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Herausnehmbarer Zahnersatz: Kosten, Optionen und Befestigungsmöglichkeiten

Letzte Änderung: 12. Februar 2021

Sie wünschen sich ein natürliches, schönes und gesundes Lächeln, obwohl an Ihren Zähnen bereits erste, nicht zu korrigierende Defekte aufgetreten sind? Dann stellt ein herausnehmbarer Zahnersatz für Sie nicht nur eine ästhetische, sondern auch eine funktionale Alternative dar.


Mit einem professionell hergestellten und auf Ihre individuellen Bedürfnisse angepassten, herausnehmbaren Zahnersatz können Sie wieder abbeißen, kauen und bei einem herzlichen Lachen Ihre schönen Zähne zeigen.

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Was ist herausnehmbarer Zahnersatz?



Der Begriff herausnehmbarer Zahnersatz bezeichnet sämtliche Konstruktionen, die als Ersatz stark beschädigter oder fehlender natürlicher Zähne dienen und vom Patienten selbst aus dem Mund herausgenommen werden können.

Der herausnehmbare Zahnersatz ist eine sehr gute Möglichkeit, die Funktionalität und auch die Ästhetik Ihres Gebisses langfristig wiederherzustellen.



Für wen ist herausnehmbarer Zahnersatz geeignet?



Ein herausnehmbarer Zahnersatz ist für Personen geeignet, bei denen nur noch wenige bis gar keine natürlichen Zähne mehr im Kiefer vorhanden sind. Bei der Auswahl Ihrer individuellen Lösung ist es wichtig, die für Ihre Bedürfnisse passende Zahnprothese auszuwählen:
  • Klassische Vollprothesen aus Kunststoff und/oder Keramik eignen sich für Menschen, die eine Versorgung vollständig zahnloser Kiefer ohne Metallelemente und ohne chirurgischen Eingriff wünschen.
  • Mit Metallklammern befestigte Teilprothesen eignen sich als temporäre Versorgung für Patienten, bei denen umfangreiche Zahnextraktionen (Zähneziehen) notwendig sind – zum Wundverschluss und bis zur Einpassung einer dauerhaften Lösung.
  • Kombinierte Zahnersatz-Lösungen (Teleskopprothese, Geschiebeprothese) eignen sich für Menschen, die Tragekomfort, Funktionalität und Ästhetik festsitzender Varianten schätzen, jedoch eine preiswertere Alternative zu Implantaten suchen.
  • Implantatgetragene (Teil-)Prothesen bieten eine ebenso haltbare Lösung für Menschen mit (fast) vollständig zahnlosem Kiefer, denen die Funktionalität herkömmlicher Vollprothesen nicht genügt.

Sie sind sich unsicher, welche Art herausnehmbarer Zahnersatz am besten zu Ihnen passt? Dann vereinbaren Sie gleich einen Termin bei uns. Die Ärzte der Gelencsér Dental Zahnklinik in Ungarn beraten Sie gerne.


Herausnehmbarer Zahnersatz: Welche Arten gibt es?



In der modernen Zahnmedizin stehen Ihnen unterschiedliche herausnehmbare Zahnprothesen zur Verfügung:
  • Teilprothesen wie die Klammerprothese und die Modellgussprothese
  • Kombinierter Zahnersatz (Kombi-Prothesen), die aus einem herausnehmbaren Teil (also einer Teilprothese) und einem im Kiefer fest verankerten Teil bestehen, wie z. B. die Stegprothese, die Teleskopprothesen oder die Geschiebeprothese
  • Totalprothesen



Haltbarkeit des herausnehmbaren Zahnersatzes



Bei Teilprothesen und Kombi-Prothesen ist die Haltbarkeit in erster Linie von der Stabilität der Restbezahnung abhängig. Je besser die Mundhygiene, desto geringer die Gefahr zukünftiger Zahnverluste infolge von Karies und/oder Parodontitis.

Bei Teleskop-, Geschiebe- und Stegprothesen rechnet man mit einer Haltbarkeit von mindestens fünf Jahren, bei guten Voraussetzungen auch ein Jahrzehnt und länger.

Eine ähnliche Haltbarkeitsprognose gilt für implantatgetragene Teilprothesen sowie für Vollprothesen, deren Lebensdauer wiederum auch von der Stabilität des Kieferknochens abhängt.

Herausnehmbarer Zahnersatz in Form einer Teilprothese



Teilprothesen werden auch als partielle Prothesen bezeichnet. Sie kommen zum Einsatz, wenn mehrere natürliche Zähne fehlen, der Kiefer jedoch noch über eine stabile Restbezahnung verfügt.

