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Die effektivsten implantatgetragenen Zahnersatzlösungen

Montag, 12. September 2016 | Druckversion

Stellen Sie sich vor, wie das Leben vor mehr als hundert Jahren gewesen sein mag! Im Großteil der Fälle war der Zahnverlust fast ein fatales Problem, und auch das Ersetzen der verlorenen Kauorgane war nicht so plausibel, wie es heutzutage ist.

Obwohl Dr. E.J. Greenfield schon lange an seinen Goldimplantaten aus 24-Karat-Gold gearbeitet hatte, steckten Zahnkronen und Zahnbrücken noch in den Kinderschuhen. Seine Methode hatte sicherlich keinen praktischen Nutzen, denn die Lösung selbst hat versagt.

Der Traum eines jeden: perfekter Zahnersatz
Der Traum eines jeden: perfekter Zahnersatz

Korrekte Zahnreihen gemacht zu bekommen war auch schon im 19. Jahrhundert möglich, aber sich mit herausnehmbaren Lösungen zufrieden zu geben, war auch schon damals nicht befriedigend. Denn obwohl sich Prothesen in vielen Fällen als vorteilhaft erweisen, lebt man nicht gerne mit den Nachteilen zusammen.

Vor 100-200 Jahren war man noch sicherlich heilfroh, überhaupt Ersatzzähne zu haben, heute möchte man aber schon eher einen fixen, stabilen, starken und keinen ständig wackelnden und sich bewegenden Zahnersatz haben, der Unsicherheits- und Schamgefühle hervorruft, zumal ein gesundes und ästhetisches Gebiss im 21. Jahrhundert immer wichtiger wird. Es ist keine Übertreibung zu behaupten, dass ein schneeweißes, bestechendes Lächeln noch nie so relevant war wie heute.

Und die Entwicklung der Technologie hat es tatsächlich ermöglicht, unsere Träume Wirklichkeit werden zu lassen.

Und was ist, wonach wir uns sehnen?



  • Ein perfektes,
  • gesundes,
  • ästhetisches Lächeln.

Jeder wünscht sich einen effektiven Zahnersatz, auf den man sich sein Leben lang verlassen kann, und dessen Basis ein festgewachsenes Zahnimplantat ist.

Deshalb lohnt es sich, eine der besten Waffen der Zahnmedizin kennen zu lernen, wofür sich jährlich mehr als eine halbe Millionen Patienten entscheiden.

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Die Geschichte der Zahnimplantate



Viele unserer Patienten sind überrascht, wenn wir ihnen erzählen, dass die Vergangenheit der Zahnimplantate auf nur einige Jahrzehnte zurückblickt. Künstliche Zahnwurzeln dagegen haben aber eine lange Geschichte.

Was ist der Grund dafür?

Den Anspruch auf Ersatz von verlorenen Zähnen gab es zwar schon immer, aber bis Mitte des vorigen Jahrhunderts fehlte es an Fachwissen und entsprechenden Technologien, um Systeme anzufertigen, die sich als dauerhaft erwiesen hätten. Zu jener Zeit hatten die Zahnmediziner noch kein Ass im Ärmel.

An Lösungen, die den Implantaten ähneln, haben nicht nur die antiken Ägypter, sondern auch die Etrusker und die Phönizier gearbeitet, selbst aus der Zeit der Majas kennt man diesbezügliche Funde.

In den 1700er Jahren versuchte man noch, Zahnverluste mit Zähnen aus dem Gebiss von Verstorbenen zu beheben, aber im darauffolgenden Jahrhundert, Anfang der 1800er Jahre, ist man entdeckt, dass ein künstliches Material für mehr Erfolg sorgt.

Von da an ging es eigentlich nur ins Detail: Man versuchte dahinter zu kommen, welche Form, welche Gestaltung und welches Material die bestmögliche Antwort auf die vielen offenen Fragen liefert.

Professor Per-Ingvar Branemark
Professor Per-Ingvar Branemark
Schraubenförmige Implantate sind schon in den 1930er Jahren erschienen, aber den Durchbruch können wir einem schwedischen Orthopäden, Professor Per-Ingvar Branemark verdanken.

