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Das MDI Mini Implantatsystem: die Lösung bei schwerwiegendem Knochenverlust

Die Größe zählt – es stellt sich jedoch die Frage, ob wirklich nur das Größte die beste Lösung ist? Bei älteren Patienten ist oft der Fall, dass der altersbedingte Knochenschwund so fortgeschritten ist, dass er die Implantationsmöglichkeiten stark eingrenzt. Deshalb ist es wichtig, eine passende Lösung zur Hand zu haben.

Die populären Implantatsysteme bieten nämlich keine Zahnimplantate, die kürzer als 8-9 Millimeter sind und deren Durchmesser unter 3 Millimeter liegt. Bei gewissen Knochenverhältnissen schließen diese Durchschnittsmaße eine Zahnimplantation definitiv aus.

Theoretisch. Denn in Wirklichkeit hat sich die Firma 3M ESPE zum Ziel gesetzt, alle Patientenwünsche erfüllen zu können, indem sie ein Mini-Implantat-System erarbeitet hat. Mini-Implantate können nämlich auch in solchen Fällen erfolgreich eingesetzt werden, wo Zahnimplantate in den üblichen Größen ausgeschlossen sind.

Patienten mit wenig Knochen erhoffen von Mini-Implantat-Lösungen die Erlösung: Vor allem ältere Patienten mit völliger Zahnlosigkeit hoffen darauf, dass kleinere Zahnimplantate dazu ausreichen werden, ein Gebiss zu fixieren. Dies ist jedoch eher die Papierform, in Wirklichkeit gibt es mehr Nach- als Vorteile.

Eigenschaften und Vorteile
  • minimalinvasives Vorgehen
  • in der Regel Sofortbelastung im Unterkiefer möglich (Prothesenstabilisierung)
  • kostengünstig für den Patienten
  • verfügbare Durchmesser: 1,8 - 2,1 - 2,4 mm
  • verfügbare Längen: 10 - 13 - 15 - 18 mm
  • verfügbare Aufbauten: Kugelkopf – Vierkantkopf
  • Varianten: mit Kragen (dicke Gingiva) - ohne Kragen (dünne Gingiva)

Was sollte man über MDI wissen?



Mini-Implantate werden – genauso wie die traditionellen Implantatschrauben – aus Reintitan hergestellt, und haben einen Durchmesser von nur 1,8 Millimetern, d.h. dass sie fast halb so dünn sind, wie ein herkömmliches Zahnimplantat. Als Verankerung dienen kugelförmige Endstücke, die den Zahnersatz fixieren.



Das System selbst wurde von der Firma IMTECH entwickelt, die anschließend mit 3M ESPE verschmolzen ist, die die Ideen weiterentwickelte und einige Jahre später auf den Markt brachte.

Das MDI System hat zurecht die amerikanische FDA-Qualifizierung erhalten, die Dauertragen und Sofortbelastung validiert, jedoch muss betont werden, dass der Erfolg dieser Versorgung aus jeder Hinsicht ideale Voraussetzungen erfordert.

Funktionsprinzipien
  • Keine volle Osteotomie: Die Pilotbohrung wird mit einem nur 1,1mm breiten Bohrer vorgenommen. In der Regel wird auf nur 1/3 bis 1/2 der Implantatgewindelänge vorgebohrt.
  • In vielen Fällen ist transgingivales Vorgehen möglich.
  • Selbstschneidendes Gewindedesign gewährleistet maximale Primärstabilität (Osseokompressionsprinzip). Vor allem im Unterkiefer ist dadurch eine Sofortbelastung häufig möglich (Prothesenstabilisierung).
  • Prothetisches Konzept bei der Prothesenstabilisierung = Soft Loading: Gummiringe in den Matrizen geben Retention und dämpfen zugleich die Belastung ab. Die Gummiringe sind austauschbar. Die Prothese bleibt schleimhautgetragen, so dass die Kräfte nicht in vollem Umfang auf die Implantate übertragen werden.
  • Matrizen mit Gummiringen verzeihen bis zu 30° Disparallelität zwischen den Implantaten.

Sind Mini-Implantate wirklich riskant?



Der unbestreitbar größte Vorteil des Mini Dental Implants (MDI) besteht darin, dass der Eingriff minimalinvasiv ist: Der Zahnchirurg kann mit dem kleinsten Trauma, ohne große Schnitte, schnell und einfach arbeiten.

Die Erfolgsrate liegt aber deutlich niedriger als es bei den traditionellen Zahnimplantaten der Fall ist. Sofortbelastbarkeit bzw. sofortige Prothesenstabilisierung können sich unter Umständen bereits recht kurzfristig als unzuverlässig erweisen.