Diese partiellen Prothesen bestehen aus den künstlichen Zähnen sowie einer Kunststoffbasis, die auf dem Kiefer aufliegt. Je nach Prothesen-Variante werden sie entweder mithilfe von Klammern oder auf Stützelementen (Steg, Stütz-Zahn) im Kiefer befestigt.

Wie ist der Behandlungsablauf bei einer Teilprothese?



Der Behandlungsablauf bei einer Teilprothese gestaltet sich wie folgt:
  • Im ersten Schritt führt der behandelnde Arzt eine eingehende Untersuchung von Kiefer und ggf. noch vorhandenen Zähnen durch, um zu erkunden, welche Zahnersatz-Varianten im individuellen Fall empfehlenswert sind.
  • Nach einem eingehenden Beratungsgespräch mit dem Patienten, wird anschließend ein Behandlungsplan erstellt, der alle Schritte genau auflistet.
  • Damit der Zahnersatz optimal an den Kiefer und ggf. die Restbezahnung angepasst werden kann, wird im zweiten Schritt ein Abdruck genommen. Dieser dient dem Zahnlabor als Grundlage zur Anfertigung der Teilprothese.
  • Bei der Geschiebe- und Teleskopprothese werden nun die Stütz-Zähne überkront.
  • Bei der Modellguss- oder Klammerprothese entfällt dieser Behandlungsschritt, da sie mittels Klammern an den natürlichen Zähnen befestigt werden.
  • Handelt es sich um eine implantatgetragene Teilprothese (wie beispielsweise die Stegprothese), dann ist ein chirurgischer Eingriff erforderlich, um die Implantate in den Kieferknochen einzusetzen.
  • Das Anpassen der Teilprothese erfolgt in mehreren Schritten, mit so vielen Nachsorgeterminen wie nötig.


Welche Vorteile bietet eine Teilprothese?



Vor der Entscheidung für eine bestimmte Form des Zahnersatzes, sollten Sie sich intensiv über die Vor- und Nachteile der jeweils gangbaren Varianten informieren. Dies betrifft sowohl ästhetische als auch funktionale Aspekte und nicht zuletzt den jeweiligen Kostenrahmen.

Die Vorteile einer Teilprothese sind:
  • Kostenvorteil: Eine Teilprothese ist die günstigste Variante des herausnehmbaren Zahnersatzes.
  • Erweiterbarkeit: Sollten weitere natürlich Zähne verlorengehen, dann können Teilprothesen relativ einfach erweitert werden.
  • Erhalt natürlicher Zahnsubstanz: Die natürlichen Befestigungszähne (Stütz-Zähne) müssen nicht beschliffen werden.

Demgegenüber stehen folgende Nachteile:
  • Ungenügender Halt: Klammerprothesen können wackeln und verrutschen.
  • Mangelnde Ästhetik: Bei Klammerprothesen sind die Klammern evtl. sichtbar.
  • Hohe Belastung der Stütz-Zähne: Bei Geschiebe- und Teleskopprothesen werden die natürlichen Zähne, die als Stütz-Zähne dienen, relativ stark beschliffen.

Wie hoch sind die Kosten für eine Teilprothese?



Je nach gewünschter Variante der Teilprothese, variieren auch die Kosten.

Die Krankenkassen übernehmen in der Regel 50 Prozent (Festzuschuss) der zu erwartenden Gesamtkosten für die sogenannte Regelversorgung. Der Restbetrag, der sogenannte Eigenanteil, ist vom Patienten zu tragen.

Herausnehmbarer Zahnersatz in Form einer Stegprothese



Die Stegprothese ist eine Variante der Teilprothese: Genau genommen handelt es sich bei ihr aber um einen kombinierten Zahnersatz. Ein herausnehmbarer Teil ruht hier auf Stützelementen (Stegen), die im Gebiss fest verankert sind.


Wie wird eine Stegprothese befestigt?



Die Stützelemente (Stege) der Stegprothese werden auf Implantaten dauerhaft im Gebiss befestigt, während der herausnehmbare Teil der Stegprothese (der sichtbare Zahnersatz) auf diesen Stegen befestigt wird.

Das funktioniert mittels Scharniere, die an der Unterseite des herausnehmbaren Teils angebracht sind. Diese Scharniere rasten beim Einsetzen des künstlichen Zahnersatzes in die Stege ein.

Welche Vorteile bietet eine Stegprothese?



Die Vorteile einer Stegprothese sind:
  • Kostenvorteil: deutlich günstiger als ein festsitzender Zahnersatz.
  • Ästhetik: grazile Prothesenkonstruktion von außen nicht sichtbar.
  • guter Halt: Prothese und Steg sind fest und sicher miteinander verbunden.
  • hoher Tragekomfort.

