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Metallallergie - Symptome im Mund

Donnerstag, 21. Januar 2016 | Druckversion

Allergien, egal wo und wie sie in unserem Körper auftreten, sind alles andere als angenehm.

Wenn wir aber Symptome einer Metallallergie in unserem Mund entdecken, ist es äußerst erschreckend und schmerzhaft.

Auch eben deshalb wäre es überaus wichtig, sich noch vor einer bevorstehenden Zahnbehandlung - Amalgamfüllung oder das Aufsetzen einer Metallkeramik-Krone - zu vergewissern, ob man nicht allergisch ist auf metallische Dentalwerkstoffe.

Die Allergie auf die diversen Metalle, die in den Mund eingebracht werden, kann ganz unterschiedliche Symptome hervorrufen.

Das Schlimmste an der ganzen Sache ist, dass diese nicht nur in der Mundhöhle auftauchen, sondern auch eventuell als Pusteln und Ausschlag im Gesicht.

Dort wirken sie nicht nur unästhetisch, sondern schmerzen und jucken.

Metall im Mund ist eine potentielle Gefahrenquelle
Metall im Mund ist eine potentielle Gefahrenquelle

Die häufigsten Beschwerden werden durch Metallallergien jedoch direkt in der Mundhöhle und um die Lippen herum verursacht, wo die Symptome sehr vielfältig erscheinen können, von Geschwüren bis hin zu Mundtrockenheit.

Entzündungen des Zahnfleisches und der Schleimhäute, Zahnfleischbluten, Brennen und Kribbeln im Mund oder entzündliche Hautveränderungen um den Mund herum sind ebenfalls häufig.

Welche Metalle können eine Allergie auslösen?



Jedes Metall kann grundsätzlich allergische Reaktionen hervorrufen, so auch die in der Zahnmedizin verwendeten Metalle und Legierungen. Amalgamfüllungen, die in letzter Zeit zwar ausgetauscht werden und nur noch äußerst selten überhaupt verwendet werden, gelten wegen des hohen Quecksilbergehalts als extrem bedenklich.

Zahnersatz mit einem Verbundsystem aus Keramik und Metall kann ebenfalls eine Allergie verursachen, da er die Allergene Nickel ↗, Chrom und Kobalt enthalten kann.

Wenn ein Zahnersatz notwendig wird, muss man sich vorab über das eigene Allergierisiko im Klaren sein, denn nachdem Kronen, Brücken und Prothesen erst einmal fest im Mund sind, ist einerseits der Austausch recht kostspielig, andererseits sind damit etliche Unannehmlichkeiten verbunden.

Was tun bei den ersten Anzeichen?



Metallallergie wie sie in der Zahnheilkunde bekannt ist, gehört zu Typ 4 der allergischen Reaktionen. Für diesen sog. Spättyp ist charakteristisch, dass unser Körper nicht sofort reagiert, sondern erst oft Wochen, Monate oder gar Jahre vergehen, bis sich die Allergie bemerkbar macht.

Deshalb denkt man oft nicht daran, dass im Hintergrund der Symptome im Mund eine Metallunverträglichkeit steckt.

Wann sollten Sie sich an Ihren Zahnarzt wenden? Der wichtigste Hinweis ist, wenn man eine Veränderung an sich feststellt, etwas spürt, was bis dahin nicht da war.

Wenn sich beim Zahnarzt der Verdacht auf die Metallallergie bestätigt, kann er einen Allergietest beim Dermatologen veranlassen.

Durch diesen Test lassen sich Allergene eindeutig ermitteln oder ausschließen, was für den Ablauf der Zahnbehandlung ausschlaggebend ist.

Was tun bei Metallallergie?



Wenn sich die Metallallergie bei Patienten mit Zahnersatz aus Metallkeramik nachgewiesen wird, gibt es leider nur eine Möglichkeit, und zwar den Austausch von der jeweiligen Krone oder Brücke.

Metallunverträglichkeit ist nicht heilbar, ist sie bereits als Immunantwort entstanden, begleitet sie einen sein ganzes Leben lang.

Die Symptome können nur vermieden werden, indem man dem Kontakt mit dem Allergen aus dem Weg geht. Das bedeutet zugleich, dass man dem preisgünstigeren Zahnersatz aus Metallkeramik die teurere, aber völlig metallfreie, bedenkenlose Variante aus Zirkonkeramik ↗ vorziehen muss.

Genau wie bei den Amalgamfüllungen: Der Austausch gilt als plausible Lösung, und die weißen Kompositfüllungen sind obendrein auch aus ästhetischer Sicht die bessere Alternative.

Kann man die Entstehung der Metallallergie verhindern?



Eigentlich ist es ganz einfach: bevor man die nötigen Zahnersatzbehandlungen durchführen lässt, kann man selbst einen Allergietest machen lassen, der das individuelle Allergierisiko nachweist.

Es ist ein einziger Test, der Ihnen später viele Unannehmlichkeiten ersparen kann.

Die Zahnklinik Gelencsér hat einen Partner der allergische Sensibilisierungen auf Metalle feststellen kann. Der Test kann in der 6 Kilometer entfernten Stadt Keszthely durchgeführt werden, und bei Bedarf kümmert sich unser Team auch um Terminvereinbarung und Transfer.

Getestet wird man auf 58 verschiedene Metalle, und kostet insgesamt 50 EUR. Kein hoher Preis, wenn unsere Gesundheit auf dem Spiel steht.

Ein Zahnersatz ist schließlich kein Ohrring, den man ohne weiteres austauschen kann, wenn man darauf allergisch reagiert - Klarheit und Vorsorge haben oberste Priorität.


Metallallergie - Symptome im Mund
Metallallergie im Mund Allergien können heimtückisch sein und Ihr Zahnersatz ist eine potentielle Gefahrenquelle. Gehen Sie auf Nummer sicher, ein Test verrät Ihre Immunantwort.
Gelencsér Dental Zahnklinik
Gelencser Dental
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Letzte Änderung: 17. Juli 2017
Dr. med. dent. Kálmán Gelencsér
Dr. med. dent. Kálmán Gelencsér
Autor: Dr. med. dent. Kálmán Gelencsér, Inhaber der Gelencsér Dental GmbH Zahnmedizinisches und Zahntechnisches Labor in Hévíz, leitender Fachzahnarzt. Schwerpunkte: Prothetik, Ästhetischer Zahnersatz, Implantationszahnersatz, Vollkiefer-Rekonstruktion, Implantation, fester, herausnehmbarer sowie kombinierter Zahnersatz, Gnathologie, Behandlung von Zahnfleischerkrankungen. Folgen Sie ihm auf folgenden Social Media Oberflächen: Facebook, Youtube oder kontaktieren Sie ihn per E-Mail: drgelencser@zahnarzt-ungarn-heviz.de
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