Vorteil der Behandlungen im Dämmerschlaf ist, dass man sie nicht nur schmerzfrei, sondern auch völlig entspannt, ohne Stress und Angst verschläft, und hinterher nur ganz vage bis gar keine Erinnerungen an das ganze Geschehen hat.

Aus eigenen Patientenberichten geht eindeutig hervor, dass sich die meisten höchstens an den Anfang und dann ans Ende der Behandlung erinnern können, keinerlei bedrückenden Erlebnisse haben und das Zeitgefühl völlig verloren haben. Fast alle Patienten sind gleich nach dem Aufwachen euphorisch berauscht und berichten am nächsten Tag davon, dass sie auch hinterher keine Schmerzen hatten, keine blauen Flecken oder wilde Schwellungen und auch keine Beschwerden.

Ein weiterer Vorteil ist, dass den pochenden Schmerzen, die üblicherweise nach dem Eingriff auftreten können, beim Dämmerschlaf gleich vorzubeugen sind, indem als Teil des Anästhesieverfahrens postoperativ wirkende, schwellungs- und schmerzhemmende, heilungsfördernde Medikamente mitverabreicht werden können.

Die Dämmerschlaf-Narkose könnte eine beruhigende Alternative für sie sein, wenn:


  • selbst der Gedanke an die Zahnbehandlung Sie in Angst versetzt,
  • Ihnen komplexe oralchirurgische Eingriffe bevorstehen,
  • Sie frühere schlechte, stressauslösende intensive Schmerzerfahrungen haben,
  • Sie einfach nichts von dem Behandlungsgeschehen mitbekommen möchten,
  • Ihr Würge- oder Brechreiz durch überempfindliche Rachenreflexe die Zahnbehandlung unmöglich machen.


5+1 Vorteile der wachen Sedierung


1. Die oft übermäßigen Ängste, die für Viele mit dem Zahnarztbesuch verbunden sind, sind dank wacher Sedierung komplett zu besiegen und auszuschalten werden, damit lange aufgeschobene und/oder größere Zahnbehandlungen problemlos durchgeführt werden können;

2. Ergänzend zu der Lokalanästhesie werden Beruhigungsmittel direkt in die Blutbahn verabreicht, sodass der Patient in einen völlig entspannten, stress-, angst- und schmerzfreien Zustand versetzt wird;

3. Bewusstseinszustand und Wahrnehmungssinn sind beeinträchtigt, der Patient kann jedoch im Gegensatz zu der allgemeinen Anästhesie (Vollnarkose) selbst atmen und ist auch in der Lage, die Anweisungen des Zahnarztes auszuführen, was die Behandlung erheblich erleichtert;

4. Brech- und Würgereiz werden dabei signifikant verringert;

5. Nach der Behandlung wacht der Patient ohne schlechte Erinnerungen wieder auf;

+1 Während der Sedierung können zusätzlich entzündungshemmende und schmerzlindernde Mittel, bei Bedarf auch Antibiotika mit verabreicht werden, damit die postoperative Heilungszeit schneller, effektiver und reibungsloser abläuft.

Fragen an den Anästhesisten



Wir haben ein offenes Ohr für die Ängste unserer Patienten, verstehen sie und tun alles, um ihnen diese Ängste zu nehmen. Unser Narkose-Arzt, Dr. Dömötör Nyéki, Facharzt für Anästhesie und Intensivmedizin (link CV), ist derjenige, der unsere Angstpatienten vor der Zahnbehandlung in einen völlig stress-, schmerz- und angstfreien Zustand versetzt und ihre Vitalfunktionen während der Behandlung überwacht.

Bevor es aber soweit ist, erfolgt zunächst eine anästhesiologische Konsultation, bei dem es einerseits um eine ausführliche Risikoeinschätzung geht mit Fragen um den Gesundheitszustand, andererseits ist es auch ein Aufklärungsgespräch über den Ablauf, und eine hervorragende Möglichkeit, ihm sämtliche offene Fragen zu stellen.

Im Vorfeld haben wir schon mal einige der häufigsten Fragen gesammelt, die unser Anästhesist neben all den spezifischen Fragen auch persönlich gerne beantworten wird.

Was macht eigentlich ein Anästhesist?