Der Forscher, den man auch für den Vater der modernen Zahnimplantate hält, hat entdeckt, dass Titan in der Lage ist, mit dem Knochen zu verwachsen, sodass dadurch ein derart stabiler Kontakt zwischen Zahnimplantat und Knochengewebe zustande kommt, den man noch nie zuvor gekannt hat.

Diese Entdeckung führte letztendlich zu der heutzutage verwendeten, auf der sog. Osseointegration basierenden Methode, die ermöglicht, verlorene Zähne auf eine einzigartige Art und Weise zu ersetzen. Der Clou dabei ist die von Branemark entdeckte Fähigkeit vom Implantat, fest mit dem Knochengewebe zu verwachsen.


Was muss man über die modernen Zahnimplantate wissen?



Beim Zahnimplantat handelt es sich um einen aus einem Biomaterial hergestellten Zahnersatz, der die Wurzel des verlorenen Zahns ersetzt, und an dessen Stelle unmittelbar in den Knochen eingesetzt wird.

Die künstliche Wurzel wird in der Regel aus hochreinem, unlegiertem, medizinischem Titan hergestellt, was zwei Gründe hat:
  • Der erste Grund: die Osseointegration ist im Falle des Titanimplantats am sichersten und am effektivsten. Die Nachhaltigkeit ist durch langjährige Forschungsarbeiten belegt, woraus eine weitreichende Fachliteratur zum diesem Thema entstand.
  • Der zweite Grund: Titan reagiert nicht mit den Körperflüssigkeiten, also tritt das aus Titan angefertigte Zahnimplantat nicht einmal mit dem Immunsystem in Kontakt, was zur Folge hat, dass es keine allergischen Reaktionen auslöst.

Es handelt sich um eine saubere, sichere und erfolgreiche Lösung. Eine Lösung, die der Wunschtraum eines jeden Patienten mit Zahnverlust ist.

Die Gelencsér Dental Zahnklinik ↗ verwendet ausschließlich Titanimplantate, und verwendet nur Produkte solcher Systeme, die ihre Effektivität mit Forschungen belegt haben.

Die Implantation erfolgt unter sterilen Umständen sowie unter örtlicher Betäubung, und der Eingriff wird von erfahrenen Mundchirurgen vorgenommen. Der Operation geht eine gründliche Planungsarbeit sowie eine Zustandserfassung voraus, um Kontraindikationen auszuschließen.



Wir sprechen über eine völlig sichere Lösung mit einer Erfolgsrate von 95 Prozent, die heute bereits zu den Routineverfahren gehört. Der Eingriff kann sowohl unter Dämmerschlafnarkose ↗ als auch unter örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Herkömmliche Betäubung reicht in der Regel völlig zur Schmerzlinderung aus, da der Eingriff viel schlimmer aussieht als es tatsächlich ist.

Um den Heilungsprozess zu begünstigen, bekommen die Patienten Antibiotika und Schmerztabletten, und die selbstauflösenden Nähte verschwinden nach 2-3 Wochen völlig, wodurch sich das Zahnimplantat regenerieren kann, bis der sichtbare Zahnersatz angefertigt ist.

Die Osseointegration nimmt 3-6 Monate in Anspruch. So viel Zeit braucht nämlich das Knochengewebe, bis es mit dem schraubenförmigen Zahnimplantat zusammengewachsen ist. Wenn das dann stattgefunden hat, kann die künstliche Zahnwurzel einer Belastung ausgesetzt werden, also kann der Zahnarzt in aller Ruhe mit seiner Arbeit beginnen.

Die professionellen ungarischen Kliniken setzen jährlich mehrere hundert bis tausend Zahnimplantate ein, und aufgrund der entsprechenden Ausbildung und der sich ständig erweiternden Fachliteratur werden die ausländischen Patienten in Ungarn mit einem sicheren medizinischen Hintergrund erwartet.

