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Durch kranke Zähne verursachte Beschwerden und was Sie dagegen tun können

Letzte Änderung: 09. Februar 2022

Erkrankungen von Zähnen und umliegendem Gewebe können nicht nur mit Schmerzen einhergehen, sondern weitere Beschwerden im Mundraum und sogar schwerwiegende Folgen für Ihre generelle Gesundheit hervorrufen.


Die erfahrenen Experten der Gelencsér Dental Zahnklinik informieren Sie darüber,
  • welche Ursachen und Symptome Zahnerkrankungen haben,
  • welche Behandlungsoptionen es gibt und
  • wie Sie Langzeitfolgen vermeiden können.

Wenn Sie Missempfindungen an Zähnen, Zahnfleisch oder am Zahnhalteapparat spüren, sollten Sie sich umgehend in zahnmedizinische Behandlung begeben. Das befreit Sie nicht nur von unliebsamen Beschwerden, sondern bewahrt Sie auch vor der Ausbreitung der Zahnkrankheiten.

Die Tabelle gibt einen ersten Überblick über Zahnerkrankungen, potenzielle Symptome und Behandlungsoptionen:
Zahnkrankheit/ Zahnproblem
Symptome
Behandlung abhängig vom Krankheitsstadium
Karies
Zahnschmerzen, Loch im Zahn
Zahnfüllung / Überkronen
Pulpitis
Schmerzen an einem einzelnen Zahn
Kariesbehandlung / Wurzelbehandlung
Toter Zahn
Dunkle Färbung, brüchige Zahnkrone
Wurzelbehandlung / Extraktion & Versorgung mit Zahnersatz
Gingivitis
Zahnfleischbluten, Zahnfleischrückgang
Tiefenreinigung Zahnoberflächen & Zahnfleischtaschen
Parodontitis
Zahnfleischbluten, Zahnfleischrückgang, Lockerung der Zähne bis Zahnverlust
Tiefenreinigung Zahnoberflächen & Zahnfleischtaschen / Antibiotikatherapie / Wurzelbehandlung
Zahnfüllung zu hoch
Schmerzen beim Beißen & Kauen
Anpassen der Zahnfüllung
Unverträglichkeit auf Zahnfüllung
z.B. Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaf- & Sehstörungen
Ersetzen der Zahnfüllung
Falsch eingestellter Biss der Zahnkrone / zu hohe Zahnkrone
Druckschmerzen beim Beißen & Kauen
Anpassen der Zahnkrone

Schmerzhafte Beschwerden am Zahn: Ursachen und Therapieverfahren



Hinter Beschwerden an einem einzelnen Zahn oder in dessen unmittelbarer Umgebung stecken in den meisten Fällen Bakterien, die Karies oder eine Zahnnerventzündung (Pulpitis) auslösen können. Zudem kann ein Bakterienbefall auch in einem toten Zahn gefährliche Krankheitsherde bilden. Je nach Ursache und Zahnzustand hilft eine Kariesbehandlung, bei einer fortgeschrittenen Zahnerkrankung kann eine Wurzelbehandlung erforderlich sein.

Erkrankungen direkt oder unmittelbar am Zahn



Zu den Erkrankungen, die an einzelnen Zähnen auftreten, zählen
  • Zahnkaries: Durch Säuren, die von Bakterien im Zahnbelag gebildet werden, wird der Zahnschmelz demineralisiert und damit die Schutzschicht unserer Zähne morsch. Wenn die Zahnoberfläche im fortgeschrittenen Stadium komplett zerstört ist, entsteht ein Loch im Zahn. Finden Sie hier weiterführende Informationen über die Entstehung und Symptome von Karies und wie Sie der Zahnerkrankung aktiv vorbeugen können.
  • Pulpitis: Zu der Entzündung der Zahnwurzel bzw. des Zahnmarks kommt es, wenn Bakterien durch eine nicht rechtzeitig behandelte Karies oder Fraktur ins Zahninnere eindringen. Eine Pulpitis kann auch durch mechanische, chemische oder thermische Reize ausgelöst werden.
  • Toter Zahn: Von einem toten Zahn spricht der Zahnarzt, wenn das Zahnmark (Pulpa) infolge einer Entzündung oder mechanischen Einwirkung, z.B. einen Sturz oder Schlag, so stark beschädigt ist, dass die Pulpa samt den darin liegenden Nerven und Blutgefäße abstirbt. Äußerlich erkennt man einen toten Zahn an der dunklen Verfärbung, im weiteren Verlauf kann die Zahnkrone abbrechen. Ein toter Zahn verursacht anfänglich meist keine Schmerzen. Im abgestorbenen Gewebe im Zahninneren können sich Bakterien vermehren und einen gefährlichen Krankheitsherd bilden.

