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Zirkonzahn – die wissen nicht nur, was sie tun, sie lieben und geben es auch weiter

Freitag, 10. März 2017 | Druckversion

In Südtirol wachsen nicht nur Äpfel und Kastanien, es ist nicht nur das Land der Berge – es wächst hier auch ein Unternehmen, das den Stoff herstellt, aus dem unsere Träume sind.

Computergesteuertes Fräsgerät M5 Wet Heavy für höchste Qualität, Perfektion und Präzision
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Es gibt ein Unternehmen im Pustertal, das Zahnträume wahr werden lässt: ein gut durchdachtes Dentalimperium, mit Demut vor den traditionellen Werten, mit Leidenschaft für das handwerkliche Schaffen, vorangetrieben von immer neuen Visionen.

Der einstige Einmannunternehmen des engagierten, technisch besessenen Zahntechnikers Enrico Steger ↗ hat seit der Gründung 2005 heute bereits 17 Niederlassungen weltweit, exportiert in über 100 Länder und beschäftigt über 300 Mitarbeiter.

"Der einzige Weg, großartige Arbeit zu leisten, ist zu lieben, was man tut." – Damit könnte man sehr wohl die Leidenschaft von Enrico Steger für seine Arbeit zusammenfassen, die jedoch auch für sich spricht. Das Zitat, das vom Apple-Gründer Steve Jobs stammt, bestätigt die Erfolgsgeschichte der Firma.

Diese Geschichte fing in den 90er Jahren an, als der ambiziöse Zahntechniker einem Werkstoff begegnete, welcher damals eigentlich nur "wiederentdeckt" wurde. Steger erkannte die sagenhaften Möglichkeiten, die in diesem Material steckten, welches seitdem die Zahntechnik-Branche revolutionierte.

Das perfekte Material für den perfekten Zahn



Dieses Wundermaterial, das neue Dimensionen für die Prothetik eröffnete, war das Zirkon, das eine wesentlich längere Geschichte hat. Entdeckt wurde dieses Silikat bereits Ende des 18. Jahrhunderts von einem deutschen Chemiker, dessen Vorliebe der Mineralanalyse galt.

Prettau® Anterior® - das durchscheinende Zirkon für lebensechte Zahnkronen
Prettau® Anterior® - das durchscheinende Zirkon für lebensechte Zahnkronen

Zirkon ist eines der ältesten Minerale auf der Erde. Der Werkstoff, der in den medizinischen Bereichen verwendet wird, heißt Zirkoniumoxid, das in einem aufwendigen Prozess aus Zirkonsand gewonnen wird. Man spricht zwar in der Prothetik von Zirkoniumoxid, verwendet wird es aber ausschließlich in legierter Form.

Durch Zugabe von Yttriumoxid erhält man ein Material, das sich durch hohe Biegefestigkeit, Härte und eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen chemische, thermische und mechanische Einflüsse auszeichnet.

Eine weitere wichtige Eigenschaft, die diesen Werkstoff so begehrt macht, ist seine ausgezeichnete Bioverträglichkeit. Für den Patienten bedeutet das, auf die unschönen schwarzen Kronenrändern am Zahnfleisch verzichten zu dürfen. Diese entstehen nämlich durch allergische Reaktionen, die bei diesem gewebeverträglichen Material niemals vorkommen.

Hochästhetische, metallfreie zahntechnische Lösungen wurden plötzlich Realität. Nur die Technologie war noch nicht soweit. Enrico Steger, Gründer von Zirkonzahn erkannte beides – Möglichkeiten und Hürden.

Bei ihm sind aber Forschung und Entwicklung auch seitdem groß geschrieben, so dass er nicht nur als Zahntechniker tätig war, sonder auch zum Erfinder wurde: Er hat nicht nur herausgefunden, wie er selbst Zirkon herstellen kann, er hat auch eine Fräsmaschine, den sog. Zirkographen dazu entwickelt und patentieren lassen.

Um die Passgenauigkeit gewährleisten zu können, die er aus diesem Material rausholen wollte, entwickelte und baute er das komplette System: Sinterofen und Fräswerkzeuge.

Bis heute meldete der Firmeninhaber eine Vielzahl an Patenten an, er analysiert, optimiert, forscht und publiziert leidenschaftlich. Die Firmenphilosophie glüht auch vor dieser Leidenschaft – Zirkonzahn ist nicht nur mit einer breiten Produktpalette auf dem Markt präsent, sondern das Unternehmen will auch die Liebe zum Handwerk weitergeben.

Zirkonzahn und Steger schmieden Helden der Zahntechnik. Neben herkömmlichen Weiterbildungszentren hat Steger auch alternative Schulungskonzepte wie die Military School, die Safari School, die Forest School oder den Heldencampus ins Leben gerufen.