Demgegenüber stehen folgende Nachteile:
  • Entnahme: etwas komplizierter als beispielsweise bei einer Klammerprothese.
  • Reinigung: etwas aufwändiger, vor allem die Reinigung des Steges.

Welche Kosten entstehen bei einer Stegprothese?



Da die Stegprothese nicht zu den Regelleistungen der Krankenkassen zählt, beteiligt sich Ihre Krankenkasse im Normalfall auch nicht an den anfallenden Kosten.

Was Sie aber von Ihrer Krankenkasse auf jeden Fall erhalten, ist der Festzuschuss für die von Ihrer Kasse für Ihre Behandlung vorgesehene sogenannte Regelversorgung.

In Ausnahmefällen übernimmt Ihre Krankenkasse auch die Kosten für eine Stegprothese. Zu solchen Ausnahmefällen zählen:
  • durch Unfälle hervorgerufene oder tumorbedingte schwere Gesichtsdefekte
  • muskuläre Probleme oder Fehlfunktionen im Kiefer- und Gesichtsbereich
  • genetische Faktoren, wie beispielsweise das Fehlen von Zähnen



Wie funktioniert die Teleskopprothese als herausnehmbarer Zahnersatz?



Bei der Teleskopprothese verhält es sich ähnlich wie bei der Stegprothese. Sie zählt sowohl zu den Teilprothesen, als auch zum kombinierten Zahnersatz.

Bei ihr werden der feste und der herausnehmbare Teil der Prothese wie bei einem Teleskop ineinandergeschoben. Daher auch der Name.

Wie wird eine Teleskopprothese befestigt?



Auf den noch gesunden natürlichen Zähnen wird eine sogenannte Primärkrone festzementiert. Dieser Teil der Teleskopprothese sitzt also fest im Mund und kann nicht herausgenommen werden.

Die Primärkrone (Innenteleskop) sieht nicht aus wie ein Zahn. Sie hat vielmehr die Form eines Kegels. Auf diesen Kegel wird die sogenannte Sekundärkrone (Außenteleskop) aufgesetzt. Die Sekundärkrone ist Teil der herausnehmbaren Prothese und sieht aus wie ein natürlicher Zahn.

Auf diese Weise kann die Teleskopprothese in die Zahnreihe integriert werden, ohne dass die Art der Befestigung von außen zu sehen ist. Dabei sitzt die Prothese fest und sicher im Mund und kann trotzdem immer wieder herausgenommen werden.

Welche Vorteile bietet eine Teleskopprothese?



Die Vorteile einer Teleskopprothese sind:
  • Kostenvorteil: deutlich günstiger als festsitzender Zahnersatz. Bei kombinierten Lösungen, wie bspw. implantatgetragenen Teleskopprothesen, fällt dieser Vorteil aufgrund ihrer technischen Komplexität allerdings weniger stark aus.
  • Ästhetik: von außen nicht sichtbar.

Demgegenüber stehen folgende Nachteile:
  • Natürliche Zahnsubstanz wird stark beschliffen, da die Pfeilerzähne überkront werden müssen.
  • Entnahme: erfordert etwas mehr Fingerspitzengefühl.

Welche Kosten entstehen bei einer Teleskopprothese?



Bei der Teleskopprothese erhalten Sie einen Festzuschuss sowohl für die Prothese, als auch für die zu überkronenden Pfeilerzähne. Es werden allerdings maximal zwei Kronen pro Kiefer bezuschusst.

Herausnehmbarer Zahnersatz: Die Geschiebeprothese als Variante der Teilprothese



Auch bei der Geschiebeprothese handelt es sich sowohl um eine Teilprothese, als auch um eine Variante des kombinierten Zahnersatzes. Als Pfeiler dienen hier natürliche Zähne oder Implantate.

An diesen Pfeilern wird der herausnehmbare Teil der Geschiebeprothese –die künstlichen Zähne– befestigt.

Wie wird eine Geschiebeprothese befestigt?



An den künstlichen Zähnen ist ein Geschiebe angebracht, das an den überkronten natürlichen Zähnen oder an Implantaten verankert wird. Dieses Geschiebe befindet sich im hinteren Bereich der Zähne und ist somit von außen nicht sichtbar.

Als fest verankerte Stützelemente dienen auch hier entweder natürliche Zähne oder Implantate.

Welche Vorteile bietet eine Geschiebeprothese?



