Durch kranke Zähne verursachte Beschwerden und was Sie dagegen tun können
Letzte Änderung: 05. August 2022
Erkrankungen von Zähnen und umliegendem Gewebe können nicht nur mit Schmerzen einhergehen, sondern weitere Beschwerden im Mundraum und sogar schwerwiegende Folgen für Ihre generelle Gesundheit hervorrufen. |
Die erfahrenen
Experten der Gelencsér Dental Zahnklinik informieren Sie darüber,
- welche Ursachen und Symptome Zahnerkrankungen haben,
- welche Behandlungsoptionen es gibt und
- wie Sie Langzeitfolgen vermeiden können.
Wenn Sie Missempfindungen an Zähnen, Zahnfleisch oder am Zahnhalteapparat spüren, sollten Sie sich
umgehend in zahnmedizinische Behandlung begeben. Das befreit Sie nicht nur von unliebsamen Beschwerden, sondern bewahrt Sie auch vor der
Ausbreitung der Zahnkrankheiten.
Die Tabelle gibt einen ersten Überblick über Zahnerkrankungen, potenzielle Symptome und Behandlungsoptionen:
Zahnkrankheit/ Zahnproblem | Symptome | Behandlung abhängig vom Krankheitsstadium |
Karies | Zahnschmerzen, Loch im Zahn | Zahnfüllung / Überkronen |
Pulpitis | Schmerzen an einem einzelnen Zahn | Kariesbehandlung / Wurzelbehandlung |
Toter Zahn | Dunkle Färbung, brüchige Zahnkrone | Wurzelbehandlung / Extraktion & Versorgung mit Zahnersatz |
Gingivitis | Zahnfleischbluten, Zahnfleischrückgang | Tiefenreinigung Zahnoberflächen & Zahnfleischtaschen |
Parodontitis | Zahnfleischbluten, Zahnfleischrückgang, Lockerung der Zähne bis Zahnverlust | Tiefenreinigung Zahnoberflächen & Zahnfleischtaschen / Antibiotikatherapie / Wurzelbehandlung |
Zahnfüllung zu hoch | Schmerzen beim Beißen & Kauen | Anpassen der Zahnfüllung |
Unverträglichkeit auf Zahnfüllung | z.B. Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaf- & Sehstörungen | Ersetzen der Zahnfüllung |
Falsch eingestellter Biss der Zahnkrone / zu hohe Zahnkrone | Druckschmerzen beim Beißen & Kauen | Anpassen der Zahnkrone |
Schmerzhafte Beschwerden am Zahn: Ursachen und Therapieverfahren
Hinter Beschwerden an einem einzelnen Zahn oder in dessen unmittelbarer Umgebung stecken in den meisten Fällen
Bakterien, die
Karies oder eine
Zahnnerventzündung (Pulpitis) auslösen können. Zudem kann ein Bakterienbefall auch in einem toten Zahn gefährliche Krankheitsherde bilden. Je nach Ursache und Zahnzustand hilft eine
Kariesbehandlung, bei einer fortgeschrittenen Zahnerkrankung kann eine
Wurzelbehandlung erforderlich sein.
Erkrankungen direkt oder unmittelbar am Zahn
Zu den Erkrankungen, die an einzelnen Zähnen auftreten, zählen
- Zahnkaries: Durch Säuren, die von Bakterien im Zahnbelag gebildet werden, wird der Zahnschmelz demineralisiert und damit die Schutzschicht unserer Zähne morsch. Wenn die Zahnoberfläche im fortgeschrittenen Stadium komplett zerstört ist, entsteht ein Loch im Zahn. Finden Sie hier weiterführende Informationen über die Entstehung und Symptome von Karies und wie Sie der Zahnerkrankung aktiv vorbeugen können.
- Pulpitis: Zu der Entzündung der Zahnwurzel bzw. des Zahnmarks kommt es, wenn Bakterien durch eine nicht rechtzeitig behandelte Karies oder Fraktur ins Zahninnere eindringen. Eine Pulpitis kann auch durch mechanische, chemische oder thermische Reize ausgelöst werden.