Die Voraussetzungen der Zahnimplantation:



  • Entsprechende Knochensubstanz an der Implantationsstelle;
  • Entsprechende Mundhygiene;
  • Guter Allgemeinzustand;
  • Keine Kontraindikationen (einige Krankheiten schließen die Implantation aus, z.B.: Erkrankungen der Blutbildungsorgane, unbehandelter Diabetes oder Krebserkrankung);
  • Verzicht auf Laster wie etwa Rauchen (mehr als 5 Zigaretten am Tag gelten bereits als erhöhter Risikofaktor), Alkohol- und Drogenkonsum.


Schraubenförmiger Implantatkörper und Aufbauelement
Schraubenförmiger Implantatkörper und Aufbauelement

Die Patienten werden von dem Mundchirurgen über die individuellen Möglichkeiten und die eventuellen Kontraindikationen aufgeklärt.

Wir an der Zahnklinik Gelencsér Dental legen großen Wert darauf, dass die Patienten bei der Zustanderfassung und der Konsultation alle relevanten Informationen bezüglich des Implantationseingriffs erhalten.

Die Vorteile der Zahnimplantate



Das Einsetzen von Implantaten sichert mit der entsprechenden Mundhygiene eine lebenslange Lösung. Der Eingriff kann bei jeder Altersgruppe durchgeführt werden, mit der Einschränkung, dass das Knochenwachstum schon abgeschlossen ist, d.h. etwa ab dem 18-20. Lebensjahr.

Die Vorteile der Zahnimplantate:

Die Zahnsubstanz wird erhalten



Im Gegensatz zu Zahnbrücken müssen die Nachbarzähne nicht abgeschliffen werden. Wenn eine Zahnbrücke angefertigt wird, dann muss man auf die sich neben der Zahnlücke befindenden Nachbarzähne eine Zahnkrone anfertigen, die wie ein Pfeiler funktioniert, also müssen wir zum Ersatz eines einzigen Zahns zwei weitere aufopfern.

Im Falle von Zahnimplantaten ist es nicht nötig, da sich der Mangel auch ohne Opfer ersetzen lässt.

Zahnimplantate verbessern die Lebensqualität



Zahnbrücken stellen eine gute Lösung dar, aber sie sind bei weitem nicht so schön und ästhetisch wie Zahnimplantate. Eine partielle oder eine vollständige Zahnreihe lässt sich nicht mit Zahnimplantaten vergleichen, die einen noch stärkeren Halt gewährleisten als die ursprünglichen Zähne. Mit dem Einsetzen von Zahnimplantaten kann das Gefühl von Unsicherheit und Scham für ein und allemal abgeschafft werden, und stattdessen kann man sich über ein unbeschwertes Lächeln und gemütliche Mahlzeiten freuen.

Die Patienten beißen mit Freude in einen Apfel oder in ein leckeres Steak hinein, und wir brauchen uns keine Sorgen darum zu machen, dass wir die Speisen nicht zerkauen können.

Auf Zahnimplantaten lassen sich mehrere Arten von Zahnersatz verankern



Zahnimplantate gewährleisten den Zahnärzten, die die kleineren und größeren Zahnmängel auf einzigartige Art und Weise beheben können, vielfältige Variationsmöglichkeiten.

Auf Zahnimplantaten können Zahnkronen, Zahnbrücken, Teleskopprothesen oder Stegprothesen verankert werden.

Zahnimplantate verlangsamen oder verhindern den Schwund des Kieferknochens



Nicht nur im Falle von Zahnmängeln sondern auch bei einer mithilfe einer Zahnbrücke abgeschafften Zahnlücke kommt es manchmal vor, dass sich der betroffene Bereich des Kieferknochens und auch das Zahnfleisch zu schwinden beginnen, da sie keiner Belastung ausgesetzt sind.

Ein Zahnimplantat überträgt die Kaukraft auf den Knochen, wodurch es den Schwund der so wichtigen Knochensubstanz verhindert oder verlangsamt.

Ästhetisch und vielleicht schöner als alle anderen



Das Ersetzen von Zahnmängeln mithilfe künstlicher Zahnwurzeln stellt die effektivste, aber auch die schönste Methode dar.

Das wichtigste für uns ist jedoch, dass eine ganze Reihe ausgezeichneter prothetischer Arbeiten auf Zahnimplantaten verankert werden können, was zur Folge hat, dass dadurch alle Generationen auf ihre Kosten kommen können.