Die Vorteile einer Geschiebeprothese sind:
  • Ästhetik: keine Befestigungselemente wie etwa Klammern sichtbar.
  • Hoher Tragekomfort: guter Halt beim Tragen und Sprechen.

Demgegenüber stehen folgende Nachteile:
  • Abhängig von Stütz-Zahn: Geht ein Stütz-Zahn verloren, muss die gesamte Prothese erneuert werden
  • Vergleichsweise hoher Preis: aufgrund der technisch komplexen Konstruktion.

Welche Kosten entstehen bei einer Geschiebeprothese?



Die Geschiebeprothese zählt nicht zur Regelversorgung der Kassen. Deshalb muss auch hier mit Mehrkosten gerechnet werden.



Die zweite Variante des herausnehmbaren Zahnersatzes: Die Totalprothese



Bei der Totalprothese – oft auch Vollprothese genannt – ruhen die künstlichen Zähne auf einer Kunststoffbasis, die auf den Kiefer aufgelegt wird. Diese Kunststoffbasis wird unter Zuhilfenahme eines Abdrucks in Maßarbeit auf den Kiefer angepasst und in mehreren Sitzungen optimiert.

Vollprothese
Vollprothese

Die Befestigung erfolgt lediglich durch Unterdruck und Adhäsionskräfte, ggf. verstärkt durch Haftcremes. Alternativ kann die Totalprothese an Implantaten verankert werden, wie beispielsweise bei der Stegprothese, als Variante des kombinierten Zahnersatzes.

Wie ist der Behandlungsablauf bei einer Totalprothese?



Der Behandlungsablauf bei einer Totalprothese ist im Prinzip ähnlich wie bei einer Teilprothese.
  • In einem ersten Termin wird der Patient in einem ausführlichen Gespräch informiert. Ist die Entscheidung zu einer Vollprothese gefallen, dann werden von Ober- und Unterkiefer die ersten Abdrücke genommen.
  • Im Labor werden dann speziell für den Patienten passende Kunststoff-Abformlöffel hergestellt und daraus möglichst exakte Abdrücke angefertigt. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Vollprothese anschließend korrekt passt.
  • Zahnfarbe und Zahnstellungen werden in der Regel mithilfe von Fotos an die ursprüngliche Form und Farbe angepasst. Sie können aber auch vom Patienten individuell ausgewählt werden.
  • In einem sogenannten Artikulator, der die Kiefer des Patienten exakt nachahmt, wird dieses erste Modell ausprobiert. Erst wenn hier alles passt, wird die Prothese aus Kunststoff hergestellt.
  • Der Patient kann nun die Prothese anprobieren. Eventuell notwendige Anpassungen können dann noch in gegebenenfalls notwendigen weiteren Terminen durchgeführt werden.

Welche Vorteile bietet eine Totalprothese?



Die Vorteile einer Totalprothese sind geradezu offensichtlich:
  • Unproblematische Herstellung: daher auch vergleichsweise günstig im Preis.
  • Einfache Reinigung.

Demgegenüber stehen folgende Nachteile:
  • Längere Eingewöhnungszeit: Auch bei optimaler Anpassung muss sich der Patient erst an das stark veränderte Mundgefühl gewöhnen.
  • Unterfütterung: Die Prothese verliert nach einer Weile ihren exakten Halt, fängt an zu kippen und wackeln, was darauf zurückzuführen ist, dass sich der Kieferknochen durch den Druck zurückbildet. Die Prothese muss den veränderten Verhältnissen angepasst werden, indem die Prothesenbasis der Mundsituation neu angepasst wird.

Welche Kosten entstehen bei einer Totalprothese?



Die Totalprothese (Vollprothese) zählt zur Regelversorgung im Bereich herausnehmbarer Zahnersatz. Damit ist sie auch die günstigste Variante unter den Zahnprothesen. Dabei ist die Vollprothese für den Unterkiefer immer etwas teurer als die Vollprothese für den Oberkiefer.

Die Modellgussprothese: kostengünstiger herausnehmbarer Zahnersatz



Bei der Modellgussprothese handelt es sich um eine Sonderform der Teilprothese, die eine sehr kostengünstige Variante des Zahnersatzes darstellt. Sie besteht aus einem Gerüst, das in einem Guss – daher der Name – aus einer Chrom-Kobalt-Molybdän-Legierung gefertigt wird.

Wie wird eine Modellgussprothese befestigt?



Auf dem oben genannten Metallgerüst ruhen die auf dem Kiefer aufliegenden Elemente (die sog. Prothesensättel, die in der Regel aus Kunststoff gefertigt werden) und die künstlichen Zähne.

Welche Vorteile bietet eine Modellgussprothese?