Da die übliche Heilungszeit von 3-4 Monaten wegfällt, kann es vorkommen, dass das Implantat nicht oder nicht ausreichend verknöchern kann, was in den schlimmsten Fällen zu Implantatverlust führt. Deshalb sind die idealen Umstände derart ausschlaggebend: makellose Mundhygiene, akkurates Benutzen und sogar eine gute Portion Glück sollte man schon vorprogrammieren.

Diese Lösung kann nämlich auch dann scheitern, wenn der Patient alles buchstabentreu befolgt.

Der freundlichere Preis und das schnellere Behandlungsergebnis führen dann zu noch mehr Strapazen, da anschließend mehr Unannehmlichkeiten auf einen zukommen, als hätte man sich anfangs schon für eine traditionelle Implantatlösung entschieden.

Den betroffenen Patienten wird erst dann klar, dass durch die Mini-Implantate zwar Zeit und Geld gespart worden sind, diese aber die Hoffnungen und Erwartungen nicht erfüllen können. Ein Zahnersatz wird aber stets mit der Absicht angefertigt, dass dieser den Alltag erleichtert und ihn wieder lebenswert macht.

Der Hersteller hat seine Methode perfektioniert und alles Mögliche geleistet, damit diese Methode unbedenklich und erfolgreich angewendet werden und alle Patientenerwartungen restlos erfüllen kann.

Die Firma hat sogar ein Protokoll patentieren lassen, eine Anleitung für das Einsetzen der Zahnimplantate ↗, und bietet die Produkte stets in einem erschwinglichen Preisrahmen an. Als eine ideale Universallösung kann MDI nicht angesehen werden, da das Risiko-Nutzen-Verhältnis in vielen Fällen nicht im Gleichgewicht zu halten ist.

Die Alternativlösung zu MDI



Die Zahnärzte der Zahnklinik Gelencsér Dental sehen aus oben genannten Gründen von dem Einsetzen von Mini-Implantaten ab. Zum Glück gibt es eine bewährte Methode, die fast bei jedem effektiv eingesetzt werden kann: Mit Kieferknochenaufbau kann man erheblich bessere Dauerlösungen erzielen.

Dabei muss darauf hingewiesen werden, dass sowohl bei einem Knochenaufbau ↗ als auch beim anschließenden Implantateinsetzen mit einer gewissen Heilungszeit zu rechnen ist (3-6 Monate), die weder ausgespart werden sollte, noch zu beschleunigen ist.

Das spezial geformte Zahnimplantat mit seiner speziellen Oberfläche (wie auch Straumann Pure Ceramic ↗) braucht nämlich diese Zeit zum Verknöchern, denn Titan hat die einzigartige Eigenschaft, mit dem Knochengewebe fest zu verwachsen.

Diese Verknöcherung ist der Garant dafür, dass das Zahnimplantat fest verankert wird, und viel stabiler im Kieferknochen sitzt, als unsere eigenen Zähne. Und genau dies sollte man mit keinerlei riskanten Versorgungsmöglichkeiten gefährden.

Die stabilen Zähne und ein neues, unbefangenes Lächeln werden einen am Ende mit Zufriedenheit und Freude erfüllen, dass man sich für die richtige Versorgung entschlossen hatte.

3M ESPE - Hersteller der mini Implantate



Die Firma 3M ESPE, die mit sechzig Jahren Firmenerfahrung zu den marktführenden Herstellern von Dentalprodukten gehört, hat in den letzten Jahren mit einer Reihe von innovativen Ideen Aufmerksamkeit erregt. Die Produktpalette umfasst über zweitausend Dentalprodukte, die Firma ist aber neben der Herstellung auch im Vertrieb, in der Distribution, in der Produktentwicklung und Fortbildung aktiv tätig.

Als Mitglied des US-Multitechnologiekonzerns 3M betrat die Firma mit einem entsprechenden Hintergrund ihren Weg in die Unabhängigkeit, und behauptete sich weltweit durch ein mit Qualität verbundenes Engagement und durch umfassende Test- und Fertigungsverfahren. Die Mitarbeiter können sich damit leicht identifizieren, produktive Ideen in die Praxis umzusetzen, welche dann nicht nur im Labor, sondern auch im Alltag der Dentalpraxen die Erwartungen erfüllen.

Die Produkte von 3M ESPE sind dank strengen Qualitätskontrollen, die bei der Firma absolut groß geschrieben sind, stets eine gute Wahl. Die Marke verfügt über diverse internationale Zertifikate, Entwicklung, Herstellung und Vertrieb unterliegen einem permanenten Qualitätsmanagement.

Implantatversorgungen sind günstiger als Sie denken, und gelten als absolute Dauerlösung.

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Letzte Änderung: 02. August 2018
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