Die verschiedenen Möglichkeiten zur Behandlung des Zahnes



Ist die Karies bereits so weit fortgeschritten, dass ein Loch im Zahn entstanden ist, werden die zerstörten Zahnteile entfernt und der Zahn anschließend mit einer Füllung versehen. Wann welche Füllung in Frage kommt, erfahren Sie hier. Ein stark kariöser Zahn, der mit einer Füllung nicht hinreichend behandelt werden kann, kann durch eine Überkronung erhalten werden:
Wissenswertes über die verschiedenen Arten von Zahnkronen und den Behandlungsablauf


Auch bei einer Pulpitis entscheidet der jeweilige Status über die notwendige Behandlung: Bei einer reversiblen Pulpitis bestehen mit einer Kariesbehandlung gute Heilungschancen. Ist der entstandene Schaden nicht mehr rückgängig zu machen, ist bei der irreversiblen Pulpitis eine Wurzelbehandlung erforderlich.

Die Wurzelkanalbehandlung ist ebenfalls angezeigt, wenn ein toter Zahn erhalten werden soll. Ist dieser bereits zu brüchig oder locker, wird der Zahn gezogen und anschließend mit Zahnersatz, z.B. einem Implantat mit Zahnkrone oder einer Brücke versorgt.

Schmerzen am Zahnhalteapparat gehen häufig auf bakterielle Infektionen zurück



Der Zahnhalteapparat ist – wie bereits der Name aussagt – für den sicheren Halt der Zähne im Kieferknochen verantwortlich. Er besteht aus
  • Zahnfleisch,
  • Zahnzement,
  • Wurzelhaut und
  • Zahnfach.

Zu den typischen Erkrankungen des Zahnhalteapparats gehören Gingivitis und Parodontitis. In den meisten Fällen lässt sich der Bakterienbefall durch eine Tiefenreinigung der Zahnoberflächen und Zahnfleischtaschen beseitigen.

Welche Entzündungen des Zahnbettes können auftreten?



Die Entzündung des Zahnfleischs (Gingivitis) macht sich mit Rötungen und Zahnfleischbluten bemerkbar und kann letztlich zu einer Rückbildung des Zahnfleischsaums führen. Ursache für die Zahnfleischerkrankung ist eine Reaktion des Immunsystems auf die toxischen Stoffwechselprodukte von Bakterien, die sich im Zahnbelag ansammeln. Zudem können mechanische Verletzungen des Zahnfleisches das Eindringen von Krankheitserregern und die Entstehung einer Entzündung begünstigen. In unserem Dental-Magazin finden Sie ausführliche Informationen über Zahnfleischbluten und Entzündungen.

In der Folge einer unbehandelten Gingivitis oder seltener einer Entzündung der Zahnwurzelspitze kann sich eine Entzündung des Zahnhalteapparats (Parodontitis) entwickeln. Die Erkrankung verläuft meist lange Zeit unbemerkt und kann zur Lockerung und im finalen Stadium sogar zum Verlust von Zähnen führen.

Erkrankung des Zahnhalteapparates: Das empfiehlt der Zahnarzt



Vor der Behandlung der Entzündungserkrankungen steht zunächst die Verbesserung der Mundhygiene an, zum Beispiel in Form einer professionellen Zahnreinigung. Gute Heilungsaussichten bestehen bei Gingivitis und Parodontitis durch eine Tiefenreinigung von Zahnoberflächen und Zahnfleischtaschen. Zusätzlich kann eine Antibiotikatherapie verordnet werden.

Bei einer apikalen Parodontitis, die auf der Entzündung des Zahnmarks (Pulpitis) beruht, erfolgt eine Wurzelkanalbehandlung. Einer solchen Behandlung blicken viele Patienten zwar mit großer Bange entgegen, dank der beträchtlichen Fortschritte der modernen Zahnmedizin ist die Wurzelbehandlung heutzutage jedoch ein schmerzfreies und sicheres Verfahren, um selbst stark geschädigte Zähne zu erhalten.