Zahnbrücken und Zahnkronen



Unter Zahnbrücken verstehen wir einen Zahnersatz, der den sichtbaren Teil unseres Kauorgans bedeckt. Im Falle von Eigenzähnen werden sie wegen Karies oder einer Verletzung verwendet, bei Zahnimplantaten werden sie aus dem Grunde gebraucht, weil die künstlichen Zahnwurzeln nur die Wurzeln des verlorenen Zahns ersetzen.

Aber was ist mit der Zahnkrone los? Damit, womit wir kauen, und das wir beim Lächeln sehen können. Um das zu ersetzen, benötigen wir Zahnkronen.

Das Zahnimplantat und die Zahnkrone werden von einem Aufbauelement verbunden, das mit der Oberfläche eines abgeschliffenen Zahns verglichen werden kann. Dieses Zwischenglied passt haargenau ins Zahnimplantat, und wenn es entsprechend verankert ist, bleibt es auch da, wo man ihn gesetzt hat. Die Zahnkrone wird anschließend auf das eingeschraubte und abgeschliffene Aufbauelement geklebt.

Lebensechte Zahnbrücke
Lebensechte Zahnbrücke

Mehrere zusammengeklebte Zahnkronen bilden eine Zahnbrücke; da es sich um ein stabiles Werkstück handelt, können Zahnbrücken zur Behebung von Zahnmängeln verwendet werden, aber dazu muss man die Nachbarzähne abschleifen.

Hinter einer Zahnbrücke steckt das, was auch ihr Name zeigt: wenn wir sie auf den Eigenzähnen oder Zahnimplantaten verankern, können wir mit deren Hilfe einen, zwei oder sogar drei Zahnmängel beheben, aber um ein ästhetisches und langwährendes Ergebnis zu erreichen, ist es angebracht, wenn wir sie über einer möglichst kleinen Lücke benutzen.

Es ist stabiler und schöner, wenn sich Zahnimplantate einander so nah wie möglich befinden, und wenn höchstens ein einziger Zahnmangel mithilfe der Zahnbrücke überbrückt werden muss.

Auf Zahnimplantaten können alle Arten von Zahnkronen verankert werden:
  • Metallkeramikkronen;
  • Porzellankronen;
  • Presskeramikkronen,
  • oder Zirkonkronen.

Im Gegensatz kann eine Zahnbrücke nur aus Metallkeramik oder Zirkonium angefertigt werden, da nur diese in der Lage sind, jener Belastung zu widerstehen, der das Brückenglied beim alltäglichen Gebrauch ausgesetzt ist.

Eine weitere Grundregel besteht darin, dass auch auf Nachbarzähnen ausschließlich Metallkeramik- ↗ und Zirkonkronen ↗ verankert werden können, da die Kauorgane einer extremen Belastung ausgesetzt sind, und eine weichere Konstruktion (wie etwa Porzellankronen) der Kaukraft nicht widerstehen könnte.

Die Vorteile der verschiedenen Zahnkronen und Zahnbrücken:
  • Metallkeramikkronen stellen eine billige, langanhaltende und robuste Lösung dar;
  • Porzellankronen sind ästhetisch, und deren Erscheinungsbild lässt sich mit dem der Eigenzähne gleichsetzen;
  • Zirkonkronen verfügen über eine den Porzellankronen ähnelnden Ästhetik, aber sie sind noch stärker und halten noch länger. Dafür gelten sie als eine der teuersten Varianten von Zahnersatz dar.


Vollbrücken



Eine Vollbrücke ersetzt einen vollständigen Zahnmangel, also ersetzt sie alle nötigen Zähne innerhalb des Kieferknochens.

Der Akzent liegt darauf, dass sie alle nötigen Zähne ersetzen, denn während ein erwachsener Mensch sogar 16 Zähne im Kieferknochen hat, reicht es im Falle einer Vollbrücke, wenn sie nur aus 12 Gliedern besteht. Die Hauptsache ist, dass das Endergebnis den Zustand der Zahnlosigkeit abschafft.