Sein Ziel ist es, jeden Zahntechniker zu einem wahren Meister und Experten zu machen, der nicht nur sein Wissen sondern auch die geschätzten Werte weitergeben kann.



Vom Einzelunternehmen zum weltweiten Netz



Mittlerweile ist das ein weltweites Netz. Der Hauptsitz der Firma befindet sich in Gais, Südtirol.

Das Dentallabor in Bruneck ist der Forschung und Ausbildung gewidmet: hier werden aussichtslos erscheinende Patientenfälle dokumentiert und in Zusammenarbeit mit namhaften Universitäten bearbeitet.

Bruneck gilt auch als Treffpunkt für Zahnärzte und Zahntechniker aus aller Welt – hier werden nämlich Zirkograph- und CAD/CAM-Kurse in 5 Sprachen angeboten.

In einem Seitental des Pustertals, dem Tauferer Ahrntal, genauer gesagt in der Gemeinde Sand in Taufers, befindet sich die Produktionsstätte für Fräser und Schleifer sowie andere hochpräzise Kleinstteile.

Die erste Niederlassung in Deutschland, eröffnet im Jahr 2004, wurde sechs Jahre später um ein live&learn Schulungszentrum erweitert, wo das gesamte deutschsprachige Zirkonzahn-Kursspektrum angeboten wird.

2014 wurde auch in Spanien eine Niederlassung mit Schulungszentrum eröffnet, wo vor allem CAD/CAM-Kurse angeboten werden.

In den USA ist Zirkonzahn gleich dreimal vertreten: das Head Office in Atlanta fungiert seit zehn Jahren als Büro- und Kundenbetreuungszentrale mit dem Schwerpunkt Marketing- und Verkaufsaktionen. Und da Amerika ohne das Helden-Klischee sowieso schlechthin undenkbar ist, gibt es auch hier einen Heldencampus mit Weiterbildungskursen im CAD/CAM- und Prettau®-Bereich.

Eine weitere Niederlassung im Sonnenstaat Kalifornien kümmert sich seit 2013 um Schulungen sowohl für Zahntechniker als auch für Zahnärzte.

Für Lateinamerika ist die Zirkonzahn-Zentrale in Mexiko zuständig. Es ist zugleich ein Logistik- und Schulungszentrum mit Labor, Direktverkauf und Kundensupport.

Das internationale Support-Team steht an sechs Tagen die Woche zur Verfügung, und ein erfahrenes, 26-köpfiges Referenten-Team aus Zahntechnikern und Zahntechnikermeistern ist für die ganzheitliche, stufenweise aufgebaute Weiterbildung zuständig.

Die Produktpalette von Zirkonzahn reicht über Geräte, Werkstoffe, Sinteröfen, Fräser, Bearbeitungswerkzeuge bis hin zum sonstigen Zubehör für Zahntechniker. Dem Handwerker sollen alle Ansprüche erfüllt werden.

Zirkonzahn im ungarischen Dentallabor



Für eine professionelle Schulung muss man aber nicht einmal das eigene Labor verlassen, die Referenten übernehmen auch externe Kurse, und bringen einem die neuesten Technologien samt erforderliches Wissen direkt ins eigene, gewohnte Arbeitsmilieu.

Die Zahnklinik Gelencsér Dental arbeitet seit mehreren Jahren mit der Firma Zirkonzahn zusammen, und der rege Patientenverkehr aus Südtirol scheint sich in den letzten zehn Jahren zu verstärken.


Nicht im Weltall aufgenommen, sondern im Fräsgerät. Hier entstehen mit CAD/CAM Technologie aus den runden Blöcken die Zahnkronen.
Nicht im Weltall aufgenommen, sondern im Fräsgerät. Hier entstehen mit CAD/CAM Technologie aus den runden Blöcken die Zahnkronen.

Das hauseigene Dentallabor ↗ im ungarischen Kurort Hévíz ist mit modernster Technologie ausgestattet.

Neben dem CAD/CAM-Fräsgerät M5 Heavy Metal verfügt das Labor-Team auch über ein Alleskönner-Fräsgerät, das M4 Wet Heavy Metal mit einem um 360° schwenkbaren Werkstücktisch.

Das Geniale an diesem Gerät ist, dass man damit nicht nur Einzelkronen, In- und Onlays und Veneers anfertigen kann, sondern auch Brücken und Stege, und zwar in einem einzigen Fräsvorgang. Die Nassfunktion ermöglicht die Bearbeitung von einigen üblichen Dentalwerkstoffen: Kunststoff, Titan, Komposit, u.Ä.

