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Zahnarztangst - Transparenz schafft Vertrauen

Montag, 09. Februar 2015 | Druckversion

Verschiedene Kindheitstraumata, Angst vor Schmerzen oder das Schamgefühl hält sehr viele Patienten von dem Zahnarztbesuch ab. Obwohl die jüngere Generation schon das Glück hat, die Vorteile der schmerzlosen Behandlungen zu nutzen, gibt es immer noch sehr viele Patienten, die sich nicht trauen, zum Zahnarzt zu gehen.

Hinter dem Zahnarztangst stecken oft Kindheitstraumata.
Hinter dem Zahnarztangst stecken oft Kindheitstraumata.

Angst ist der Grund dafür, dass man selbst die regelmäßigen Kontrollen meidet und nicht einmal starke Schmerzen einen Zahnarztbesuch veranlassen können - man wartet ab, bis zum Gehtnichtmehr.

Die meisten haben Angst vor dem Bohrer, andere fürchten sich vor dem Zahnarzt selbst; andere glauben, dass die Zahnbehandlungen immer noch mit unerträglichen Schmerzen verbunden sind, und es gibt noch etliche Gründe, weshalb der Gang zum Zahnarzt hinausgezögert wird. An langfristige Folgen denkt man gar nicht erst.

Und Folgen gibt es ohne Ende, die irgendwann gesetzmäßig dazu führen, dass das lang hinausgezögerte Problem tatsächlich nur noch mit einem ernsthaften Eingriff zu lösen ist. Das alles sollte jedoch gar nicht so kompliziert ausgehen, denn Angst, der größte Hinderungsfaktor, kann heutzutage besiegt werden.

Wie entsteht die Angst vor Zahnbehandlungen?



Etwas übertrieben könnte man behaupten, dass es so viele Probleme wie Patienten gibt. Ursachen und Auslöser der Ängste sind zwar relativ gut kategorisierbar, aber jeder einzelne Patient hat seine eigene Geschichte, die sein Kopfkino einschaltet.

In den überwiegenden Fällen spielt die Unwissenheit die Hauptrolle, deswegen kann man vielen Patienten die Angst nehmen, indem man ihnen erklärt, dass der Zahnarzt die ganzen Abläufe der nötigen und der möglichen Eingriffe erklären wird.

Zahnbehandlungen können durchaus auch stressfrei, völlig entspannt erfolgen.
Zahnbehandlungen können durchaus auch stressfrei, völlig entspannt erfolgen.

Es ist ja selbstverständlich, dass bei den meisten Patienten ein gewisses Misstrauen gegenüber unbekannten Zahnarztpraxen vorhanden ist.

Die meisten sind sich nicht einmal darüber im Klaren, welche Folgen die unzulängliche Mundhygiene für unsere Zähne hat (geschweige denn die gesundheitlichen Folgen), und oft ist es der Fall, dass Patienten von der Notwendigkeit einer Behandlung überzeugt werden müssen.

Deshalb ist es von großem Vorteil, wenn man in authentischen Quellen zahnmedizinische Erkrankungen und Behandlungsmethoden nachschlagen kann, um sich ein überzeugendes Bild darüber machen zu können, dass es bei der Zahnheilkunde eben nicht um Probleme, sondern Lösungen geht.

Zahnarztangst entsteht vorwiegend durch Kindheitstraumata, da man vor einigen Jahrzehnten seltener zur Betäubung griff als heute, so blieben die Erinnerungen an den Zahnarztbesuch negativ belegt und mit Schmerzen verbunden.

Örtliche Betäubung und Schmerzlinderung sind in der modernen Zahnmedizin groß geschrieben, denn wie auch bei sonstigen medizinischen Eingriffen kann es auch hier zu Unannehmlichkeiten, Unbequemlichkeiten oder gar Schmerzen kommen.

Zähne ziehen, Implantate einsetzen oder entzündetes Zahnmark bei einer Wurzelkanalbehandlung entfernen - alles Sachen, die nornalerweise äußerst schmerzhaft sind. Der Ethik-Kodex der Zahnärzte schreibt jeder Zahnklinik vor, die auftretenden Schmerzen nach bestem Wissen und Gewissen, und mit effektiven Qualitätsmedikamenten zu lindern.

Diese Schmerzmittel wirken binnen 5-10 Minuten und der Körper scheidet sie nach ein paar Stunden wieder aus.

Wie später detaillierter beschrieben, gibt es heute keine Behandlungsmethoden, die unmittelbar mit Schmerzen verbunden sind - für die Zeit nach der Behandlung werden Patienten der Zahnklinik Gelencsér mit den nötigen Schmerzmitteln versehen.

Wovor haben die Patienten Angst?



Neben Schmerzen haben die meisten vor der Nadel und dem Bohrer Angst; die Nadel ist zur Betäubung nötig, der Bohrer wird zur Entfernung des Zahnmaterials benutzt (z. B. bei Karies).

Neben den beiläufigen Schmerzen haben die meisten vor der Nadel oder dem Bohrer Angst.
Neben den beiläufigen Schmerzen haben die meisten vor der Nadel oder dem Bohrer Angst.