- Toter Zahn: Von einem toten Zahn spricht der Zahnarzt, wenn das Zahnmark (Pulpa) infolge einer Entzündung oder mechanischen Einwirkung, z.B. einen Sturz oder Schlag, so stark beschädigt ist, dass die Pulpa samt den darin liegenden Nerven und Blutgefäße abstirbt. Äußerlich erkennt man einen toten Zahn an der dunklen Verfärbung, im weiteren Verlauf kann die Zahnkrone abbrechen. Ein toter Zahn verursacht anfänglich meist keine Schmerzen. Im abgestorbenen Gewebe im Zahninneren können sich Bakterien vermehren und einen gefährlichen Krankheitsherd bilden.
Die verschiedenen Möglichkeiten zur Behandlung des Zahnes
Ist die
Karies bereits so weit fortgeschritten, dass ein
Loch im Zahn entstanden ist, werden die
zerstörten Zahnteile entfernt und der Zahn anschließend mit einer Füllung versehen. Wann
welche Füllung in Frage kommt, erfahren Sie hier. Ein
stark kariöser Zahn, der mit einer Füllung nicht hinreichend behandelt werden kann, kann durch eine
Überkronung erhalten werden:
Wissenswertes über die verschiedenen Arten von Zahnkronen und den Behandlungsablauf
Auch bei einer
Pulpitis entscheidet der jeweilige Status über die notwendige Behandlung: Bei einer
reversiblen Pulpitis bestehen mit einer
Kariesbehandlung gute Heilungschancen. Ist der entstandene Schaden nicht mehr rückgängig zu machen, ist bei der
irreversiblen Pulpitis eine
Wurzelbehandlung erforderlich.
Die
Wurzelkanalbehandlung ist ebenfalls angezeigt, wenn ein
toter Zahn erhalten werden soll. Ist dieser bereits
zu brüchig oder locker, wird der Zahn gezogen und anschließend mit
Zahnersatz, z.B. einem Implantat mit Zahnkrone oder einer Brücke versorgt.
Schmerzen am Zahnhalteapparat gehen häufig auf bakterielle Infektionen zurück
Der Zahnhalteapparat ist – wie bereits der Name aussagt – für den
sicheren Halt der Zähne im Kieferknochen verantwortlich. Er besteht aus
- Zahnfleisch,
- Zahnzement,
- Wurzelhaut und
- Zahnfach.
Zu den typischen Erkrankungen des Zahnhalteapparats gehören
Gingivitis und
Parodontitis. In den meisten Fällen lässt sich der Bakterienbefall durch eine Tiefenreinigung der Zahnoberflächen und Zahnfleischtaschen beseitigen.
Welche Entzündungen des Zahnbettes können auftreten?
Die
Entzündung des Zahnfleischs (Gingivitis) macht sich mit
Rötungen und
Zahnfleischbluten bemerkbar und kann letztlich zu einer
Rückbildung des Zahnfleischsaums führen. Ursache für die Zahnfleischerkrankung ist eine
Reaktion des Immunsystems auf die toxischen Stoffwechselprodukte von Bakterien, die sich im Zahnbelag ansammeln. Zudem können
mechanische Verletzungen des Zahnfleisches das Eindringen von Krankheitserregern und die Entstehung einer Entzündung begünstigen. In unserem Dental-Magazin finden Sie
ausführliche Informationen über Zahnfleischbluten und Entzündungen.
In der
Folge einer unbehandelten Gingivitis oder seltener einer Entzündung der Zahnwurzelspitze kann sich eine
Entzündung des Zahnhalteapparats (Parodontitis) entwickeln. Die Erkrankung verläuft meist
lange Zeit unbemerkt und kann zur
Lockerung und im finalen Stadium sogar zum
Verlust von Zähnen führen.
