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Wann und welche Zahnfüllung?

Freitag, 04. Dezember 2015 | Druckversion

Zahnfüllungen sind womöglich die häufigsten Zahnbehandlungen, und wie auf anderen Gebieten der Medizin, ist auch hier Vieles passiert in letzter Zeit. Nicht nur, was die verwendeten Materialien angeht, sondern auch technologiemäßig ist eine ununterbrochene Entwicklung zu beobachten. Die Zielsetzung dabei ist, die bestmöglichen, in ihrer Ästhetik und Haltbarkeit unübertreffbaren Zahnfüllungen zu erarbeiten.

Warum sind Zahnfüllungen notwendig?



Wahrscheinlich können sich nur ganz wenige glücklich schätzen, nie eine Zahnbehandlung nötig gehabt zu haben – die meisten von uns müssen mindestens einmal in unserem Leben die Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen, die mit der Zahnfüllung verbunden sind. Unzureichende Mundhygiene führt nämlich geradewegs zu Schädigungen der Zahnsubstanz, Karies entsteht und am Ende hat man dann ein Loch im Zahn. Wenn man nicht rechtzeitig zum Zahnarzt geht, kann die Zerstörung solche Maße annehmen, dass der betroffene Zahn nicht mehr gerettet werden kann.

Ästhetische Zahnfüllung
Ästhetische Zahnfüllung

Amalgam oder Komposit?



Heutzutage sollte das gar keine Frage mehr sein, da die Zahnärzte fast ohne Ausnahme lichthärtende Kompositfüllungen verwenden. In staatlichen Versorgungszentren jedoch kommt Amalgam auch heute noch zum Einsatz, und zwar aus dem Grund, weil es erheblich preiswerter ist als die modernen Kompositfüllungen. Amalgam gilt mittlerweile als berüchtigtes Material – seinen schlechten Ruf verdankt es seiner Zusammensetzung, denn neben dem toxischen Quecksilber enthält es auch weitere allergene Stoffe, was die Verwendung in vielen Fällen bedenklich macht.

Müssen Amalgamfüllungen ausgetauscht werden?



Diesbezüglich gab es eine langwierige Diskussion unter den Experten, und zu einem eindeutigen Entschluss kam es nicht. Man kann leicht den Überblick verlieren unter den vielen Pro und Contra Argumenten, so ist es auf jeden Fall empfehlenswert, sich vom behandelnden Zahnarzt beraten zu lassen. Eines steht aber außer Debatte: Kompositfüllungen sind dermaßen ästhetisch, dass sie fast gar nicht erst auffallen. Der Schreckgespenst bei den Amalgamfüllungen ist Quicksilber, das die Füllung zwar recht langlebig macht, dafür aber auch ein giftiges Schwermetall ist. Bei allergischen Reaktionen ist diese Füllung auszutauschen, in anderen Fällen ist es eher eine individuelle Entscheidung.

Ästhetische Kompositfüllungen



Der größte Vorteil, den die Kompositfüllungen zu bieten haben, ist, wie bereits erwähnt, dass sie äußerst ästhetisch, man könnte behaupten, unsichtbar sind, weil die individuell passende Farbe aus vielen diversen Farbtönen zurecht gemischt wird. Nicht nur die Farbe ist lebensecht, auch Originalzustand und Oberflächenstruktur können so gestaltet werden, dass sie dem ursprüglichen Zahn zum Verwechseln ähnlich sehen.

Komposit kann sowohl im Vorderzahnbereich als auch bei den hinteren Zähnen verwendet werden. Das Material selbst ist ein durch Glas- und Porzellanpartikeln verstärktes weiches Kunstharz, das im UV-Licht aushärtet und eine langlebige Zahnfüllung ergibt.

Inlay und Onlay – welches nimmt man?



Es gibt Fälle, bei denen der Materialverlust bereits so ausgeprägt ist, dass herkömmliche Füllungen nicht mehr ausreichend sind. Bei den Mahlzähnen eignen sich hervorragend sogenannte Inlays oder Onlays. Das sind eigentlich extrem stabile, eingeklebte Einlagen, die im Zahnlabor passgenau angefertigt werden.

Der Unterschied zwischen In- und Onlays besteht eben darin, dass das Inlay in den präparierten Zahn, das Onlay – wie die englische Bezeichnung impliziert – auf einen größeren Zahndefekt aufgeklebt wird, um beschädigte Teile oder gar die gesamte Kaufläche und seitliche Anteile des Zahnes zu rekonstruieren.


Wann und welche Zahnfüllung?
Zahnfüllungen Zahnfüllung ist nicht gleich Zahnfüllung - was spricht gegen Amalgam und was bieten Kompositmaterialien?
Gelencsér Dental Zahnklinik
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Letzte Änderung: 25. Januar 2017
Dr. med. dent. Kálmán Gelencsér
Dr. med. dent. Kálmán Gelencsér
Autor: Dr. med. dent. Kálmán Gelencsér, Inhaber der Gelencsér Dental GmbH Zahnmedizinisches und Zahntechnisches Labor in Hévíz, leitender Fachzahnarzt. Schwerpunkte: Prothetik, Ästhetischer Zahnersatz, Implantationszahnersatz, Vollkiefer-Rekonstruktion, Implantation, fester, herausnehmbarer sowie kombinierter Zahnersatz, Gnathologie, Behandlung von Zahnfleischerkrankungen. Folgen Sie ihm auf folgenden Social Media Oberflächen: Facebook, Youtube oder kontaktieren Sie ihn per E-Mail: drgelencser@zahnarzt-ungarn-heviz.de
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