Manchen Patienten graut es selbst vor dem Anblick der Nadel, obwohl eine gekonnt gesetzte Spritze nur äußerst geringe Schmerzen verursacht. Die meisten Kliniken verwenden sogar Lidokaine ↗ zur Betäubung der Einstichstelle, somit ist die ganze Prozedur nicht schlimmer als ein Mückenstich. Würgt einen die Angst immer noch, Augen zu, Kopfkino ein: man sollte daran denken, gerade von langen Qualen, auf die man zusteuert, erlöst zu werden.

Bei anderen lösen die Geräusche Angst aus, das Bohren ruft alte Erinnerungen an einstige Behandlungen wach, die ohne Betäubung durchgeführt wurden. Geräuschlose Bohrer lassen noch auf sich warten, aber sich auf diesen Reiz zu fixieren, ist sicherlich sehr ungünstig. Genau deshalb spielt man in den Zahnarztpraxen angenehme leise Musik zur Ablenkung.

Manche haben Angst vor Scham: sie befürchten wegen ihres Gebisszustandes bloßgestellt zu werden. Man darf aber nicht vergessen, dass Zahnärzte auf den Umgang mit Angstpatienten vorbereitet sind und in solchen Situationen mit Feingefühl vorgehen. Es gibt keinen Grund, sich vor dem Zahnarzt selbst zu fürchten, denn er ist ja da, um etwas für unsere Gesundheit zu tun.

Bei Unsympathie ist der Zahnarztwechsel begründet, ein guter Zahnarzt ist aber Gold wert. Wenn man also die richtige, sympathische Vertrauensperson gefunden hat, hat man einen enormen Schritt nach vorne getan.

Ein guter Zahnarzt findet individuelle Methoden, die bei ausreichender Aufklärung des Patienten zugleich dafür sorgen, dass die Angst schwindet, denn der Patient weiß genau, wann was warum gemacht wird.

Warum braucht man keine Angst zu haben?



Patienten, die sich vor Schmerzen fürchten, sind am schwierigsten in den Zahnarztstuhl zu schaffen. Diejenigen, die sich doch dazu überwinden können, geben nachträglich zu, dass die Angst und die Vorstellungen viel schlimmer waren als die Behandlung selbst.

Angst ist nicht gleich Angst und sicherlich gibt es noch weitere Phobien, die den Zahnarztbesuch verhindern, aber egal, was im Hintergrund steckt, man darf nicht zulassen, dass einen die Angst überwindet. Zahnmedizinische Probleme machen nämlich keinen Halt nach einem ruinierten Lächeln, sie gefährden auch die Gesundheit.

Man muss sich sicher sein, dass wenn nach der ersten Spritze doch noch Schmerzen auftreten, dieser Zustand mit einer einfachen Handbewegung signalisiert werden kann, damit der Arzt alles tun kann um die Unannehmlichkeiten zu beheben - mit einer weiteren Spritze zum Beispiel.

Es muss auf jeden Fall betont werden, dass bei der Angsbewältigung die persönliche Arzt-Patient-Beziehung eine entscheidende Rolle spielt. Empathie und kleine Gesten wie ein Lächeln oder etwas Ermutigung können enorm dazu beitragen, dass die Angst allmählich schwindet.

Der springende Punkt aber ist gerade der: Patienten mit Zahnarztangst wollen nichts von noch mehr Spritzen hören. Auf sie wirkt wahrscheinlich nicht beruhigend, wenn der Arzt die ganze Zeit berichtet, was er macht, wie und warum. Patienten mit Zahnarztangst wollen nichts von all dem wissen.

Wunschvorstellungen wie reingehen, Narkose, rauskommen und sich an nichts erinnern können sind heutzutage Realität. Eine 3-Termine-Therapie mit Dämmerschalfnarkose ↗ ist die optimale Behandlungsmethode für jeden Angstpatienten.

Nicht minder wichtig ist aber, dass auch der Patient offen und ehrlich ist, denn nichts sollte verschwiegen werden, jede noch so winzige Kleinigkeit kann wichtig sein. Und wenn der Arzt die Ängste des Patienten kennt, kann er seine Arbeit noch schonender als sonst erledigen.

Nützliche Links zum Thema:


Zahnarztangst - Transparenz schafft Vertrauen
Zahnarztangst Zahnbehandlungsphobie, Schamangst, Angst vor Schmerzen - Nach dem ersten Piekser bereits oder erst im Nachhinein: Kopfkino ist schlimmer als die Realität.
Gelencsér Dental Zahnklinik
Gelencser Dental
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Letzte Änderung: 09. Oktober 2018
Dr. med. dent. Kálmán Gelencsér
Dr. med. dent. Kálmán Gelencsér
Autor: Dr. med. dent. Kálmán Gelencsér, Inhaber der Gelencsér Dental GmbH Zahnmedizinisches und Zahntechnisches Labor in Hévíz, leitender Fachzahnarzt. Schwerpunkte: Prothetik, Ästhetischer Zahnersatz, Implantationszahnersatz, Vollkiefer-Rekonstruktion, Implantation, fester, herausnehmbarer sowie kombinierter Zahnersatz, Gnathologie, Behandlung von Zahnfleischerkrankungen. Folgen Sie ihm auf folgenden Social Media Oberflächen: Facebook, Youtube oder kontaktieren Sie ihn per E-Mail: drgelencser@zahnarzt-ungarn-heviz.de
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