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Professionelle Zahnreinigung

Letzte Änderung: 04. September 2019

Man kann noch so gründlich und regelmäßig die Zähne putzen, die richtige Zahnbürste benutzen, und dennoch bleiben da Stellen, wo man nie hinkommt. Aus diversen Zahnpflege-Studien geht jedoch eindeutig hervor, dass es mit dem Zähneputzen gar nicht rosig ausschaut. Die meisten putzen nicht regelmäßig, viele mit der falschen Putztechnik. Zahnseide benutzen auch nur die wenigsten. Kein Wunder, dass Karies und Parodontose ein leichtes Spiel haben.


Am Zahnfleischrand trifft man auf einen idealen Schlüpfort für Bakterien. Die unterschiedlichsten Mikroorganismen finden hier exzellente Umstände, um blühende Kolonien zu bilden. Wenn man nämlich die weichen Zahnbeläge nur unregelmäßig oder unzureichend entfernt, entstehen im Nu Bakterienherde, die mit ihren Ausscheidungsprodukten einen Biofilm bilden, der schließlich mineralisiert wird, und durch herkömmliches Zähneputzen nicht mehr zu entfernen ist.

Wenn also diese Biogemeinschaft nur einige Tage lang ungehindert sein Unwesen treibt, bildet sich Zahnstein, der die Zahnsubstanz gefährdet und Lebensraum für noch mehr Bakterien bietet.

Sofern dieser Prozess störungsfrei weiterläuft, läuft man nicht nur Gefahr, Löcher in den Zähnen zu bekommen, denn es gibt auch schlimmere Sachen als Karies, die wohl auch sehr unangenehm, schmerzvoll und unästhetisch sein kann.

Tabak-, Tee- und Kaffeekonsum ist auch kein Freund der Hollywood-Lächeln, dafür aber ein Komplitze des Zahnbelags. Diese Genussmittel sind für die gelblich-bräunliche Verfärbungen zuständig.

Zahnschmelz ist die härteste Substanz im menschlichen Körper, aber nicht nur die Zahnoberflächen werden den Säureattacken der Bakterien ausgesetzt. Es kann zu gravierenden Schädigungen kommen, wenn nämlich das weiche Zahnfleisch und dann das ganze Zahnhalteapparat durch die Infektion mit angegriffen werden. Wenn die Bakterienkolonien mit ihrem Biofilm tiefe Zahnfleischtaschen bilden, wird erheblich mehr zerstört, als nur das Lächeln.

Wenn man ein paar Tage lang mal keine Lust hat, sich die Zähne zu putzen, sollte man sich die wachsenden Scharen von widerlichen Bakterien vorstellen, die sich da die Hände reiben, fröhlich Mundgeruch pfeifen, und alles mit Zahnstein überdecken.

Das Zahnfleisch entzündet sich, Parodontitis entsteht, Keime und Toxine gelangen unaufhaltsam in die Blutbahn.

In diesem Stadium lachen sich die Bakterien krank über verzweifelte Zahnputzmaßnahmen. Sie lachen uns krank. Und wir können zu Hause vor dem Spiegel im Bad nichts mehr dagegen unternehmen. Keine neue Zahnbürste oder kein Mundwasser ist im Stande, dies rückgängig zu machen.

Da Backen- und Weisheitszähne, noch so kleine Zahnfleischtaschen und Zahnzwischenräume weder mit Zahnbürste, noch mit Zahnseide gründlich sauber zu halten sind, empfiehlt es sich selbst bei sorgfältiger Mundhygiene mindestens einmal im Jahr, sich die Zähne professionell reinigen zu lassen.

Wie läuft die PZR ab?



Vor allem wenn man Angst vor dem Zahnarzt hat, ist es ausgesprochen von Vorteil, wenn man zu Prophylaxe-Behandlungen geht. Die Zahnreinigung wird in der Regel von ausgebildeten Dentalhygienikerinnen durchgeführt. Ohne Spritzen, Bohrer, Schrecken & Co – es ist quasi eine Wellness-Behandlung für die Zähne.

Schritt 1:


  • Zustand von Zahnfleisch, Schleimhaut, Zähne und Zahnersatz werden überprüft.
  • Bisheriges Putzverhalten wird erörtert, und nützliche Tipps zur richtigen Zahnreinigung werden durchgesprochen.
  • Die Assistentin erklärt, was und wie sie bei der Behandlung machen wird.

Schritt 2:


  • Ablagerungen, harte und weiche Zahnbeläge werden mit einem Ultraschallgerät von den Zahnoberflächen entfernt.
  • Danach werden hartnäckige Beläge mit Handinstrumenten entfernt, und die Zahnzwischenräume mit Zahnseide und einer speziellen Polierfeile gereinigt.

Schritt 3:


  • Hartnäckige Verfärbungen können ergänzend mit der sog. AirFlow-Methode entfernt werden. Dieses Gerät (Pulver-Wasser-Spray) wird bei freiliegenden Zahnhälsen nicht eingesetzt).

Schritt 4:


  • Die gereinigten Zahnoberflächen werden glatt und zum Hochglanz poliert. Dazu benutzt man eine fluoridhaltige Polierpaste und ein Handstück mit verschiedenen rotierenden Gummiaufsätzen. Empfindliche Zähne, Zahnhälse werden bei Bedarf zusätzlich mit Fluoridschutz versehen.


Fazit



Jährliche Zahnkontrollen mit einer professionellen Zahnreinigung sind eine prophylaktische Investition. Man muss quasi oft zum Zahnarzt, um nicht so oft hingehen zu müssen.

Einwandfrei gereinigte Zähne sind für Bakterien nicht attraktiv – saubere, polierte Zahnoberflächen bieten weder Haftmöglichkeit noch Nährboden für eine Keimbesiedlung und Bakterienkolonisierung.

Mit der Zahnbürste kann selbst ein notorischer Zähneputzer nur und höchstens etwa 70 Prozent aller Beläge entfernen, deshalb müssten unerreichbare Zahnzwischenräume, Zahnfleischrand und sämtliche Zahnoberflächen regelmäßig professionell gereinigt werden.

Für Träger von Zahnersatz ist eine regelmäßige PZR unerlässlich!

Bakterien machen keinen Halt vor künstlichen Zähnen, und unzulänglich gereinigte Prothesen gelten als wahre Keimmagnete.

Die regelmäßige PZR ist daher nicht nur für die Gesunderhaltung der Zähne, sondern auch für die Langlebigkeit vom passgenauen Zahnersatz erforderlich.

Gelencsér Dental Zahnklinik
8380 75 Vörösmarty Heviz Balaton Hungary
+3683340183 €€
Balaton
Zähne putzen wie ein Profi und professionelle Zahnreinigung - wo liegt der Unterschied?
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Letzte Änderung: 04. September 2019
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