Die Modellgussprothese bietet Ihnen folgende Vorteile:
  • Kostenfreundlich: geringe Herstellungskosten.
  • Problemlos zu erweitern: bei Verlust weiterer Zähne.

Demgegenüber stehen die Nachteile:
  • Ästhetisch unbefriedigende Optik: Metallkonstruktion bzw. Klammern teilweise sichtbar.
  • Geringer Tragekomfort: weil Klammerzähne sehr beansprucht werden.

Welche Kosten entstehen bei einer Modellgussprothese?



Die Modellgussprothese, als Sonderform der Klammerprothese, zählt ebenfalls zur Regelversorgung bei einem Gebiss, das Lücken aufweist, aber noch natürliche Zähne besitzt, an denen die Modellgussprothese mittels Klammern befestigt werden kann.

Daher ist der 50-prozentige Festzuschuss für diesen herausnehmbaren Zahnersatz in Summe relativ hoch und die Eigenbeteiligung für den Patienten eher gering.

Wo kann herausnehmbarer Zahnersatz eingesetzt werden?



Ein herausnehmbarer Zahnersatz kann sowohl im Ober- als auch im Unterkiefer eingesetzt werden.

Herausnehmbarer Zahnersatz im Oberkiefer


  • Komplett zahnlos: Komplett zahnlose Oberkiefer lassen sich gut mit einer herkömmlichen Totalprothese versorgen. Sie bietet Ihnen eine gute Stabilität und eine natürlich Zahnästhetik.
  • Teilweise zahnlos: Die optimale Lösung hängt hier stets von Umfang und Stabilität der Restbezahnung ab.

Herausnehmbarer Zahnersatz im Unterkiefer


  • Komplett zahnlos: Anatomisch bedingt und für einen besseren Halt sind im Unterkiefer implantatbasierte Lösungen zu empfehlen (bspw. Stegprothese).
  • Teilweise zahnlos: Kombinierte Zahnersatz-Varianten (Teleskop- oder Geschiebeprothesen) können, je nach individueller Ausgangslage, im Unterkiefer eine gute Lösung bieten.

Herausnehmbarer Zahnersatz ohne Gaumenplatte



Im Oberkiefer werden häufig Prothesen mit Gaumenplatte oder schlankem Gaumenbügel eingesetzt. Hier unterstützt die Saugwirkung des Oberkiefers den besseren Halt der Zahnprothese im Mund. Die Gaumenplatte wird allerdings von manchen Personen als lästiger Fremdkörper empfunden.

In diesen Fällen empfehlen wir den herausnehmbaren Zahnersatz ohne Gaumenplatte, wie beispielsweise die gaumenfreie Teleskopprothese. Dies setzt jedoch eine noch vorhandene Restbezahnung von mindestens vier natürlichen Zähnen voraus.

Beim vollständig zahnlosen Kiefer ermöglichen Zahnimplantate eine Versorgung ohne Gaumenplatte.

Wann wird herausnehmbarer Zahnersatz auf Implantaten verankert?



Ein herausnehmbarer Zahnersatz kann auch auf Implantaten befestigt werden, wenn:
  • im Gebiss zu wenig oder keine gesunden natürlichen Zähne mehr vorhanden sind.
  • die Substanz der Kieferknochen für die Implantation ausreichend ist.


Herausnehmbarer Zahnersatz: Mit welchen Kosten ist zu rechnen?



Die Kosten für herausnehmbaren Zahnersatz sind stets von der individuellen Diagnose und der erforderlichen Versorgung abhängig. Ein Preisvergleich – auch über die Landesgrenzen hinaus – kann sich deshalb durchaus lohnen.

Die Zahnärzte der Gelencsér Dental Zahnklinik in Ungarn erläutern Ihnen gerne, mit welchen Kosten Sie in etwa rechnen können. Vereinbaren Sie gleich Ihren Termin.

Herausnehmbarer Zahnersatz aus der Gelencsér Dental Zahnklinik in Ungarn: Alle Infos auf einen Blick



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Dr. Dániel Szalontai
Dr. Dániel Szalontai
Autor: Dr. Dániel Szalontai, Zahnarzt an der Gelencsér Dental Zahnklinik in Hévíz. Schwerpunkte: Vollmund-Rehabilitation, Zahnersatz auf Implantaten, Prothetik, ästhetischer Zahnersatz, fester, herausnehmbarer und kombinierter Zahnersatz, Zahnerhaltung. Folgen Sie ihm auf folgenden Social Media Oberflächen: Facebook, Youtube oder kontaktieren Sie ihn per E-Mail: kontakt@gelencserdental.hu

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