Stellen wir sie uns so wie eine Brücke vor, die unsere Zähne von der rechten bis zur linken Seite – von einem der hinteren Zähne/Zahnimplantate bis zum anderen Zahn/Zahnimplantat mit einer Brücke verbindet.

Die perfekte Vollbrücke.
Die perfekte Vollbrücke.

Eine Zahnbrücke unterscheidet sich von einer herausnehmbaren Zahnreihe darin, dass sie eine fixe Antwort auf den Zahnmangel gibt, und dass sie es mit der Verwendung eines einzigen, verspannten Systems erreicht. Vollbrücken können sowohl auf Eigenzähnen als auch auf Zahnimplantaten verankert werden, die Hauptsache besteht allenfalls darin, dass die als Pfeiler fungierenden Zähne und oder Implantate stabil genug sind.

Zu dieser in einem Stück gegossenen Lösung braucht man pro Kieferknochen 8 Implantate, aber im Falle des unteren Kieferknochens kann der Eingriff es auch bei 6 Implantaten vorgenommen werden.

Bei Eigenzähnen ist es schwer, eine konkrete Zahl zu nennen, denn es kommt auf den Zustand, auf die Position der Kauorgane sowie darauf an, welcher der letzte Zahn ist, worauf wir die Brücke aufbauen können.

Im Idealfall reicht eine Vollbrücke von einem bis zum anderen Zahn oder von einem bis zum anderen Zahnimplantat, und stellt eine Art geschlossenes System dar.

Einige wissenswerte Informationen, worüber man sich im Falle einer Vollbrücke im Klaren sein muss:
  • An der Stelle des 3. Zahns (Eckzahn) muss immer ein Pfeiler vorhanden sein.
  • An der Stelle der ersten Zähne sollten Zahnimplantate höchstens nach einer gründlichen Planungsarbeit bzw. mit der Verwendung einer Schablone gesetzt werden, denn ein nicht entsprechend gesetztes Zahnimplantat schränkt die Möglichkeiten des Zahnarztes bei den später aufgeklebten Zahnkronen ein. Der Patient kann einen ästhetischen Nachteil erleiden.
  • Hinten kann ein sogenanntes schwingendes Brückenglied angefertigt werden, was so viel bedeutet, dass der Zahnarzt hinter dem letzten vorhandenen Zahn oder dem letzten vorhandenen Zahnimplantat ein Brückenglied einsetzen kann, das – vom Normalfall abweichend – nicht von zwei, sondern nur von einer Seite gestützt ist.
    Diese Möglichkeit besteht deshalb, weil die Vollbrücke stark genug ist, um dem schwingenden Brückenglied genügend Halt zu bieten. Wenn einem das Implantat nur an der Stelle der 5. Zähne gesetzt werden kann, dann kann das Gebiss des Patienten von 6-6 mit dieser Lösung geschlossen sein.


Stegprothese



Bei der Stegprothese oder - wie es noch genannt wird – festsitzender Zahnreihe handelt es sich um eine Lösung, die solchen Patienten empfohlen wird, die über wenig Knochensubstanz verfügen.

Wie wir es bereits erwähnt haben, besteht eine der wichtigsten Voraussetzungen von Zahnimplantaten darin, dass der Patient genügend Knochensubstanz an der Implantationsstelle hat.

Implantatgetragene, stegreitende, herausnehmbare Deckprothese.
Implantatgetragene, stegreitende, herausnehmbare Deckprothese.

Vereinfacht sieht ein geschlossenes Gebiss von Zahn 6 bis Zahn 6 mit einer Vollbrücke im Falle des oberen Kieferknochens wie folgt aus:
  • An der Stelle der Zähne 16, 14, 13, 12, 22, 23, 24, und 26 werden Zahnimplantate eingesetzt.
  • Nachdem die Einheilphase abgelaufen ist, werden Aufbauelemente auf den Zahnimplantaten verankert.
  • Anschließend kommt es zum Aufkleben der Vollbrücke.

Leider gibt es bei älteren Patienten, die ihre Molarzähne schon früher verloren haben, nur bis zu den Zähnen 14 und 24 genügend Knochensubstanz, aber darauf kann man keine Vollbrücke aufbauen, denn es gibt nichts, was diese schwere prothetische Arbeit von unten stützen würde.