Bei der Anästhesiologie handelt es sich um ein spezifisches Fachgebiet der Medizin, welches, wenn man das zusammengesetzte altgriechische Wort zerlegt, soviel bedeutet wie die Wissenschaft (logos) der Nicht-Wahrnehmung (ana-aisthesia).

Der Anästhesist ist also ein Facharzt, der dafür zuständig ist,
  • in Abstimmung mit dem behandelnden Arzt die sicherste Art der Anästhesie für den geplanten Eingriff für den jeweiligen Patienten festzulegen,
  • vor und nach dem geplanten Eingriff für Schmerzfreiheit zu sorgen,
  • während des Eingriffs die Vitalfunktionen des Patienten zu überwachen und dafür zu sorgen, dass diese stabil bleiben,
  • sich davon zu überzeugen, ob der Patient die Voraussetzungen für die Entlassung erfüllt.

Wie läuft die anästhesiologische Konsultation ab?



Dieses Gespräch mit dem Anästhesisten ist ein verpflichtender Teil der Vorbereitung, das der Risikoabschätzung dient. Vorab erkannte Gefahren können nämlich gezielt reduziert werden. Deshalb wird der Patient ausführlich nach körperlicher Belastbarkeit, wichtigen Vorerkrankungen, Allergien, regelmäßigen Medikamenten und früheren Narkoseerfahrungen befragt. Nach der Befragung und körperlicher Untersuchung können je nach Gesundheitszustand auch zusätzliche Untersuchungen verordnet werden.

Bei blutverdünnenden Medikamenten kann unter Umständen eine vorherige Pausierung oder eine überbrückende Lösung notwendig sein.

Individuelle Fragen werden geklärt, erforderliche Maßnahmen wie etwa die Verhaltensregeln zur eigenen Sicherheit durchgesprochen, und anschließend wird die Zustimmung des Patienten auf dem Aufklärungsbogen mit einer Unterschrift bestätigt.

Was ist eine Analgosedierung und wem ist sie zu empfehlen?



Zahnarztangst ist völlig normal. Nach aktuellen statistischen Angaben haben ein Viertel der Bevölkerung starke Angst vor größeren Zahnbehandlungen, und darunter gibt es auch Viele, die ihre Angstzustände nicht unter Kontrolle haben. Bei Vielen entstehen regelrechte Phobien, die die Behandlung extrem erschweren und auch unmöglich machen können.

Die sog. Analgosedierung, umgangssprachlich auch Dämmerschlaf genannt, bietet absolute Stressfreiheit, indem Angstzustände und Schmerzen gleichzeitig ausgeschaltet werden. In vielen Fällen ist der Dämmerschlaf der einzige Weg, wenn längere, komplexe Zahnbehandlungen anstehen, und die Auswirkungen der damit verbundenen Angstreaktionen (erhöhte Herzfrequenz, Blutdruckanstieg u.Ä.) Risikofaktoren für den Patienten darstellen würden.

Wie sicher ist der Dämmerschlaf?



Die verschiedenen Narkoseverfahren waren noch nie zuvor so sicher wie heutzutage. Das ist einerseits der Entwicklung der Monitoringtechnologien zu verdanken, mit denen die Vitalfunktionen überwacht werden können, andererseits den effektiven Medikamenten.

Die Dämmerschlafnarkose, die den Organismus nicht wie die Vollnarkose belastet, gilt bei Patienten in einem guten Allgemeinzustand als sicher und unbedenklich.

Wie aber bei allen medizinischen Eingriffen, können auch bei der Sedierung Neben- oder Nachwirkungen auftreten. Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, allergische Reaktionen, Taubheitsgefühl, oberflächliche Atmung können als typische vorübergehende Begleiterscheinungen betrachtet werden – diese Beschwerden sind eher selten und können einfach und effektiv gelindert werden. Da die verabreichten Medikamente auch stimmungsaufhellend wirken, wachen Viele in einem heiteren Rausch auf.

Für wen ist der Dämmerschlaf nicht empfohlen?



Von der sanften Alternative für die Vollnarkose können zwar selbst Patienten mit gut eingestelltem Bluthochdruck profitieren, es gibt aber Fälle, in denen die Sedierung kontraindiziert bleibt. Dazu gehören schwere Herz-, Kreislauferkrankungen, Leber- und Nierenerkrankungen und anhaltende Atemwegsinfektionen.