Erkrankung des Zahnhalteapparates: Das empfiehlt der Zahnarzt
Vor der Behandlung der Entzündungserkrankungen steht zunächst die Verbesserung der Mundhygiene an, zum Beispiel in Form einer
professionellen Zahnreinigung. Gute Heilungsaussichten bestehen bei Gingivitis und Parodontitis durch eine
Tiefenreinigung von Zahnoberflächen und Zahnfleischtaschen. Zusätzlich kann eine Antibiotikatherapie verordnet werden.
Bei einer
apikalen Parodontitis, die auf der
Entzündung des Zahnmarks (Pulpitis) beruht, erfolgt eine
Wurzelkanalbehandlung. Einer solchen Behandlung blicken viele Patienten zwar mit großer Bange entgegen, dank der beträchtlichen Fortschritte der modernen Zahnmedizin ist die Wurzelbehandlung heutzutage jedoch ein
schmerzfreies und sicheres Verfahren, um selbst
stark geschädigte Zähne zu erhalten.
Diese Probleme können durch vorherige Zahnbehandlungen entstehen
Schmerzhafte Beschwerden können auch an
vorbehandelten Zähnen entstehen. Ursachen können
- eine nicht angeschlagene Therapie,
- die Wahl der falschen Behandlungsmethode oder
- eine unsachgemäß ausgeführte Behandlung sein.
Welche Beschwerden können nach Zahnbehandlungen auftreten?
Zu häufigen Folgeerscheinungen an vorbehandelten Zähnen gehören
- Probleme mit Zahnfüllungen: Wurde die Füllung nicht optimal angepasst, kann das beim Zubeißen stören. Zudem kann das verwendete Füllmaterial eine Unverträglichkeitsreaktion auslösen, die sich durch unterschiedlichste Symptome wie Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaf- und Sehstörungen äußern kann.
- Probleme mit Zahnkronen: Machen sich Druckschmerzen beim Zusammenbeißen oder Kauen bemerkbar, kann der Biss falsch eingestellt und die Krone zu hoch sein. Einem starken Pochen oder Ziehen oder Schmerzen beim Genuss kalter sowie warmer Speisen und Getränke kann eine Entzündung unter der Zahnkrone zugrunde liegen.
- Auch die genannten Entzündungen am Zahnhalteapparat können erneut auftreten oder weiter bestehen, falls sie nicht oder nur unzureichend behandelt wurden.
Diese Behandlungsoptionen bietet Ihnen die Gelencsér Dental Zahnklinik bei zuvor behandelten Zähnen
Bereitet ein vorbehandelter Zahn weiterhin Beschwerden, lohnt es sich eine
Zweitmeinung einzuholen. Je nach Art des vorliegenden Problems bieten sich verschiedenste Optionen wie die exakte Anpassung von Zahnfüllung und Zahnkrone oder eine erneute Behandlung zur restlosen Beseitigung von Bakterien an.
Ganz gleich, welches Zahnproblem aufgetreten ist – in der
Gelencsér Dental Zahnklinik in Ungarn sind Sie bestens aufgehoben. Mit
erfahrenen Experten in allen Fachgebieten bieten wir Ihnen das gesamte Spektrum moderner Zahnmedizin. Im
hauseigenen Dentallabor können zudem Anpassungen und Reparaturen an Zahnersatz einfach und kostengünstig vorgenommen werden.
Dank der
attraktiven Preisgestaltung in Ungarn muss eine weiterführende Therapie zur
Beseitigung Ihrer Beschwerden und dem
zuverlässigen Schutz vor Folgeschäden Ihren Geldbeutel nicht ein weiteres Mal stark belasten – die
aktuelle Preisliste verschafft Ihnen einen guten Überblick über unsere
kostengünstigen Leistungen in allen zahnmedizinischen Bereichen.
Sie benötigen eine Zahnbehandlung?