Der vollautomatische, optische Streifenlichtscanner S600 ARTI ist auch Bestandteil der digitalen Zahntechnikwelt, sowie auch Bestandteil des zahntechnischen Labors bei Gelencsér Dental.

Sinterofen und prothetisches Material werden ebenfalls von Zirkonzahn bezogen: Zirkondioxid, vollkommen giftfreie Kunststoffblöcke für Provisorien, Prettau® Anterior® ↗ für vollanatomische, verblendfreie Zahnkronen.

Mit diesen Geräten, Materialien und Technologien hat Zirkonzahn-Gründer Enrico Steger nicht nur seine Vision vom anatomisch und ästhetisch perfekten Zahnersatz verwirklicht, sondern auch den Wunschtraum eines jeden Zahnpatienten.

Zum Beispiel auch den unserer Patienten aus dem Heimatland von Zirkonzahn. Eine Kontaktperson in Naturns, regelmäßige Gratisberatung in Kastelbell, der wöchentliche Fahrerdienst nach Hévíz und zurück, die deutschsprachige Patientenbetreuung und die Unterkunftsvermittlung der Reisesabteilung der Zahnklinik – dies ergibt eine absolut runde Geschichte.

Wer meint, am Ziel zu sein, hat aufgehört besser zu werden



Neues aus dem Haus Gelencsér Dental gibt es trotzdem immer wieder mal zu berichten. Diesmal ist es wieder ein Zirkonzahn-Kurs, denn bei Gelencsér Dental weiss man, dass die neuste Spitzentechnologie und die Hochleistungswerkstoffe nicht viel Wert sind, wenn die Fachkenntnis fehlt. Seit Anfang der Zusammenarbeit ist es nun der vierte Kurs, an dem die ungarischen Zahntechniker teilnehmen.

Zirkonzahn-Referent weiht Zahntechniker der Zahnklinik Gelencsér Dental in Programminnovationen ein
Zirkonzahn-Referent weiht Zahntechniker der Zahnklinik Gelencsér Dental in Programminnovationen ein

Es ging unter anderem um das Einfärben von Inlays und Veneers in Prettau® Anterior®, aber Friktionshüllen für Stegkonstruktionen waren auch auf der Tagesordnung: Vieles wurde erklärt, gezeigt und gemeinsam mit dem Referenten ausgearbeitet.

Zirkonzahn bietet eine weitere Alternative der metallfreien Werkstoffen an, mit dem im Rahmen des Kurses gearbeitet wurde. Der thermoplastische Hochleistungskunststoff heißt Tecno Med Mineral, der sich durch seine vorzügliche Biokompatibilität und extreme Bruch- und Biegefestigkeit ausweist.

Das verschleißfreie, abriebfeste Material ist der perfekte Werkstoff bei Allergiepatienten. Wie man damit arbeitet, und wo es sinnvoll eingesetzt werden kann, wurde vom Zirkonzahn-Referenten gezeigt und erklärt.

Zirkonzahn forscht ständig weiter, und Gelencsér Dental möchte immer up-to-date sein, um für jeden Patienten den bestmöglichen Zahnersatz ↗ sowohl an Material als auch was das Know-How angeht, bieten zu können.

Die Zahnklinik Gelencsér Dental ist somit ein kleiner Treffpunkt für Südtirol: Technologie und Materialien treffen hier auf heimische Patienten – abgerundet durch ungarische Gastfreundschaft, bestens ausgebildete Zahnärzte und freundliche Preise.


Zirkonzahn – die wissen nicht nur, was sie tun, sie lieben und geben es auch weiter
Zirkonzahn Traumzahnersatz beim Gelencsér Dental entsteht aus dem genialen Dentalmaterial Zirkon, gestützt auf innovative Technologien der Firma Zirkonzahn.
Gelencsér Dental Zahnklinik
Gelencser Dental
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Letzte Änderung: 27. November 2017
Dr. med. dent. Kálmán Gelencsér
Dr. med. dent. Kálmán Gelencsér
Autor: Dr. med. dent. Kálmán Gelencsér, Inhaber der Gelencsér Dental GmbH Zahnmedizinisches und Zahntechnisches Labor in Hévíz, leitender Fachzahnarzt. Schwerpunkte: Prothetik, Ästhetischer Zahnersatz, Implantationszahnersatz, Vollkiefer-Rekonstruktion, Implantation, fester, herausnehmbarer sowie kombinierter Zahnersatz, Gnathologie, Behandlung von Zahnfleischerkrankungen. Folgen Sie ihm auf folgenden Social Media Oberflächen: Facebook, Youtube oder kontaktieren Sie ihn per E-Mail: drgelencser@zahnarzt-ungarn-heviz.de
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