Die zahnmedizinische Technologie hat jedoch eine universelle Lösung erfunden, womit das Leben vieler älterer Patienten erleichtert werden kann.

Das ist die sogenannte festsitzende Zahnreihe oder Stegprothese ↗, deren Sinn darin besteht, dass eine herausnehmbare Zahnreihe von 2, 3 oder 4 – an der Stelle der Frontzähne eingesetzten – Zahnimplantaten gestützt werden kann.

Zahnimplantate werden mit einem speziellen Zwischenelement, dem sogenannten Steg verbunden. Dieser Steg ist eine Stange, worauf man die Zahnreihe fixieren kann.

Die Prothese und der Steg sind wie zwei Druckknöpfe miteinander verbunden. Der Kontakt zwischen ihnen kann nur mit einer speziellen Bewegung unterbrochen werden.

Die Vorteile der Stegprothese:
  • Sie sind im Großteil der Fälle realisierbar. (2 Implantate können fast bei jedem Patienten eingesetzt werden, im Großteil der Fälle sind es sogar 4) – also handelt es sich um eine universelle Lösung;
  • Sie stabilisieren die Kaufunktion, deshalb wird die Zahnreihe nicht wackeln;
  • Man braucht keinen Haftkleber zu benutzen;
  • Sie stellen eine zuverlässige und langanhaltende Lösung dar;
  • Sie sind ästhetisch (sie ermöglichen uns ein unbeschwertes Lächeln, und es besteht auch die Möglichkeit, abwechslungsreiche Zahnfarben und Zahnformen zu erreichen);
  • Sie verbessern die Lebensqualität (der Patient kann sein Schamgefühl vergessen, und kann endlich ruhig lächeln);
  • Sie sind kostengünstiger als Vollbrücken;
  • Ihre Stabilität lässt sich mithilfe von Metall stärken.


Teleskopprothese



Teleskopprothesen werden – genauso wie Stegprothesen – in erster Linie älteren Patienten empfohlen, denn diese Methode sichert ihnen eine ausgezeichnete, langwährende und zuverlässige Lösung.

Die Basis dieser Konstruktion bilden die sogenannten Teleskopkronen, auf denen die Zahnreihe verankert wird. Die kombinierte Arbeit besteht aus einem fixen und einem herausnehmbaren Teil:
  • Auf den Zähnen oder Zahnimplantaten werden innere Kronen verankert;
  • In die Zahnreihe werden äußere Zahnkronen eingebaut, die sich zu den inneren Zahnkronen fügen.


Teleskopprothese, fixierbar auf den Teleskopkronen.
Teleskopprothese, fixierbar auf den Teleskopkronen.

Diese Lösung bedeutet im Grunde genommen so viel, dass sich die Zahnreihe wegen der sich darin befindenden äußeren Zahnkronen auf die inneren Zahnkronen ziehen lässt. Ähnlich wie die Stegprothese gewährleistet auch die Teleskopprothese einen sicheren Halt.

Die Vorteile der Teleskopprothese:

  • Sie ist leicht handzuhaben und bequem;
  • Im Falle eines weiteren Zahnverlustes können die neuen Elemente einfach zur vorhandenen Zahnreihe fügen;
  • Sie vertritt eine elegante und hohe Qualität;
  • Es gewährleistet einen sicheren Halt und funktioniert gut;
  • Sie kann eine unbegrenzte Anzahl von mangelnden Zähnen ersetzen.

Zahnmediziner halten deshalb die Teleskopprothese ↗ für eine solche Investition, die sich – ähnlich wie die festsitzende Zahnreihe – schnell rentiert.

All-on-4 und All-on-6



Außer den oben erwähnten gibt es noch eine umstrittene Lösung, die sogenannte All-on-4 (oder All-on-6), die wir einem portugiesischen Zahnarzt, Paolo Malo, zu verdanken haben.

“Alles auf vier oder auf sechs Zahnimplantaten” ist eine auf dem Papier funktionsfähige Methode, die bei der Umsetzung jedoch zahlreiche Risiken birgt, deshalb wird diese Lösung von der Gelencsér Dental Zahnklinik den Patienten nicht empfohlen.