Bei allen anderen gesundheitsbeeinträchtigenden Faktoren, akuten oder chronischen Erkrankungen hat der Narkosearzt über die Narkosefähigkeit individuell zu entscheiden.

Was ist der Unterschied zwischen Dämmerschlaf und Vollnarkose?



Der Dämmerschlaf ist eine Sedierungsart, die auch in vielen anderen Bereichen der Medizin verwendet wird. Ergänzend zur Lokalanästhesie werden intravenös Beruhigungsmittel verabreicht, sodass der Patient in eine sanfte, schmerz- und stressfreie Entspannung versetzt wird. Sein Bewusstseinszustand ist stark verändert, sein Wahrnehmungsvermögen stark vermindert, und kann sich durch die anschließende Amnesie nicht an die Behandlung erinnern.

Dieser völlig stress- und angstfreier Zustand ist bei Zahnbehandlungen ein Riesenvorteil, da im Gegensatz zu einer Vollnarkose ist der Patient nicht völlig bewusstlos, er kann selbst atmen, ist ansprechbar und ist sogar fähig, sich kooperativ zu verhalten. Ohne sich nachher an die Behandlungsgeschehnisse zu erinnern kann er die Anweisungen des Zahnarztes ausführen, seinen Kopf drehen, den Mund auf- und zuzumachen, was dazu erforderlich ist, die nötigen Behandlungsschritte wie etwa Bissproben durchführen zu können. Auch herkömmliche Abdrücke können genommen werden, da selbst der Würgereiz, der das oft verhindert, in diesem Zustand stark reduziert ist.

Wie läuft die Sedierung ab?



Vor dem geplanten Eingriff findet ein Konsultationsgespräch statt, bei dem Gesundheitsrisiken ermittelt und sämtliche Fragen persönlich geklärt werden.

Vor der Zahnbehandlung wird als Ergänzung zur Lokalanästhesie eine Venenkanüle gelegt und mittels Infusionspumpe werden Beruhigungsmittel verabreicht, bis die erforderliche Narkosetiefe erreicht ist.

Der Narkose-Arzt überwacht die Vitalfunktionen während der ganzen Behandlung auf modernsten Geräten. Nach dem Eingriff hebt er die Sedierung auf und der Patient wird noch eine Weile überwacht, bis er in Begleitung einer erwachsenen Person die Klinik verlassen darf.

Wie fühle ich mich, wenn ich aufwache?



Dank der verabreichten Sedativa entsteht eine Gedächtnislücke, eine Amnesie, und man ist nicht in der Lage, sich an das Behandlungsgeschehen zu erinnern. So entstehen auch keinerlei negativen Erinnerungen.

Die meisten können sich nur an Anfang und Ende des Ganzen erinnern, ihre Zeitwahrnehmung ist gestört, sind total entspannt und wachen oft gutgelaunt auf.

Wie stark sind die Schmerzen danach?



Nach Zahnbehandlungen, die auch in Lokalanästhesie völlig schmerzfrei durchzuführen sind, beschwert man sich häufig über pochende Schmerzen, über ein dumpfes, unangenehmes Gefühl und abhängig vom Umfang des Eingriffs können auch Hämatome entstehen.

Bei Zahnbehandlungen im Dämmerschlaf, die völlig schmerz-, stress- und erinnerungslos verlaufen, bietet die intravenöse Medikamentenverabreichung zusätzlich die Möglichkeit, gleichzeitig auch postoperativ wirkende Mittel wie Antibiotika zu verabreichen. Die Erfahrung zeigt, dass auf diese Weise die Wundheilung effektiver und ohne unangenehme Begleiterscheinungen verläuft.

Worauf muss man vor und nach dem Dämmerschlaf achten?



Wie bei vielen anderen Eingriffen, gibt es auch bei der Sedierung Verhaltensregeln, die im Vorfeld geklärt werden müssen.

So werden Sie gebeten, 5 Stunden vor der Behandlung keine feste Nahrung mehr zu sich zu nehmen, und 2 Stunden davor auch keine Flüssigkeit mehr.

Bitte mit Begleitperson zur Behandlung zu kommen, da Sie für 24 Stunden nach dem Dämmerschlaf nicht verkehrs- und geschäftstauglich sind! Nachdem Sie für eine bestimmte Zeit nach der Sedierung überwacht werden, dürfen Sie die Klinik mit der Begleitperson verlassen.

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