Diese Probleme können durch vorherige Zahnbehandlungen entstehen



Schmerzhafte Beschwerden können auch an vorbehandelten Zähnen entstehen. Ursachen können
  • eine nicht angeschlagene Therapie,
  • die Wahl der falschen Behandlungsmethode oder
  • eine unsachgemäß ausgeführte Behandlung sein.

Welche Beschwerden können nach Zahnbehandlungen auftreten?



Zu häufigen Folgeerscheinungen an vorbehandelten Zähnen gehören
  • Probleme mit Zahnfüllungen: Wurde die Füllung nicht optimal angepasst, kann das beim Zubeißen stören. Zudem kann das verwendete Füllmaterial eine Unverträglichkeitsreaktion auslösen, die sich durch unterschiedlichste Symptome wie Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaf- und Sehstörungen äußern kann.
  • Probleme mit Zahnkronen: Machen sich Druckschmerzen beim Zusammenbeißen oder Kauen bemerkbar, kann der Biss falsch eingestellt und die Krone zu hoch sein. Einem starken Pochen oder Ziehen oder Schmerzen beim Genuss kalter sowie warmer Speisen und Getränke kann eine Entzündung unter der Zahnkrone zugrunde liegen.
  • Auch die genannten Entzündungen am Zahnhalteapparat können erneut auftreten oder weiter bestehen, falls sie nicht oder nur unzureichend behandelt wurden.

Diese Behandlungsoptionen bietet Ihnen die Gelencsér Dental Zahnklinik bei zuvor behandelten Zähnen



Bereitet ein vorbehandelter Zahn weiterhin Beschwerden, lohnt es sich eine Zweitmeinung einzuholen. Je nach Art des vorliegenden Problems bieten sich verschiedenste Optionen wie die exakte Anpassung von Zahnfüllung und Zahnkrone oder eine erneute Behandlung zur restlosen Beseitigung von Bakterien an.

Ganz gleich, welches Zahnproblem aufgetreten ist – in der Gelencsér Dental Zahnklinik in Ungarn sind Sie bestens aufgehoben. Mit erfahrenen Experten in allen Fachgebieten bieten wir Ihnen das gesamte Spektrum moderner Zahnmedizin. Im hauseigenen Dentallabor können zudem Anpassungen und Reparaturen an Zahnersatz einfach und kostengünstig vorgenommen werden.

Dank der attraktiven Preisgestaltung in Ungarn muss eine weiterführende Therapie zur Beseitigung Ihrer Beschwerden und dem zuverlässigen Schutz vor Folgeschäden Ihren Geldbeutel nicht ein weiteres Mal stark belasten – die aktuelle Preisliste verschafft Ihnen einen guten Überblick über unsere kostengünstigen Leistungen in allen zahnmedizinischen Bereichen.

Mögliche Folgen und Risiken von unbehandelten Zahnerkrankungen



Bleibt eine Entzündung im Mundraum unbehandelt, können sich die krankheitserregenden Bakterien ungehindert vermehren und auf benachbarte Gewebe ausbreiten:
  • Aus einer Zahnfleischentzündung kann leicht eine Parodontitis entstehen und bei nicht rechtzeitiger Behandlung sogar zum Zahnverlust führen.
  • Erreichen Bakterien infolge einer unbehandelten Karies oder Parodontitis den Kieferknochen, kann das eine akute oder chronische Kieferentzündung hervorrufen. Diese kann die Entstehung von Abszessen im Knochengewebe und/oder das Absterben von Knochengewebe zur Folge haben, was wiederum die Stabilität der Zähne gefährdet. Schlimmstenfalls kann die Erkrankung zu einer Blutvergiftung (Sepsis) führen.

Zudem stellen Erkrankungen im Mundraum eine Dauerbelastung für das Immunsystem dar und hemmen die effektive Bekämpfung neu entstehender Entzündungen im gesamten Körper.