Mögliche Folgen und Risiken von unbehandelten Zahnerkrankungen
Bleibt eine Entzündung im Mundraum unbehandelt, können sich die krankheitserregenden Bakterien ungehindert vermehren und auf benachbarte Gewebe ausbreiten:
- Aus einer Zahnfleischentzündung kann leicht eine Parodontitis entstehen und bei nicht rechtzeitiger Behandlung sogar zum Zahnverlust führen.
- Erreichen Bakterien infolge einer unbehandelten Karies oder Parodontitis den Kieferknochen, kann das eine akute oder chronische Kieferentzündung hervorrufen. Diese kann die Entstehung von Abszessen im Knochengewebe und/oder das Absterben von Knochengewebe zur Folge haben, was wiederum die Stabilität der Zähne gefährdet. Schlimmstenfalls kann die Erkrankung zu einer Blutvergiftung (Sepsis) führen.
Zudem stellen Erkrankungen im Mundraum eine
Dauerbelastung für das Immunsystem dar und hemmen die effektive Bekämpfung neu entstehender Entzündungen im gesamten Körper.
Über die Blutgefäße können Krankheitserreger zu sämtlichen Organen gelangen und ernsthafte Krankheiten auslösen. So steigt aufgrund entzündlicher Erkrankungen im Mundraum das
Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten:
- Infolge entzündlicher Veränderungen der Gefäßinnenwände können die Bakterien in die Zellwände der Gefäße eindringen. Zwar sorgt das Immunsystem zumeist für eine schnelle „Reparatur“ der Entzündungsherde, die daraus resultierende Verdickung der Gefäßwände hemmt jedoch den Blutfluss, was das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall erhöht.
- Klinische Studien belegen, dass die auslösenden Bakterien von Entzündungen der Herzinnenhaut (Endokarditis) in 80 Prozent der Fälle nicht durch einen operativen Eingriff, sondern im Zusammenhang mit einer Parodontitis in den Blutkreislauf gelangen.
Entzündungserkrankungen im Mundraum stehen neueren Studien zufolge auch mit
chronischen Erkrankungen in Zusammenhang:
- Bei Diabetes mellitus (Typ II) tragen entzündliche Prozesse zur Insulinresistenz bei und erschweren damit die Einstellung des Blutzuckerspiegels.
- Bei einer rheumatoiden Arthritis können Entzündungserreger aus dem Mundraum die Gelenke angreifen und die Beweglichkeit der Patienten erheblich einschränken.
- Es gibt Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen kranken Zähnen und multipler Sklerose (MS).
- Migräne kann ebenfalls durch kranke Zähne ausgelöst werden.
Schließlich können Zahnprobleme sogar dazu führen, dass ein
Kinderwunsch unerfüllt bleibt: Amalgamfüllungen stehen im Verdacht, die Fruchtbarkeit von Frauen und Männern aufgrund einer Anreicherung von Quecksilber im Körper zu hemmen.
Entzündungen am Zahnhalteapparat gefährden den
Verlauf der Schwangerschaft: Parodontitis-Patientinnen haben ein achtfach
erhöhtes Risiko für Frühgeburten bzw. Neugeborene mit unterdurchschnittlichem Geburtsgewicht.
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Gelencsér Dental Zahnkliniken stehen Ihnen
erfahrene Spezialisten für jede Zahnerkrankung zur Verfügung. Dank
modernster Diagnostik können wir Ihrem Problem schnell auf den Grund gehen und mittels
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sicher und schmerzfrei beheben.
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unsere Preise für alle zahnmedizinischen Leistungen fallen deshalb trotz
Einhaltung höchster Qualitätsstandards deutlich geringer aus als in Ihrem Heimatland.
Selbstverständlich sprechen alle Zahnärzte und Klinik-Mitarbeiter sehr gut Deutsch. Verständigungsschwierigkeiten sind also weder bei der
Planung Ihrer Zahnreise, der
Abrechnung mit Ihrer Krankenkasse oder rund um die Behandlung zu befürchten.
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