Um richtig zu verstehen, warum es so ist, lohnt es sich, wie All-on-4 oder All-on-6 funktionieren.

All-On-4: feste Vollbrücke auf 4 Implantaten.
All-On-4: feste Vollbrücke auf 4 Implantaten.

Wie wir es vorher bereits erwähnt haben, braucht man zur Anfertigung einer Vollbrücke 8 – und im Idealfall 6 – Implantate, aber nicht alle Patienten haben die entsprechende Knochensubstanz dazu. Für sie kann nur die auf 2, 3 oder 4 Zahnimplantaten verankerte, herausnehmbare Zahnreihe, d.h., die Stegprothese bzw. die Teleskopprothese, die einzige Lösung sein.

Aber was kann mit denjenigen anfangen, die unbedingt eine fixe Lösung haben möchten, aber an der Stelle ihrer Molarzähne ein erheblicher Knochenschwund aufzufinden ist? Was ist mit denen los, die nicht einmal auf dem Zahnimplantat verankert eine Zahnreihe tragen möchten?

All-on-4 bietet ihnen eine Zwischenlösung: der Sinn der Methode besteht darin, dass die Zahnärzte 4 oder 6 speziell eingesetzte Zahnimplantate benutzen, die vom angefertigten Zahnersatz verspannt und - auf dem Papier - stabil gehalten werden.

Man muss betonen, dass es nur theoretisch so ist, denn obwohl Malo zusammen mit der Firma Nobel Biocare ein Protokoll für diese Methode ausgearbeitet hat, gibt es bezüglich des All-on-4-Systems zahlreiche Risikofaktoren.

Vergessen wir nicht, dass eine Zahnreihe deshalb auf einem Implantat verankert werden kann, weil es nicht einmal annähernd so schwer ist wie Metallkeramik oder Zirkonium, woraus Vollbrücken angefertigt werden. Wenn wir aber mit diesen zwei beim Einsetzen von 4 oder 6 Zahnimplantaten zu arbeiten beginnen, dann können wir die Erfolgsrate der Implantation verringern.

Die Branche besteht nicht umsonst auf 8 Zahnimplantate, denn wir können uns nur mit dem Einsetzen so vieler Implantate sicher fühlen.

Die Situation sieht bei den sofortbelastbaren Zahnimplantaten (immediate load implants), mit denen sich die Gelencsér Dental Zahnklinik genauso nicht beschäftigt wie mit dem All-on-4-System, ähnlich aus. Der Sinn dieser Methode besteht darin, dass die prothetische Arbeit nach dem Einsetzen des Zahnimplantats sofort angefertigt wird, und im Falle einer vorherigen Abdrucknahme kann es sogar am selben Tag erfolgen.

Aber die Einheilphase aus der Formel auszuschließen bedeutet ein sehr großes Risiko, und uns liegt es immer am Herzen, dass der Patient nicht nur mit dem Ergebnis zufrieden ist, sondern dass er dieses schöne und gesunde Lächeln auch lange genießen kann.


Die effektivsten implantatgetragenen Zahnersatzlösungen
Implantatgetragener Zahnersatz Die Dritten: So fest wie Eigenzähne! Verschaffen Sie sich einen Überblick über Zahnimplantate und Zahnersatzmöglichkeiten.
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Letzte Änderung: 25. Juli 2018
Dr. med. dent. Kálmán Gelencsér
Dr. med. dent. Kálmán Gelencsér
Autor: Dr. med. dent. Kálmán Gelencsér, Inhaber der Gelencsér Dental GmbH Zahnmedizinisches und Zahntechnisches Labor in Hévíz, leitender Fachzahnarzt. Schwerpunkte: Prothetik, Ästhetischer Zahnersatz, Implantationszahnersatz, Vollkiefer-Rekonstruktion, Implantation, fester, herausnehmbarer sowie kombinierter Zahnersatz, Gnathologie, Behandlung von Zahnfleischerkrankungen. Folgen Sie ihm auf folgenden Social Media Oberflächen: Facebook, Youtube oder kontaktieren Sie ihn per E-Mail: drgelencser@zahnarzt-ungarn-heviz.de
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