Über die Blutgefäße können Krankheitserreger zu sämtlichen Organen gelangen und ernsthafte Krankheiten auslösen. So steigt aufgrund entzündlicher Erkrankungen im Mundraum das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten:
  • Infolge entzündlicher Veränderungen der Gefäßinnenwände können die Bakterien in die Zellwände der Gefäße eindringen. Zwar sorgt das Immunsystem zumeist für eine schnelle „Reparatur“ der Entzündungsherde, die daraus resultierende Verdickung der Gefäßwände hemmt jedoch den Blutfluss, was das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall erhöht.
  • Klinische Studien belegen, dass die auslösenden Bakterien von Entzündungen der Herzinnenhaut (Endokarditis) in 80 Prozent der Fälle nicht durch einen operativen Eingriff, sondern im Zusammenhang mit einer Parodontitis in den Blutkreislauf gelangen.

Entzündungserkrankungen im Mundraum stehen neueren Studien zufolge auch mit chronischen Erkrankungen in Zusammenhang:
  • Bei Diabetes mellitus (Typ II) tragen entzündliche Prozesse zur Insulinresistenz bei und erschweren damit die Einstellung des Blutzuckerspiegels.
  • Bei einer rheumatoiden Arthritis können Entzündungserreger aus dem Mundraum die Gelenke angreifen und die Beweglichkeit der Patienten erheblich einschränken.
  • Es gibt Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen kranken Zähnen und multipler Sklerose (MS).
  • Migräne kann ebenfalls durch kranke Zähne ausgelöst werden.

Schließlich können Zahnprobleme sogar dazu führen, dass ein Kinderwunsch unerfüllt bleibt: Amalgamfüllungen stehen im Verdacht, die Fruchtbarkeit von Frauen und Männern aufgrund einer Anreicherung von Quecksilber im Körper zu hemmen.

Entzündungen am Zahnhalteapparat gefährden den Verlauf der Schwangerschaft: Parodontitis-Patientinnen haben ein achtfach erhöhtes Risiko für Frühgeburten bzw. Neugeborene mit unterdurchschnittlichem Geburtsgewicht.

Die Gelencsér Dentalklinik: Hochwertige Zahnbehandlung für alle Zahnprobleme zu attraktiven Preisen



In den Gelencsér Dental Zahnkliniken stehen Ihnen erfahrene Spezialisten für jede Zahnerkrankung zur Verfügung. Dank modernster Diagnostik können wir Ihrem Problem schnell auf den Grund gehen und mittels fortschrittlicher Behandlungsverfahren auf dem neuesten Stand der Zahnmedizin sicher und schmerzfrei beheben.

Zusätzlich profitieren Sie in Ungarn von den niedrigen Material-, Lohn und Laborkostenunsere Preise für alle zahnmedizinischen Leistungen fallen deshalb trotz Einhaltung höchster Qualitätsstandards deutlich geringer aus als in Ihrem Heimatland.

Selbstverständlich sprechen alle Zahnärzte und Klinik-Mitarbeiter sehr gut Deutsch. Verständigungsschwierigkeiten sind also weder bei der Planung Ihrer Zahnreise, der Abrechnung mit Ihrer Krankenkasse oder rund um die Behandlung zu befürchten.

Gerne erstellen wir Ihnen einen individuellen Kostenvoranschlag zum Vergleich mit Ihren Berechnungen – hier können Sie mit uns in Kontakt treten:



Durch kranke Zähne verursachte Beschwerden und was Sie dagegen tun können
Krankheiten durch kranke Zähne Wussten Sie, dass Karies der Auslöser für eine Reihe von Folgeerkrankungen sein kann? Nicht nur Bakterien & Co. sind verantwortlich!
Gelencsér Dental Zahnklinik
Gelencser Dental
Dr. Kálmán Gelencsér
Dr. Kálmán Gelencsér
Autor: Dr. Kálmán Gelencsér, Inhaber der Gelencsér Dental GmbH Zahnmedizinisches und Zahntechnisches Labor in Hévíz, leitender Fachzahnarzt. Schwerpunkte: Prothetik, Ästhetischer Zahnersatz, Implantationszahnersatz, Vollkiefer-Rekonstruktion, Implantation, fester, herausnehmbarer sowie kombinierter Zahnersatz, Gnathologie. Folgen Sie ihm auf folgenden Social Media Oberflächen: Facebook, Youtube oder kontaktieren Sie ihn per E-Mail: drgelencser@zahnarzt-ungarn-heviz.de
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